Warum Dinge doch Brot fressen

Muenzen

Kennst Du den Spruch “Das frisst doch kein Brot”, wenn jemand Dinge behält, die er aktuell nicht braucht oder verwendet? Doch, Dinge fressen Brot. Letztlich steht der Spruch dafür, dass es kein Geld kostet, Dinge aufzubewahren und das ist nicht immer die Wahrheit.

Was Dich Aufbewahrung kostet

  • Du kaufst Schränke und Regale, vielleicht noch Kisten und Kartons, um die Sachen zu verstauen.
  • Die Schränke und Regale stehen in Räumen, die Du dafür gekauft oder gemietet hast. Ein Haus mit gleicher Wohnfläche ist ohne Keller billiger als eins mit. Bei einer Wohnung ist der Dachboden und/oder Keller eingepreist.
  • Selbst wenn der Raum und Schrank vorhanden sind, wollen sie gepflegt werden. Staubwischen auf den Dingen kostet Zeit und Putzzeug.

Minimalismus spart Geld

Wie komme ich darauf? Beim Schreiben des Artikels zur Grundausstattung mit Taschen habe ich festgestellt, dass meine Taschenschublade zu schwer beladen ist. Das führt bei diesem Schrank alle paar Jahre dazu, dass die Lager der Schublade erneuert werden müssen, was mühsam und teuer ist. In der Folge habe ich mich lieber von diversen Taschen und anderen Sachen aus der Schublade getrennt, die ich nicht mehr verwendet habe, als die Schublade wieder kaputt gehen zu lassen.

Warum soll ich Taschen aufbewahren, die ich nicht benutze, und Geld für die Reparatur des Schranks bezahlen, die nur anfällt, weil die unnützen Taschen darin liegen? Das meine ich damit, dass Dinge doch Brot fressen. Etwas anderes wäre es, wenn ich noch Freude an den Dingen hätte. Dann würde ich auch in deren Lagerung investieren.

Vor einigen Jahren, als ich noch mehr Kleidung besaß, stand ich vor der Frage, ob ich einen größeren Kleiderschrank kaufe, weil meine Sachen nicht mehr hinein passten. Ich habe das Geld lieber gespart, Dinge aufgetragen und weniger neue Sachen gekauft, so dass jetzt sogar Luft im Kleiderschrank ist. Spart Geld und schont die Umwelt.

Keller? Gerne! Voller Keller? Nein Danke!

Auf unseren Keller möchte ich dennoch nicht verzichten. Einen Platz für Weihnachts- und Osterdekoration außerhalb der Saison zu haben ist angenehm, ebenso für Aktenordner aus meinem Büro und Stühle, die wir nur für viel Besuch brauchen. Werkzeug braucht auch seinen Platz. Ein paar Küchenartikel, die nur selten verwendet werden, dürfen da liegen. Ein Schuhschrank für die Schuhe, die gerade nicht zur Saison passen, ist praktisch. Sportschuhe dürfen da auch gerne stehen.

Dennoch ist mir wichtig, auch im Keller nur so wenig wie möglich lagert, weshalb der Mülleimer und die Tüten fürs Sozialkaufhaus hier gerade gut gefüllt sind. Alle paar Jahre gehe ich auch im Keller Unterlagen durch und gucke, was davon weg kann. Mir gibt luftige Ordnung ein Gefühl von Leichtigkeit.

Bis Du im Team Sammler oder Entsorger?

Was ich heute gelernt habe – Januar 2019

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Ines Meyrose Outfit 20190102 mit kurzer Steppjacke / Daunenjacke von Gil Bret – Gold am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin

