Frohe Ostern!

Zierobstblüte im Frühling

Entspannte Ostertage, Sonne im Herzen und immer ein hübsches Blümchen in der Nähe wünsche ich Dir und Deinen Lieben!

Smartphone verloren? So bekommst Du es wieder!

Rokform Case für Samsung Galasy S8

… wenn ich von einem ehrlichen Finder ausgehe und das mache ich voller Naivität. Folgende Sicherheitsmaßnahmen können dabei hilfreich sein:

Analog

Wenn Du eine Schutzhülle verwendest, kannst Du auf der Rückseite der Hülle zwischen Smartphone und Case einen Zettel oder Aufkleber mit Namen und Adresse, Festnetznummer oder E-Mailadresse befestigen. Denn: Über Deine Handynummer bist Du ja nun gerade eben nicht zu erreichen. Bei mir befinden sich dort zusätzlich noch 20 Euro als Notfallgeld.

Digital

Du kannst die eben genannten Daten von Dir auf dem Sperrbildschirm anzeigen lassen.

ICE

Nein, nicht der Zug. Das heißt In Case of Emergeny. Unter der Gruppe ICE kannst Du bei neueren Geräten Kontakte speichern, die ohne Entsperrung als Notfallnummern anrufbar sind. Das ist auch gut, wenn Du hilflos aufgefunden wirst und jemand benachrichtigt werden soll. Die Rettungskräfte können dann direkt die richtige Person benachrichtigen.

Bei mir sind zwei Personen mit alle ihren Nummern hinterlegt. Da werden die Finder schon jemanden erreichen. Aber bitte in dem Fall, dass mein Smartie gefunden wurde und nicht ich. Anleitungen zum Einrichten des Sperrbildschirm und der ICE-Kontaktgruppe findest Du im Netz, wenn Du Dein Smartphonemodell und das Thema zusammen in der Suchmaschine eingibst.

Wie komme ich darauf? Mein Mann hat kürzlich ein Smartphone gefunden, dass gesperrt war. Mal davon abgesehen, dass er es eh bei der Polizei abgegeben hätte, waren keine dieser Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Aber: Man konnte auf dem Sperrbildschirm die entgangenen Anrufe sehen und da erkannte ich einen Namen aus der Nachbarschaft. Die Person hatte Glück. Verlass Du Dich lieber nicht auf Dein Glück, sondern sichere es ab.

Datensicherung

Das eine ist der monetäre Wert des Smartphones, das andere ist der Verlust der Daten in Bezug auf Datenschutzbestimmungen und den persönlichen Verlust derselbigen. Wenn das Gerät zu ersetzen ist, hilft eine Datenkomplettsicherung ungemein beim Einrichten.

Wie alt ist die letzte Komplettsicherung Deines Smartphones?

Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben #12

Ines Meyrose Outfit 20190102 mit kurzer Steppjacke / Daunenjacke von Gil Bret – Gold am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin

Dünne Daunenjacke sehr eng oder weiter?

Weder noch: Passend. Auf gar keinen Fall sehr eng. Auch bei Steppjacken sieht man von außen, ob sie innen zu eng sind und sie können ebenso fiese Falten ziehen wie alle anderen Jacken. Presswurstalarm lässt grüßen. Wirklich weit soll eine dünne Daunenjacke – gilt natürlich auch für synthetische Füllungen bei leichten Steppjacken – aber auch nicht sein, weil sie dann nicht wärmt.

Ines Meyrose Outfit 20190102 mit kurzer Steppjacke / Daunenjacke von Gil Bret – Gold am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin

Die Luft muss sich in den Hohlräumen zwischen den Federn oder Fasern speichern und erwärmen können. Wenn die Jacke zu weit ist, fegt der Wind oder Du beim Bewegen die Wärme direkt wieder heraus. Die Antwortet lautet: Figurnah gewählt wärmt eine dünne Daunenjacke am besten und sieht am schönsten aus. Dabei ist es egal, ob Du Größe 32 oder 60 trägst, solange die Jacke die passende Größe hat.

Mantel zu eng – was tun?