  1. Gestern habe ich gelernt, dass es eine hervorragende Idee ist, Silvester mit einem Hund, der keine Böller mag, tagsüber einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge zu machen. Weil ich das festhalten möchte, starte ich das Jahr mit einer Erkenntnis vom 31. Dezember. Im Park an sich ist es eh ruhig und herum liegen auch nur Felder und ein kleiner Ort. Das waren die besten Stunden dieser Tage um Silvester.
  2. Wir haben eine gute Fotostelle an der Harburger Außenmühle gefunden. Sie liegt auf der anderen Seeseite als bisher.
  3. Zwei Hühner aus der Nachbarshorde haben Namen: Liselotte und Matze. Hunde sind das letzte Kind, sind Hühner der neue Hund?
  4. Heute ich habe gelernt, dass ich keine Grießnockerl kochen kann. Zwei Versuche, zweimal Müll. Es gab dann Würstchen aus dem Notvorrat als Suppeneinlage. Es gibt Menschen, die keinen Hefe-, Mürbe- oder Biskuitteig backen oder keine Sahne schlagen können. Kann ich alles. Ich kann zudem als Norddeutsche leckere Spätzle herstellen, aber mit Grießnockerln bin ich durch. Zu wissen, dass man nicht alles können muss, ist auch ein Lernprozess.
  5. Beim Ansehen eines Krimis habe ich mich wieder einmal gewundert, wie unklar viele Menschen kommunizieren. Jemand rief: “nicht aussteigen!!!” Viel einfacher umsetzen ist vom Gehirn “im Auto bleiben!!!” Das Gehirn kennt kein nicht. Wenn ich sage: “Denke nicht an einen blauen Elefanten.”, denkst Du an einen blauen Elefanten. Ich versuche auch im Alltag, möglichst deutlich zu formulieren. Ich bekomme deshalb, was ich will, weil ich sage, was ich will. Und nicht, was ich nicht will. Denn das ließe nebenbei zusätzlich noch viel Interpretationsspielraum.
  6. Pasta mit Wirsing und Hack nach einem Rezept aus einer Zeitschrift gekocht. Im Rezept steht ein guter Schuss Zitronensaft und Zitronenschalenabrief bei den Zutaten. Ist mir beides meistens zu sauer und penetrant. Erkenntnis: Zitrone tut dem Gericht erstaunlich gut. Eine frische Note, die gar nicht sauer schmeckt.
  7. Paul bekommt ab jetzt kein Fitzelchen Rind mehr. Mal wieder eine Blasenentzündung … (Nachtrag: Dank einer Woche Antibiotikum und einiger anderer Sachen ist er wieder gesund).
  8. Google mag offenbar Kategorien für Suchtreffer deutlich lieber als Schlagworte bei WordPress. Also habe ich die Kategorien Outfits, Persönliches, Kleiderschrankinventuren sowie Gute Käufe & schlechte Käufe eingeführt.
  9. Die Autobiografie BECOMING: Meine Geschichte (Affiliate Link) von Michelle Obama ist spannend. Etwas lang, aber sehr interessant.
  10. Das Gute an den ganzen im Wohngebiet an den Fußwegen herumliegenden ausgedienten Tannenbäumen ist, dass Paul nicht nur die täglich eine frische Zeitung bekommt, sondern ganze Romane
  11. Ein doppelter Espresso ist doppelt so stark wie ein einfacher bei gleicher Flüssigkeitsmenge. Sagt die Dame am Nachbartisch vehement und mehrfach zu ihrem Begleiter. Er nahm es ab der dritten Wiederholung schweigend hin. Das Lernerlebnis erinnert mich in die Geschichte mit dem Merlott aus dem November 2018.
  12. Meine Lieblingspommes heißen American Fries und ich weiß endlich, wo es sie in der Nähe gibt außer bei dem Griechen, zu dem wir seit 4 Jahren nicht mehr gehen, weil dort Hunde unerwünscht sind.
  13. Gelingende Mehlschwitze aus der Mikrowelle bleibt ein Mythos für mich.
  14. Freiheit ist der Zwang, sich zu entscheiden.
  15. Wie sehr man sich beim Alter einer 18jährigen verschätzen kann …
  16. Die Frühlingsmode 2019 in den Zeitschriften finde ich fast durchgehend scheußlich. Wenn sich knielange Shorts und Anzughosen mal wieder etablieren würden, wäre es mir eine Freude. Wenn ich hingegen noch einen Plisseerock sehe, kreische ich im Kreis. Ich finde die Dinger einfach nur: furchtbar.
  17. Nach den gelungenen Tagliatelle mit Wirsing und Hack habe ich das heute als Wirsing-Hack-Lasagne zusammengebastelt. Lecker!
  18. Das Passwort bei einem Microsoftkonto zu ändern, ist deutlich schwerer, als je vermutet. Wenn der erforderliche Code per SMS auf dem Smartie nicht ankommt und man eine alternative Sicherheits-E-Mai-Adresse erst nach 30 Tagen verwenden kann, kann man irgendwann etwas ungehalten werden.
  19. Sich nach 26 Jahren und fünf Umzügen von etwas zu trennen, dass man nie haben wollte, aber immer irgendwie zu schade zum Wegwerfen fand, tut so gut. Ja, auch in meinem Keller gibt es solche Leichen und ich hätte noch viel mehr entsorgt, wenn mein Mann mich gelassen hätte. Wer braucht Berge von alten Kabeln und Telefondosen & Konsorten? Keiner. Aber ich darf den Sammler an meiner Seite nicht überfordern mit meinem – wie er sagt – Wergwerfwahn. Immerhin habe ich vier alte Lampen entsorgen dürfen. Ich bleibe dran! (Nachtrag: Die Telefondosen und zwei Tüten Kabel sind auf dem Weg zum Elektroschrott. Yeah!)
  20. Hast Du Dir den Geschirrspüler schon mal mit abgelösten Papieretiketten von Gläsern versaut? Kann teuer werden. Mir ist das bisher zum Glück nicht passiert, aber einer Freundin. Der Techniker sagte mir beim Einbau des neuen Geschirrspülers im Sommer, das nicht nur das Papier Schaden anrichten kann, auch der Kleber hat es in sich. Der kann den Filter zusetzen. Lösung? Gläser vorher im Wasser einweichen bis das Papier und der Kleber sich lösen. Bisher habe ich dafür immer ein Waschbecken soweit mit Wasser gefüllt, bis das Glas bedeckt ist. Das braucht viel Wasser. Von selbiger Freundin habe ich einen Tipp bekommen: Stell das Glas einfach in einen anderen benutzten Behälter, der etwas größer ist, und fülle den mit Wasser. So einfach geht das Wassersparen!
  21. Heute vor vier Jahren habe ich Zausel Paul das erste Mal gesehen in seiner Pflegefamilie. Wir haben heute und auch in den letzten beiden Jahren oft das gleiche Wetter: Gefrorene Bäume und Felder. Traumschön und eine Wetterlage, die wir nur selten haben. Aber oft genau am 21.1. – Zufall? Ich glaube nicht.
  22. Beim Bäcker gibt es Hundekekse mit Thunfisch zu kaufen.
  23. Bei Boden gibt es Petite-Größen bei Kleidern nur bis 40. Darf ich mit Größe 42 bei Kleidern nicht klein sein bzw. keinen kurzen Oberkörper haben? Ich würde gerne mehr schöne Kleider kaufen, wenn es nicht so schwer wäre, passende zu finden.
  24. Die Blogserie Grundausstattung führt dazu, dass ich mich beim Schreiben von Schrankleichen trenne: 7 Handtaschen, 1 Schal, 2 Kleider, 1 Mantel und 1 Pullunder. Damit verlässt mich ein Hauptteil des wenigen verbliebenen Schwarz in meiner Garderobe und ich besitze kein Abendkleid mehr. Gute Entscheidung!
  25. Das Buch Verzauberter April (Affiliate Link) der Autorin Iris von Arnim, ein Freundinnen-Geschenk, ist absolut lesenswert für alle, die Freude an älterer Sprache haben und vier Frauen von England bis Italien auf dem Weg zur Liebe begleiten möchten.
  26. Seit kurzem besitze ich einen To-go Becher. Ein Werbegeschenk, das ich mir nicht ausgesucht hätte. Ich trinke Espresso und das so schnell, dass ich den nicht mit mir herumzutragen brauche. Wenn ich heißes Wasser oder Tee trinken möchte, möchte ich unterwegs das Gefäß dann aber komplett verschließen. Mir erschließt sich nicht, warum es To-go Becher gibt, bei denen sich Trink- und Luftlöcher nicht verschließen lassen. Da ich letzte Woche dachte, dass eine große Tasse Tee eine gute Idee wäre und die auch gerne etwas länger warm bleiben dürfte, habe ich den Becher samt Deckel zu Hause verwendet. Seitdem glaube ich zu wissen, was Erwachsene Menschen an diesen Bechern lieben: Trinken aus To-go Bechern erinnert mich an die geliebte Schnabeltasse meiner Kleinkindzeit. Scheint ein Gefühl umsorgter Kindheitsvertraulichkeit zu vermitteln. Möge die Zeit, wirklich aus einer Schnabeltrasse trinken zu müssen, bitte nie mehr kommen.
  27. Im Blog Sabines Traumwelten habe ich den Filmtipp Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich (Affiliate Link zum Buch) gesehen. Ich hatte Plakate an der Straße für den Film gesehen, aber keine Ahnung, dass es die verfilmte Autobiografie von Hape Kerkeling ist. Ich bin kein Fan von Hape Kerlkeling als Komiker, aber als Autor. Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg (Affiliate Link) habe ich damals nur gelesen, weil eine Freundin mir das Buch aufgenötigt hat. Tatsächlich habe ich es verschlungen und fand es erkenntnisreich. Die aktuelle Autobiografie hat mich persönlich berührt. Das dritte Viertel habe ich unter Tränen gelesen und war froh, nicht den Film zu sehen. Nach dem Kinoabend und auch am nächsten Tag wäre mit mir nicht anzufangen gewesen. Neben der Lebensgeschichte, die mir nahe geht, macht der Aufbau des Buchs das Lesen spannend: Es gibt eine Rahmengeschichte, die mit Rückblicken in mehreren Ebenen gefüllt wird. Dabei war mir aber immer klar, in welcher Ebene der Erzähler gerade unterwegs ist. Einblicke aus der Zukunft lassen die Vergangenheit manchmal anders erscheinen, als man sie ohne das Wissen der Zukunft gesehen hat.
  28. Bin jetzt bestens über Staubsauger informiert. Nach 11 Jahren darf es ein neuer sein. Panzertape hält zwar, aber es jedem Beutelwechsel zu erneuern, macht einen Staubsauger nicht schöner. Er darf sein Leben als Kellersauger beenden.
  29. Seit heute weiß ich, wie große die Sauerei sein kann, wenn eine Tüte Sauerkraut in der Vorratsschublade langsam ausläuft. #flüssigkeitsuchtsichihrenweg
  30. Mandarinenschale riecht für mich nach Advent in der Kindheit. Eine angenehme Erinnerung.
  31. Ich wünsche mir einen neuen Leseplatz am Fenster im Wohnzimmer. Freue mich auf die bestellte Récamière.