Ines Meyrose – Ü40 Fashionbloggerin – Outfit 20181031 mit Wollmantel von persona und gekrempelten Lammfellstiefeln im Harburger Binnenhafen

Wenn er nur ein bisschen zu eng am Körper ist: offen tragen. Wenn er deutlich zu eng ist: verschenken, verkaufen oder entsorgen. Einen Mantel weiter zu machen, ist so aufwändig, dass es den Aufwand nicht wert sein wird. Sorry, dass ich keine bessere Lösung präsentieren kann.

Bis wie viel Grad kann man einen Wollmantel tragen?

Ines Meyrose Outfit 20171010 mit Gehrock Clément Design, Stretchhose FIVEUNTITS Angelie dunkelblau – Tuch Nila Pila Naga - Schlankmachtrick Schuhfarbe passend zur Hose – Foto Bärbel Ribbeck

Copyright Foto Bärbel Ribbeck

Leichte Wollmäntel finde ich bis etwa 14 Grad angenehm. Zwischen 14 und 18 Grad haben Lederjacken ihre Zeit. Zwischen 18 und 20 Grad trage ich eine Jeansjacke. Ab 20 Grad brauche ich keine Jacke.

Ausschnitt für rundes Gesicht

Zum Thema Ausschnittformen passend zum Gesicht habe ich schon mehrfach etwas geschrieben, das immer darauf hinausläuft, dass nicht nur das Gesicht alleine zu betrachten ist. Bei der Wahl des Ausschnitts spielen zusätzlich Halslänge und -breite, Oberkörperlänge und -breite, die Gesamtlänge und das Schulter-Hüft-Verhältnis eine Rolle. Das sind zu viele Aspekte, um die Frage hier beantworten zu können (und wollen). Da hilft zum Beispiel eine individuelle Stilberatung, die genau diese Fragen klärt.

Wenn Du ein rundes Gesicht betonen möchtest, nimm runde Ausschnitte und Formen dazu. Wenn Du es schmaler, also ovaler, wirken lassen möchtest, wähle am besten einen V-Ausschnitt. Das Auge des Betrachters verlängert optische Linien. Deshalb streckt der V-Ausschnitt das Gesicht und den Hals. Er wirkt wie ein nach untern verlängernder und schmaler machender Pfeil. Vermeide Loopschals, weil die die Rundung betonen. Trage lieber Schals mit herabhängenden Enden, die strecken.

Hemdkragen für Dicke

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Wenn jemand einen breiten Hals und vermutlich auch Kopf hat, sehen dazu am besten Kragen aus, deren Spitzen eher nach unten als zur Seite zeigen. Am besten sind der Kentkragen und Turn-down-Kragen, am ungünstigsten ist ein Haifischkragen.

Läuft Wolle beim Schleudergang 800 ein?

Nein, das Schleudern an sich lässt bei 800 Umdrehungen pro Minute nicht schrumpfen. Wenn Wolle zu stark geschleudert wird, kann die Oberfläche verfilzen, aber eingelaufen ist mir dabei noch nichts. Wolle läuft ein, wenn sie zu heiß gewaschen wird. In einigen Wollpullovern steht sogar, dass man sie mit 30 Grad waschen darf. Das würde ich niemals freiwillig tun. Eine kalte Wäsche bekommt Wolle immer besser, weil weniger Wollfett dabei gelöst wird.

Grün und Blau steht keiner Frau

Ines Meyrose - Blau am Herbstfarbtyp kombinieren - Poncho Grünmix invero

Na, den Spruch kenne ich aber anders … Es ist mit Grün und Blau wie mit den meisten Farben – auf die Nuance kommt es an. Grün ist gemischt aus Blau und Gelb. Grüntöne mit hohem Gelbanteil, Grasgrün und Oliv zum Beispiel, stehen warmen Farbtypen. Grüntöne mit mehr Blau im Ergebnis, Tannengrün und Smaragd beispielsweise, kühlen Farbtypen.