Was hast Du im Januar gelernt?

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(Kein) Respekt vor dem Alter

Ines Meyrose, 47, mit Gerlinde Vigenschow, 93.

In ihren 1000 Fragen an sich selbst hat Uschi vom Blog ich tu, was ich kann auf die Frage, an welches ungeschriebene Gesetz sie sich konsequent hält, “Respekt vor dem Alter” geantwortet, was mich auf die Idee zu diesem Beitrag brachte.

Was heißt überhaupt Alter?

Immer wieder lese die Aussage, dass jemand Respekt vor dem Alter hat oder höre, dass jungen Menschen gesagt wird, dass sie Respekt vor Alter haben sollen. Ich betrachte das Wort Alter in dem Zusammenhang als Bezeichnung für eine alte Person. Damit geht es schon los. Was ist alt?

Mein Patenkind bezeichnete mich zu ihren Abiturzeiten, als ich Mitte 40 war, das erste Mal als alt, eine fitte Frau Ü80 in meinem Umfeld findet sich keinesfalls alt. Für Vorschüler finden Viertklässler die Großen. Schwiegermutter darf ich mit inzwischen 93 Jahren alt nennen – siehe Interview bei der Blogparade zum Älterwerden.

Ich definiere für diesen Artikel Alter als relativ von einer Person zu den Personen, die vor ihr geboren wurden. Menschen, die vor mir geboren wurden, verdienen Anerkennung. Sie haben geschaffen, worauf ich aufbaue.