Wenn es weltweit eine Farbe gibt, die am ehesten allen Menschen steht, ist es Dunkelblau. Darin sieht der eine besser aus und der andere schlechter, aber die wenigsten ganz verkehrt. Deshalb sind Uniformen und Corporate Identity Kleidung häufig in der Farbe.

Modeberatung für kleine Frauen

Dazu habe ich im Februar 2019 den umfassenden Artikel Stilberatung: 25 Tipps für kleine Frauen, um größer auszusehen veröffentlicht.

Warum mögen alle den Sommer?

Weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, warum ich keinen Sommer mag und welche 5 Gründe gegen den Sommer sprechen. Ganz ehrlich? Ich habe die nackte Panik, wenn ich an den kommenden Sommer denke. Wenn der auch nur ansatzweise so heiß wird wie der Sommer 2018, möchte ich mich für die Sommermonate tagsüber im Keller verkriechen und nachts wach sein dürfen.

Zwischen Berlin und Wien – 1936 und 2018 – eine Lebensgeschichte

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Die Fliedertochter: Roman (Affiliate Link)
von Teresa Simon

Berlin 2018 – Paulina wird von ihrer Nenn-Oma Toni nach Wien geschickt, um ein Erbe anzutreten.

Berlin 1936 – Sängerin und Tänzerin Luzie träumt von einer Karriere als Schauspielerin und schlägt sich auf der Bühne als Tingel-Tänzerin durch. Die Jüdin flüchtet wegen des steigenden Einflusses der Nazis nach Wien zum nicht-jüdischen Teil ihrer Familie und es gelingt dort, ihre Herkunft zu verschleiern. Nach dem Tod ihrer jüdischen Mutter in Berlin wurde sie von ihrer in Wien lebenden christlichen Tante väterlicherseits schon vor vielen Jahren adoptiert. Sie kommt als Jugendsünde der Tante, die ab dem Moment offiziell ihre Mutter ist, nach Wien und wird Teil der Familie, zu der auch Sohn Peter gehört.

Wien 1936 und 2018 – Du begleitest beim Lesen Luzie auf ihrem Weg durch die Nazizeit in Wien bis zum Winter 1943/44. Es ist die Welt des Theaters, aber auch die der verschlungenen Liebe zu zwei Männern und der Gefahr durch Verfolgung. Das Erbstück, das Pauline in Wien abholen soll, ist das Tagebuch von Luzie, was sie verschlingt. Überreicht wird das Tagebuch von Lena, Peters Tochter. Pauline verbringt einige Tage bei der Familie, die einen Sohn, Moritz, in wiederum ihrem Alter hat. Zusammen mit dem Künstler Moritz und seinem Freund Tamás erkundet sie die Spuren Luzies in Wien. Doch was hat ihre Nenn-Oma mit der Geschichte zu tun? Lies selbst!

Das Buch aus dem Heyne Verlag (Werbung) habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat 496 Seiten. Die ersten 100 habe ich in einem Rutsch verschlungen, die nächsten 150 auch, dann zog es sich ein wenig und am Ende wurde es mir ein bisschen zu kitschig. Dennoch habe ich es gerne gelesen. Es bringt einen Einblick in diese Zeit der Geschichte, den ich noch nie aus Wiener Sicht betrachtet habe.

Warum das Buch Die Fliedertochter heißt, erfährst Du übrigens auf Seite 433. Andrea vom Blog here I am – wir haben einen ähnlichen Romangeschmack – hat kürzlich Werbung für das gleiche Buch gemacht. Vielleicht interessiert Dich eine weitere Rezension?

Kennst Du Romane von Teresa Simon? Wie gefallen sie Dir?

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Was ich heute gelernt habe – März 2019

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Azalee

  1. Das Wasser auf der wilden Meerseite von Sylt heißt Nordsee, das auf der Wattseite Ostsee. Erklärt gerade eine Touristin einer anderen. Bei einer ähnlichen Gesprächsbelauschung habe ich vor ein paar Jahren gelernt, das die Buhnen dafür da sind, dass die Wellen nicht so doll werden, damit man besser baden kann. Nun ja. Soviel dazu.
  2. Meine Wimpern werden im Zugucken spärlicher. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Immerhin sind sie noch dunkel.
  3. Beim Abfluss in der Dusche kann man ein Teil mehr rausnehmen, als ich bisher wusste. Du willst nicht wissen, wie es darunter aussah und roch.
  4. Aus dem Leben einer Personal Shopperin: In einem Laden in der City hält eine Verkäuferin es offenbar für eine Zumutung, acht Teile zur Anprobe für meine Kundin auf meine Bitte hin eine (!) Stunde vorher beiseite zu hängen. Dass ihre Chance auf mehr Umsatz steigt, wenn ich meiner Kundin schnell mehr auf einmal zeigen kann, ist ihr offenbar egal. Ich glaube kaum, dass ihr montags um 10 Uhr bei strömendem Regen in den Hamburger Ferien ernsthaft im leeren Laden Umsatz dadurch entgeht, dass die Teile anderen Kundinnen nicht zur Verfügung stehen. Da sind andere Läden erheblich kooperativer. Da weiß ich doch gleich wieder, warum ich in einige gerne mit Kunden gehe und andere meide. Provision bekomme ich vor Ort übrigens nirgends. Meistens schaue ich vor einer Einkaufsbegleitung in der Stunde vorher schnell in den Läden in der Nähe des Treffpunkts, was aktuell dort hängt und lasse dann etwas zurücklegen, damit meine Kundin in den zwei Stunden möglichst effizient anprobieren und entscheiden kann. Wenn der Laden vor Ort so blöd geführt wird, verstehe ich wieder einmal mehr, warum Menschen Onlineshopper sind. Dass ich deren Sachen im Laden verkaufe und die Wahl habe, wo ich hingehe, ist der Dame offenbar nicht klar.
  5. So früh hat die zarte erste Azalee noch nie geblüht.
  6. Die gepolsterte Liegedecke für den Zausel hätte ich mir sparen können. Er liegt offenbar nicht gerne weich.
  7. Jetzt weiß ich, wie die Corneliuskirche von innen aussieht. Auf dem Trauerband für den Nachbarn stand ein Spruch von Matthias Claudius, den ich sehr schön finde. “So, wie ein Blatt vom Baum fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt und alle Vögel singen weiter.” Nicht nur passend zur Friedwaldbestattung. Wir sind alle nur ein winziges Puzzleteil dieser Erde und sie dreht sich ohne uns weiter, auch wenn es sich manchmal ganz anders anfühlt. Aber für einen wunderbaren Menschen, der 87 geworden ist, kann ich das so hinnehmen.
  8. Gestern Abend habe ich noch etwas gelernt: Wie man eine Anzeige bei der Polizei vor Ort aufgibt, wenn Fotos aus meinem Blog auf dubiosen Onlineshops ohne mein Einverständniserklärung verwendet werden.
  9. Mehl wird bei 900 Grad verbrannt, um den Typ zu bestimmen. Typ 405 heißt, dass nach dem Verbrennen 405 mg Mineralien von 100 g Mehl übrig bleiben.
    Und Schuhe sollten beim Imprägnieren mit Spray vorher mit einem feuchten Lappen abgerieben werden, damit sie das Spray besser aufnehmen können. Wie komme ich darauf? Ich habe Wer weiß denn sowas im Fernsehen geguckt.
  10. Auf nasser Straße keine hellen Velourslederloafer zu tragen, werde ich wohl bedauerlicherweise niemals lernen.
  11. Schluppenbluse heißt auf Englisch Pussy Bow. Das hat Bloggerin Claudia mich lernen lassen.
  12. Welcher Arzt die Urlaubsvertretung für meinen HNO macht.
  13. Amazon weist inzwischen auch auf E-Books Umsatzsteuer aus. Schön! Sind sogar 19%.