Was ist Respekt?

Im Duden steht, dass Respekt auf Anerkennung, Bewunderung beruhende Achtung sei bzw. vor jemandem aufgrund seiner höheren, übergeordneten Stellung empfundene Scheu, die sich in dem Bemühen äußere, kein Missfallen zu erregen.

Warum sollte man ausgerechnet Respekt vor dem Alter haben?

Anerkennung und Achtung hängen beileibe nicht nur von der Zahl gelebter Jahre ab. Viele Menschen vollbringen in jungen Jahren bereits so großartige Dinge, dass ich vor Respekt ehrfürchtig bin unabhängig von ihrem Alter.

In den Systemgesetzen steht die zeitliche Reihenfolge – also früheres vor späterem Gesellschaftsmitglied – ganz weit oben. Daneben gibt es weitere Aspekte wie Leistung, die beim Thema Respekt zu berücksichtigen sind.

Ich glaube, dass ein Teil meiner Einstellung zum Umgang mit dem Alter in meiner Vereinserfahrung als Segelfliegerin in der prägenden Teenie-/Twenzeit liegt. Beim Segelfliegen spielt das Alter untereinander keine Rolle, sondern nur, was Du in die Gemeinschaft einbringst und fliegerisch bringst. Da bekommen 17jährige Lorbeeren von 80jährigen verliehen.

Wertschätzung vs. Respekt

Ich habe Wertschätzung für geleistete Arbeit, für interessante Ideen, über-den-eigenen-Schatten-gesprungen-sein, soziales Engagement und noch viel mehr. Was mir an Wertschätzung deutlich besser gefällt als an der Duden-Definition von Respekt, ist dass der Hierarchiegedanke dabei fehlt und weniger Bewunderung dabei mitschwingt.

Hast Du Respekt vor dem Alter?

Was ich heute gelernt habe – Dezember 2018

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Weihnachtskarte DIY Tannenbaum mit Herz aquarelliert