  14. Dank des kostenfreien Netflix-Zugangs für 30 Tage habe ich einen Blick in Marie Kondos Aufräumserie geworfen. Inspirierend fand ich daran allerdings: nichts.
  15. Mein roter Daunenmantel hat mich verlassen. Er war nicht nur nicht mehr wasserabweisend, sondern ich in dieser Woche in Kürze durch bis auf die Haut im Regen, was bisher nie der Fall war. Was besonders blöd ist, wenn man eine Kehlkopfentzündung hat. Und in der Wäsche ging der Schmutz nicht ab. Fazit: Retour zu Lands’ End. Deren umfassende Garantie hat definitiv ihre Vorzüge und ich bekomme mein Geld zurück. Gibt es also in der kommenden Saison wohl mal wieder einen neuen Daunenmantel. Hoffentlich.
  16. Auch Fotos in jeder Form gehören zu den Dingen, die ab und an mal ausgemistet werden können. Am Wochenende war bei mir der große Bereich der Bilder aus den 1970ern bis Anfang der 2000er dran. Dabei ist das Schottlandalbum gleich komplett in den Müll gepflogen. Warum soll ich mir ein dickes Album in mein Zimmer stellen, von einem Urlaub, an den ich mich nicht gerne erinnere? Im Kopf sind die Erinnerungen eh.
  17. Wer glaubt, dass Rotwein die Zähne verfärbt, hat noch nicht tagelang Salbeitee getrunken. Da wird meine Zahnpflegerin – ich darf sie so nennen – im Mai ihre Freude dran haben.
  18. Wie man eine schöne kleine Bluetooth-Soundbox installiert. Es gibt Marken, auf die ist Verlass.
  19. Ich reagiere definitiv allergisch auf Tulpen im Haus. Mir jucken die Augen wie blöd und dabei ist der Strauß so schön. Ab vor die Tür damit. Vorteil: Bei den Kühlschranktemperaturen draußen halten sie ewig.
  20. Rohrreinigergel taugt zum versehentlichen Bleichen einer Badezimmerfußbodenduschmatte. Spotz. In den 1980ern habe ich mit Chlorreiniger absichtlich Jeans gebleicht und versehentlich Löcher in einen Baumwollpulli geätzt. Ich hätte es also wissen können. Hätte …
  21. Ich habe die nackte Panik vor dem kommenden Sommer und das Bedürfnis, jedes schöne passende Kleid zu kaufen, um den Sommer zu überleben, falls er auch nur annähernd so schlimm wird wie 2018. Teure Panik.
  22. Der neue Joona Linner Thriller/Krimi von Lars Kepler war mir deutlich zu widerlich-unnötig-brutal. Das wäre für die Handlung aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen. Künftig erscheinende Bände aus der Reihe möchte ich aus heutiger Sicht nicht lesen. Das Buch würde ich nicht wieder kaufen.
  23. Das Hundeliegekissen war nun doch eine gute Investition. Paul hat sich an die weiche Unterlage und den Rand gewöhnt und kuschelt sich abends gerne darauf ein, wenn wir Fernsehen gucken.
  24. Von den Gemüsesorten Blumenkohl, Brokkoli und Romanesco mag ich Romanesco am liebsten.
  25. Im Wohnzimmer habe ich zwei große Aquarelle von der Wand genommen, die dort seit 2004 gehangen haben. Ich hätte gedacht, dass sie mir schon aus reiner Gewohnheit mehr fehlen würden. Tun sie aber nicht. Ich freue mich auf den neuen Wandschmuck, der in diesem Jahr dorthin kommt.
  26. Es ist soweit – ich brauche meine Lesebrille jetzt auch für Restaurantbesuche. Gestern konnte ich erstmals den zu begleichenden Endbetrag nicht ohne Brille sicher lesen. Krass wie das im Zugucken schlechter wird.
  27. Wie man in die .htaccess Datei in WordPress bearbeiten kann.
  28. Bei Bloggerin Sabine Gimm das wunderschöne Wort Sekundenglück.
  29. Die Gewissheit, eine goldrichtige Entscheidung getroffen zu haben.
  30. Meine alte Sonnenbrille tut auf der Nase weh durch ihr Eigengewicht. Autsch. Wie kann sich ein Gesicht nur so verändern? Sie ist in sehr gutem Zustand. Möchte sie jemand gegen Portoübernahme geschenkt haben?
  31. Tesa Poster Strips lassen sich selbst nach über zehn Jahren restlos von Holzfensterrahmen und Raufasertapete entfernen.

Sonst noch gelesen

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Die Herrin des Winterpalasts

Das Buch Die Herrin des Winterpalasts: Historischer Roman (Affiliate Link) von Christopher W. Gortner aus dem Goldmann Verlag (Werbung) wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte Europas von 1863 bis zur Revolution in Russland ersten Weltkrieg. Man lernt viel über die politischen Zusammenhänge der Monarchien und die sich verändernden Rollen in dieser Zeit. Leider hat mir der Roman nicht gefallen, weil es aus Sicht der Hauptperson Minnie, die zu Beginn Prinzessin von Dänemark wird und dann nach Russland in die Zarenfamilie einheiratet, in der Ich-Form geschrieben ist.

Die Erzählweise von Minnie ist sehr einfach und wirkt an vielen Stellen naiv. Das mag an der Zeit liegen, in der das Buch spielt. Vielleicht ist es aber auch eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Wer könnte es mögen? An der Entwicklung von Königshäusern und Politik im 19. Jahrhundert interessierte Leserinnen, die sich gerne in eine Hauptperson beim Lesen einfühlen.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

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Den Bestseller Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben (Affiliate Link) von Karen Kingston habe ich nach dem Kauf umgehend verschlungen. Mit Feng Shui habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Ich bilde mir ein zu spüren, was mir in Räumen gut tut und was nicht. Aber wegen meines momentanen Ausmüllwahnsbedürfnisses hat mich der Titelteil Gegen das Gerümpel des Alltags angesprochen. Karen Kingston Faustregel lautet

Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”

Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg: „Was Du heute kannst entsorgen …“

Das ist eine Maxime, an der ich mich gerne orientiere. Für alle Teile im Haus, die alleine mir gehören und nur von mir genutzt oder gelagert werden, wird das auch mein neuer Leitsatz. Dass es ab und an fürs eigene Wohlbefinden gut ist, sich nicht nur von Dingen zu trennen, sondern auch Freundschaften zu hinterfragen, ist klar. Was zu der Frage führt, ob es derzeit jemanden gibt, der mich aussortieren möchte.

Zu welchen Erkenntnissen bist Du im März gekommen?

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Trilogie: Frauen in den 1950er Jahren in Berlin

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Die Schwestern vom Ku’damm: Jahre des Aufbaus (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 1)(Affiliate Link)
von Brigitte Riebe
erschienen 2018 im Wunderlich Verlag

Gelesen: Band 1

Die Schwestern vom Ku’damm sind die Nachkommen der Familie Thalheim, die in Berlin erfolgreich ein Modekaufhaus aufgebaut hat. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahr 1932 zur Feier des luxuriösen Umbaus des Kaufhauses und springt dann in den Mai 1945 zum Ende des zweiten Weltkriegs.

Im letzten Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die an genau der Stelle ansetzen und Einblicke in die Zeit des Aufbaus der Bundesrepublik Deutschlands geben. Das ist eine geschichtliche Zeit, die ich spannend finde. Wenn dann noch Frauen die Hauptrollen spielen, lese ich es umso lieber.

Hitler tot, Russen in Berlin – Rike, Silvie und Florentine stehen als jüngste Thalheim-Generation vor den Trümmern des Kaufhauses. Die Villa wird beschlagnahmt und Berlin Viermächtestadt. Der Roman spielt primär in Charlottenburg bei den Briten. Die Berlinblockade macht das geschäftliche Weiterkommen nicht gerade einfacher. Nach der Währungsreform 1948 und der Gründung der BRD und DDR gibt es 1951 gibt es dann die große Geschäftsneueröffnung. Doch der Weg dahin – es ist zu ahnen – ist mühsam. Familiengeheimnisse, die so stückweise auftauchen, machen es nicht einfacher.