  1. Es gibt Menschen, die leider offenbar wohl nie verstehen werden, warum ich privat ansteckende Bazillen-Viren-Menschen meide. Wenn die mich nochmal ohne Vorwarnung so in ihr Haus einladen, mache ich auf dem Absatz kehrt. Ich kann damit leben, dass man mich in dem Punkt überempfindlich findet. Ich bin aber nicht bereit, deshalb meinen Willen nicht respektiert zu wissen. Und nein – ich habe keine Keimphobie, ich habe keine Krankentagegeldversicherung und einen gelben Zettel kann ich mir im Gegensatz zu denen sonst wohin stecken. Eine fiese Dreckserkältung und Seitenstrangangina hat mir im Herbst schon gereicht! Nachtrag: Umso schöner, dass genau das von anderen Menschen am 2. Dezember respektiert wurde!
  2. Landgurken sind wie Schmorgurken zu verwenden, haben aber eine kürzere Garzeit. Lecker auch im Winter. Gelernt Dank Schwiegermutter.
  3. Zausel Paul stellt sich vor mich, wenn ich Angst vor jemandem habe. Ich wusste nicht, wie tief er grollen kann. Gut so! Die große Person im Gebüsch in der Heide war mir echt unheimlich.
  4. Vier Hochzeiten und ein Todesfall ist immer noch einer meiner Lieblingsfilme. Unglaublich, wie jung Hugh Grant 1994 aussah. Meine Lieblingsszene ist immer noch die, in der Andie MacDowell ihre Liebhaber durchgeht. Mein Mann sieht immer mich in der Szene. Immerhin – er durfte mich heiraten.
  5. Das neue Buch von Peter Prange Eine Familie in Deutschland- Zeit zu hoffen, Zeit zu leben (Affiliate Link) hat mir nicht gefallen. Es zog sich sehr hin. Teil 2 soll im Herbst 2019 erscheinen. Der wird vermutlich an mir vorübergehen. Aber ich habe einiges über die Geschichte der Gegend um Wolfsburg gelernt und die Anfänge von VW, die mir diesen Konzern keinen Deut sympathischer gemacht haben.
  6. Heute lief im Radio zum 70. Geburtstag von Marius Müller-Westernhagen das Lied Dicke. Ich musste beim Hören schmunzeln. Heute wäre es wohl nicht mehr möglich, diesen Text ohne Shitstorm zu veröffentlichen.
  7. Beim Büromaterialdealer meines Vertrauens sind mal wieder Anfang Dezember genau die zwei Farben meiner bevorzugten Klappkarten und Briefumschläge nicht mehr vorrätig, aus denen ich Weihnachtskarten gestalten möchte: Rot und Grün. In einem früheren Jahr war ich nach genau dieser Erfahrung so schlau, rote Karten im Sommer zu kaufen. Gelernt habe ich heute, dass ich die Erinnerung Weihnachtskarten zum Basteln kaufen mit jährlicher Erinnerung für Juni in meinen Kalender aufnehme. Dabei habe ich mich auch gefragt, welche Weihnachtskarten ich 2017 gebastelt habe. Weiß das noch jemand, der hier liest? Der aquarellierte Tannenbaum oben ist von 2016.
  8. Habe nach zwei Tagen Jammerei einen neuen hausinternen Spitznamen bekommen: Muskelkätzchen.
  9. Schmeckende Süßkartoffel-Parmesan-Suppe nach dem Rezept von Bloggerin Sarah aus dem Knusperstübchen (Werbung) gekocht. Das Rezept für Köttbullar (Werbung) von ihr auch klasse. Ich mag sie am liebsten mit selbstgemachten Spätzle. Sarahs Kochbuch Herzhafte Glücksmomente (Affiliate Link) soll im Januar 2019 erscheinen. Das habe ich schon vorbestellt.
  10. Das Syndrom des trockenen Auges heißt im Fachjargon Keratoconjunctivitis sicca.
  11. Eine Festplatte auszubauen und absichtlich zu zerstören ist schwerer als vermutet.
  12. Es ist überlebbar, morgens um 5 Uhr mit dem Zausel spazieren zu gehen.
  13. Liebe braucht keine Ferien ist ebenso immer wieder schön zu sehen.
  14. Ich kannte das Hamburger Sie “Ines, können Sie mal bitte?” und habe gelernt, dass das Gegenteil “Frau Meyrose, kannst Du mal bitte?” Münchner Du heißt.
  15. Endlich kenne ich den Unterschied zwischen Pouladen und Hähnchen. Poularden wiegen mehr als 1200 g, Hähnchen nur bis zu 1200 g. Ich esse beides gerne.
  16. Wie schnell und einfach man zwei Nachbarjungs strahlend glücklich machen kann. Man frage: “Wollt Ihr einen Billardtisch geschenkt haben?”
  17. Neues Cafe kennengelernt. Da muss ich nicht wieder hin. Unleckeres Essen und schlechter Service – erstaunlich, wie viel Spielraum da nach unten ist. Aber der Freundinnen-Plausch war schön!
  18. Digitales Entmüllen macht mir genauso Spaß wie analoges. Wie viele nicht mehr benötigte E-Mails hast Du im Smartphone in den Ordnern Gesendet und Papierkorb?
  19. Das Buch Die Villa am Elbstrand (Affiliate Link) hat mir gut gefallen. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. Mein Opa war Seefahrer, wurde 2 x versenkt  – erst nach dem 3. Mal wäre er freigestellt worden). Ich habe von 1991 – 2005 in der Schifffahrts-/Hafenbranche gearbeitet, es gibt durchaus Identifikationsfiguren. Aber wo denn nur ist meine Villa am Elbstrand? Ich hätte schon eine im Blick. Oder lieber die? Oder doch die? Nein, besser die! Da stehen durchaus nette Hütten …
  20. Der Film Die Relativitätstheorie der Liebe ist unterhaltsam. Gute Schauspieler! Irgendwie hatten wir den vergessen zu gucken und beim Aufräumen die DVD gefunden.
  21. Was für Marken man billig oder teuer finden kann, geht manchmal noch mehr auseinander, als mir vorstellen konnte. Wo ordnest Du Tamaris ein?
  22. Tatsächlich… Liebe ist immer noch ein schöner Film.
  23. Gnocchi mit Ziegenkäsefüllung und Granatapfelkernen in Salbei-Butter sind nicht nur hervorragend komponiert, sondern auch extrem lecker. Eine gute Wahl bei Da Antonio.
  24. Ich wollte offline ein Buch, Thermoleggings und einen Lip Balm – jeweils konkrete Produkte – kaufen. Drei Läden, drei Produkte, dreimal leer ausgegangen. Ich bin dann mal Online-Shoppen … Läden vor Ort sind schön, aber sie nützen mir nicht, wenn ich meine gewünschten Produkte dort nicht bekomme. Ich weiß, dass man nicht alles vorrätig haben kann, aber ein Bestsellertaschenbuch, etwas von Bobbi Brown und Wolford ist an einem Ort mit zahlungskräftigem Publikum sind nicht so unrealistische Wünsche, oder? Selbiges ein paar Tage vorher mit Sneakern. “Ihre Größe ist weg, es sind nur Restgrößen verfügbar.” Zum Originalpreis. Freundlich wirkte die Verkäuferin obendrein nicht. Habe dann meine Größe online bei Zalando mit 20% Rabatt gefunden, bestellt und brauche sie nicht selbst nach Hause zu tragen.
  25. In diesem Leben vermutlich nicht mehr lernen werde ich, nicht zu fragen: “Ihr Hund ist auch ein Tierschutzhund, oder?”. Wieder einmal wurde ich entsetzt angesehen und belehrt: “Nein, UNSER Hund ist kein Tierschutzhund”. Einige reinrassige Zausel verbergen ihre saubere Papierherkunft aber auch zu gut … Wobei ich es dennoch befremdlich finde, wenn Menschen es absurd finden, dass sie einen Tierschutzhund haben könnten.
  26. Es kann sich der falsche Kerl im Haus angesprochen fühlen, wenn ich sage: “Oh schön, eine Kartoffel ist über. Darüber wird sich jemand als Belohnung nach der Abendrunde freuen.”
  27. Das Buch Herz auf Eis (Affiliate Link), ein Weihnachtsgeschenk, hat mein Herz berührt. Krasse Geschichte über ein gestrandetes Pärchen auf einer Insel mitten im Ozean und die Findung der eigenen Identität.
  28. Es ist keine Sweatshirtjacke mit Zwei-Wege-Zipper für mich zu finden. Bin ich die einzige Frau, die es nervt, wenn der Reissverschluss sich im Sitzen wölbt?
  29. Ich mag keine Mutzenmandeln mehr.
  30. Perfekten Umsonst-Parkplatz in Travemünde fast direkt am Strand in der Straße Helldahl gefunden.
  31. Neuen Beruf erstmals gehört. Waldbademeister. Mir flatterte Werbung für die Ausbildung zu selbigem ins Haus. Wat dat allns gift …

Damit geht dieses Jahr zu Ende. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein gesundes und fröhliches neues Jahr!