Wie schafft man es, den Frauen in der direkten harten Nachkriegszeit in den Jahren mit Hunger, Kälte und Hitze Mode zu verkaufen? Die Frauen der Familie schlagen sich zuerst als Trümmerfrauen durch und starten dann eine neue Geschäftsidee. Spannend ist dabei, wie sie ihre Rollen finden. Die Emanzipation der starken Frauen der direkten Nachkriegsjahre in den 1940ern ist nicht von jedem gewünscht …

Großes Thema in dem Buch ist neben dem Wiederaufbau des Modegeschäfts die Entnazifizierung und der Umgang mit dem ich konnte doch nicht anders, habe es doch nur für Euch getan des Familienvaters. Damit kann man sich gar nicht genug beschäftigen.

Vorschau: Band 2

(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Schwestern vom Ku’damm: Wunderbare Zeiten (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link)

Am 17. September 2019 soll Teil 2 der Trilogie erscheinen, den ich natürlich schon vorbestellt habe. Dem Vorschautext nach wollen die Männer den Frauen das Geschäft wieder aus der Hand nehmen. 1950er Jahre halt … aber ich glaube kaum, dass die Thalheim-Frauen sich das gefallen lassen. Hoffentlich nicht!

Hast Du Lust, die Bücher zu lesen?

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12 Länder – 12 Briefe

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Das große Los: Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr (Affiliate Link)
von Meike Winnemuth
erschienen im Penguin Verlag 2017 erstmals als Taschenbuch

Wenn Journalistinnen Bücher schreiben, bin ich skeptisch. Bisher habe ich beim Lesen doch meistens gedacht: Wäre sie mal lieber bei Kolumnen und Zeitschriftenbeiträgen geblieben. Diese Erfahrung hat mich davon abgehalten, das Buch von Meike Winnemuth zu lesen. Das war dumm von mir. Durch eine Empfehlung habe ich es nun doch zur Hand genommen und was soll ich sagen: Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Und dass, obwohl mich das Thema Reisen nicht sonderlich interessiert.

Rahmenhandlung

Meike Winnemuth gewinnt bei Günther Jauch 500.000 Euro und nimmt das als Startschuss für eine einjährige Weltreise, von der sie parallel in ihrem Blog Vor mir die Welt … (Werbung) berichtet und später dieses Buch daraus gemacht hat. Sie bereist zwölf Großstädte für jeweils einen Monat, die sie entweder noch nicht kennt oder dort tiefer eintauchen möchte als bisher.

Da sich ihre Arbeit von jedem Ort der Welt mit Laptop und WLAN erledigen lässt, zieht die Arbeit mit um die Welt. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sie den Geldgewinn für die Reise gar nicht gebraucht hätte, ohne diese Sicherheit aber nie losgeflogen wäre.

Perspektive

Mir gefällt die Sicht, aus der die zwölf Kapitel zu den jeweiligen Reisezielen geschrieben sind. Es sind zwölf Briefe aus zwölf Städten an zwölf verschiedene Menschen aus ihrem Leben. Sie schreibt in der Einleitung zur Form des Buchs

“Wie man eine Stadt erlebt, hängt von derart vielen Zufällen ab, dass es eigentlich verboten sein müsste, ein Buch darüber zu schreiben.”

Das führt dazu, dass das Buch keinesfalls ein Reiseführer ist, sondern eher ein Abbild des Stimmungsbarometers der Autorin. Du findest kaum Tipps zu den Dingen, die man dort gesehen haben muss. Hingegen kannst Du lesen, was Orte mit einem Menschen ganz individuell machen können. Weil ich mich gerade von vielen Dinge trenne, hat mich auch der Aspekt interessiert, wie es sich zwölf Monate aus einem Koffer mit nur 22 kg leben lässt.

Fazit

Mich hat an dem Buch gefesselt, wie die Gedanken der Autorin sich während der Reise verändert haben und zu was für einer Entwicklung das für ihr weiteres Leben geführt hat. Du kennst das Buch noch nicht? Los! Lesen!

P.S.

Im Buch findest Du irgendwann die Frage, zu der die Antwort Dank des einzelnen Publikumsjokers das Geld eingebracht hat. Die Antwort kann ich Dir aktiv im Schlaf nennen. Aber so ist das mit Spezialwissen und man muss auch erstmal bis dahin kommen.

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