Möchtest Du diese Serie in 2019 weiterlesen oder nicht?

Wunschliste für 2019

Pusteblume

Hast Du Wünsche für Blogartikel in 2019 an mich? Kommentiere hier, was für einen Beitrag Du gerne lesen würdest. Bereits 2016 und 2017 habe ich viele Leserwünsche erfüllt. Nicht alle – aber die meisten.

Als Bloggerin schreibe ich einerseits über Themen, die mir am Herzen liegen und mich interessieren. Anderseits möchte ich gelesen werden, sonst könnte ich ein Tagebuch in Papier führen. Dazu möchte ich über Themen schreiben, die Dich und mich interessieren.

Erfüllte Wünsche 2018

  1. “Stilberatung” wie z.B. der Beitrag über verschiedene Ketten passend zu den Ausschnitten fänden Moppi und Elke interessant.
    Erfüllt am 19. April 2018 im Beitrag Grundausstattung #2 T-Shirts mit Tipps zu Ärmellängen bei T-Shirts und am 24. Juni 2018 mit Farb- und Musterverteilung am A-Figurtyp und am 14. Oktober 2018 mit Tipps zur Farbverteilung, um schlanker und länger zu wirken.
  2. “Plauderei aus meinem Berufsalltag als Imageberaterin” wünscht sich Rotlilie.
    Erfüllt am 12. Januar 2018 mit dem Beitrag Qualitätsmerkmale guter Kleidung.
  3. “1 Ringelkleid und 2 Bloggerinnen” wünscht sich Bärbel.
    Erfüllt am 1. Juli 2018 mit sogar drei Frauen 1 Ringelkleid – 3 Bloggerinnen.
  4. “Wie style ich mich als Gast auf einer Hochzeit bzw. einem Fest ohne Dresscode so, dass man für den Anlass passend gekleidet ist und die Teile auch nachher noch möglichst oft tragen kann” wünscht sich bu.
    Erfüllt am 6. Mai 2018 mit Festliche Kleidung tragbar im Alltag: 1 Kleid – 4 Looks.
  5. “Flache Schuhe im Sommer zum Rock oder 7/8-Hose oder langer Hose” wünscht sich Elke. Flache Schuhe zum Rock habe ich schon mal gezeigt.
    Erfüllt am 29. April 2018 mit Geht doch! #8 Knöchellange Hose im 1980er Look kombiniert und am 20. Mai 2018 mit Sommerkleid in Herbstfarben im Mustermix mit flachen Schuhen.
  6. “Flache Schuhe zum Ausgehoutfit” wünscht sich Sabine
    Erfüllt am 15. Dezember 2017 mit Stilberatung: Flache Schuhe zum Ausgehoutfit im Winter.
  7. Gabriele wünscht sich Tragefotos. Erfüllt unter anderem in diesen Beiträgen
  8. Tipps zu “Fotoshootings, um bei den üblichen Fotos besser bzw. vorteilhafter auszusehen” wünscht sich Gerda Kienhöfer
    Erfüllt am 8. Februar 2018 mit Fotoshootings für Blogger leicht gemacht – 10 Tipps für schöne Fotos.
  9. Franziska vom Lieblingsrudel und Pedi von HundeNerd wünschen sich via Facebook einen Beitrag zu Businesslooks für Hundternehmer – das sind Unternehmer mit Hund.
    Erfüllt am 13. Mai 2018 mit Imageberatung: Business-Looks für Hundternehmer.
  10. Tanja schreibt per E-Mail “Krankheitsbedingt muss ich Kompressionsbestrumpfung tragen. Dass die nicht unbedingt ein Hingucker ist, obwohl es natürlich sogenannte Trendfarben gibt, ist klar. Dennoch muss ich mich mit der Tatsache auseinandersetzen sie zu tragen, was mir nicht immer leicht fällt, besonders bei Temperaturen jenseits der 30 Gradmarke … Meine Frage an die Stilberaterin wäre: “Würdest Du Kompressionsbestrumpfung eher offensiv tragen und die Oberbekleidung entsprechend kombinieren oder würdest Du sie eher verstecken?”
    Am 10 Juli 2018 erfüllt mit Stilberatung: Kompressionsstrümpfe im Sommer.

Wünsche für 2019

  • Einen Beitrag über die Farbe Beige wünscht sich Leserin Sabine
    Erfüllt am 6. Februar 2019 mit Beige – von Rentnerbeige bis elegant.
  • Business-Outfits im Frühjahr/Sommer mit flachen Schuhen wünscht sich Leserin Claudia, die Einlagen und Kompressionsstrümpfe braucht, bevorzugt Kleider im Büro trägt und als Assistenz der Geschäftsführung im Bereich Recruitment ACs für Kunden aus eher traditionellen Berufen durchführt.
    Erfüllt am 26. Mai 2019.
  • “Vielleicht noch ein wenig mehr “Zauselwauwie” wünscht sich Doreen vom Blog hedmee und auch Leserin Claudia (eine andere Claudia als oben) freut sich auf meine Beiträge zur Körpersprache von Hunden.
    Erfüllt mit einigen Beiträgen in der neuen Kategorie Hund.
  • Leserin Claudia (die mit dem Hundecontentwunsch) wünscht sich außerdem “Stilberatung in Sachen Düften”. Welche Duftfamilie zu welchem Anlass, was ist zu viel, was geht wann?
    Erfüllt am 17. März 2019 von Leserin Caro mit Düfte, die mich begleiten.
  • “Outfits, Tipps, Mode und Persönliches” wünscht sich Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße!, wobei mir da noch die Konkretisierung von ihr fehlt. So ist mir der Wunsch zu Allgemein, um ihn zu erfüllen. Für Persönliches habe ich eine neue Kategorie eingeführt, ebenso für Outfits.
  • Susa Berg hadert mit den Strümpfen und fragt bei der Grundausstattung: “Sportstrümpfe o.k., aber dann, die Strumpfhosen, dicke und feine; Socken kurze oder höhere, bunt (!!) oder uni etc.. Socken passend zum Schuh? Oder als bunter Farbtupfer? Sind bunt gemusterte Socken “peinlich”? Dann gibt es jetzt Glitzersocken (die kratzen bestimmt!).”
    Erfüllt am 14. Februar 2019 mit Grundausstattung #8 Socken & Co.
  • “Tipps für kleine Frauen: was streckt, kleine oder große Muster usw. Das könnte parallel auch für große Frauen gelten.” wünscht sich Leserin Beate
    Erfüllt am 17. Februar 2019 mit Stilberatung: 25 Tipps für kleine Frauen, um größer auszusehen.
  • rotlilie-Susanne wünscht sich etwas zum Thema “Oberteile”: “Je älter ich werde, um so mehr entwickle ich eine Abneigung gegen T-Shirts und bestimmte Sorten von Pullovern. Dazwischen gibt’s aber eine ganze Bandbreite an Alternativen, für die ich mich aber nicht entscheiden kann. Ich bräuchte Inspiration :)”.
    Erfüllt am 6. Januar 2019 mit Marine-Look im Winter mit roten Gummi-Boots.
    Außerdem hat Susanne selbst dazu am 12. Oktober 2019 den Gastbeitrag Pullover – die Qual der Wahl in Form und Material hier im Blog veröffentlicht. Schön, wenn die Leserinnen ihre Wünsche selbst erfüllen!

Eine Bitte an Dich

Wenn Du einen Wunsch kommentierst, schau nach ein paar Tagen, ob ich eine Rückfrage dazu hatte und beantworte sie ggf. Das erleichtert für mich die Wunscherfüllung und erhöht für Dich die Wahrscheinlichkeit, dass ich Deinen Wunsch erfülle. Danke!

Wünsch Dir was!

Was ich heute gelernt habe – November 2018

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Dockland an der Elbe in Hamburg bei Nacht

  1. Das Buch Unsere wunderbaren Jahre (Affiliate Link) von Peter Prange gefällt mir. Es begleitet die Protagonisten von der Ausgabe der ersten D-Mark 1948 bis in die Silvesternacht 2001. Meine persönliche aktuelle Liebesgeschichte beginnt übergangslos am 1.1.2002 mit Einführung des Euros. Danke an Sabine Ingerl für den Lesetipp. Erst hatte Deutschland die D-Mark, dann uns als Paar :) .
  2. Der Sylt-Shuttle-Fahrplan hat immer wieder nette Überraschungen auf Lager.
  3. Passende Sport-T-Shirts sind in normalen Größen genauso schwer zu finden wie in Übergrößen. Ich wurde der Illusion beraubt, einfach in einem Sportgeschäft ein atmungsaktives passendes Kurzarmshirt zu finden. Von mir gefallender Farbe reden wir hier noch nicht mal. Wo kaufst Du Deine?
  4. Online-Blumen-Versand ist eine Branche mit immensem Optimierungspotenzial.
  5. Eine Warum-Frage kann wirklich nur eine reine Sachinhaltsverständnisfrage ohne Beziehungsaspekt sein.
  6. Meine Blogleserinnen möchten gerne mehr Hundebeiträge.
  7. Sahne-Nougat-Trüffel sind sooo lecker.
  8. Wie ein Verkäufer guckt, wenn man fragt, wie viel der Laden dafür zahlt, dass man mit deren Logolaufshirt (Kaufpreis 35 Euro mit riesiger Werbung für den Laden auf der Brust) herumläuft, weil man Influencer sei. Unbezahlbar.
  9. Merlot (ausgesprochen Merlott mit hartem t und kurzem o) heißt große Flasche. Das doziert zumindest der alte Mann am Nachbartisch seiner Frau beim Blick auf die 12 Liter Rotweinflasche in der Deko hinter sich. Ihr Einwand, dass Merlot auch etwas anderes heißen könnte, wurde vom Tisch gefegt mit “Ich hatte schon mal eine große Flasche mit 1,5 Litern und darauf stand auch Merlot.” Ihr zögerliches Gucken und Hinweise auf weitere Teile des Etiketts wurden mit “Ich habe das nachgeguckt. Das ist so.” aus dem Weg geräumt. Na dann … O.K., was ich heute in Wirklichkeit gelernt habe ist, dass das Geheimnis einer offenbar langen Beziehung ist zu wissen, an welcher Stelle man nickt oder den Rand hält, auch wenn der Partner im Unrecht ist. Zu wissen, welche Diskussionen sich lohnen und welche die Energie nicht Wert sind. Die Bedeutung und Aussprache des Wortes Merlot sind keine Energie Wert.
  10. Mein Bauch verträgt keine Teriyaki-Soße.
  11. Wenn bei Südwind beim Spaziergang Richtung Norden dunkle Wolken aufziehen, reicht es nicht aus, nach Osten zu gehen, um davor zu fliehen. #nasserhund #nasseines
  12. “Mein Heiligenschein ist gerade zur Inspektion.” – Thrillerfigur Maarten S. Snijder auf Seite 318 in dem Buch Todesreigen (Affiliate Link)von Andreas Gruber. Danke an die Bloggerinnen Nessa von Ich. Du. Passt. und Doreen von hedmee für den Lesetipp der Serie mit Maarten S. Snijder und Sabine Nemez. Die vier Thriller habe ich verschlungen. Das Zitat merke ich mir auf jeden Fall!
  13. Ich habe irgendwo gelesen, dass beim Bund bei jemandem galt, dass man sich über alles beschweren dürfe, aber erst nach 24 Stunden. Da ist etwas dran, denn 24 Stunden später – oder nach der berühmten Nacht, die man darüber geschlafen hat – liegen manchmal weitere Informationen vor oder man betrachtet die Lage anders. Heute bin ich morgens innerlich beim Lesen einer E-Mail völlig aus dem Hemd gesprungen. Nachmittags beim nochmaligen Lesen mit mehr Zeit durfte ich feststellen, dass es dazu gar keinen Grund gibt. Ich hatte einfach einen kleinen entscheidenden Teil völlig überlesen. Das gleiche abends nochmals … und am nächsten Vormittag hat sich alles aufgelöst. Ich erledige meistens – auch Ärger loswerden – lieber sofort. Aber vielleicht sollte ich gerade da die 24 Stunden mal einhalten. Oder frei nach Shakespeare: Viel Lärm um nichts …
  14. Das Dockland – siehe Foto oben – lässt sich nachts einfacher fotografieren als bei Tageslicht.
  15. Ein Auto kann tatsächlich erst 10,5 Monate nach Bestellung mit mehreren Monaten Verzögerung ausgeliefert werden und dennoch Freude erzeugen. Ich sag mal so: Hätte das meins werden sollen, hätte ich schon aus Prinzip am ersten Tag des Lieferverzugs – der sich immerhin schon drei Monate Toleranz einräumt – den Vertrag gekündigt. So viel schlechte Kommunikation, Service und Mist können sich nur Konzerne erlauben. Und dann trauen die sich auch noch, um eine gute Bewertung zu bitten … Ich wäre längst Pleite, wenn ich so arbeiten würde. Aber immerhin ist auf diesem Kapitel jetzt ein Deckel drauf.
  16. Mittags koche ich eindeutig schlechter als abends. Sind Geschmacksnerven tageszeitabhängig? Und: Schafskäsewürfel harmonieren mit Kokosmilchcurryhähnchen. Erstaunlich. Lecker.
  17. Davon profitieren Sie ist mein Unwort/Unfloskel des Jahres. Wenn das noch einer zu mir sagt, kreische ich im Kreis.
  18. Habe mir selbst mit der der Badezimmertür an der Schläfe oben am rechten Auge ein Horn gezogen. Dabei gelernt, wie oft ich am Tag grimmig, ärgerlich, zweifelnd, genervt, mürrisch gucke, denn das tut weh. Es tut oft weh …
  19. Den Kalender fürs kommende frische Jahr einrichten und dabei keine Freude spüren: ein neues Gefühl.
  20. Schlimm genug, wenn jemand beim Reden als und wie verwechselt. Aber in einem ganzen Buch? Da kräuseln sich mir alle Nackenhaare. Die Übersetzerin darf gerne einen Deutschkurs besuchen oder mindestens mal den Duden konsultieren.
  21. Die Einrichtung einer Home-Cloud ist nicht ganz so einfach, wie ich dachte.
  22. Heute habe ich jemanden kennengelernt. Claudia Lasetzki vom Blog Claudias Welt kenne ich schon seit einigen Jahren virtuell. Seit heute weiß ich, dass sie live genauso sympathisch, lebhaft und energieausstrahlend ist wie das Bild, das ich von ihr hatte. Das hat Spaß gemacht!
  23. Red Cord Training kann echt Spaß machen.
  24. Hatte vergessen, wie lecker das Gemüse-Hack-Ofengericht von Bloggerin Joella ist.
  25. Ein helle 3/4-Hose aus Breitcord mit schrägen Einschubtaschen – vier No-Gos bei meiner Figur auf einmal – kann klasse aussehen. Leider war sie im Schritt zu kurz und wurde deshalb dennoch nicht meine. Schade. Sehr schade.
  26. Der neue Allmen von Martin Suter Allmen und die Erotik (Affiliate Link) gefällt mir. Smarte Unterhaltung.
  27. Man sagt jetzt Faux-Fur und nicht mehr Fake Fur. Egal. Kommt auf den gleichen Mist raus.
  28. Eberhoferkrimi-Filme sind unterhaltsam.
  29. Intelligent ist das neue sexy.
  30. Heute habe ich ein lange fälliges Gespräch geführt und bin froh, das hinter mich gebracht zu haben. Meine regelmäßigen Schwimmtermine haben ein Ende.

Danke an Unbekannt!

Außerdem habe ich im November ein Überraschungsgeschenk mit dem Titel “Man sitzt insgesamt zu wenig am Meer.” geschickt bekommen. Besser als in diesem Titel kann man es nicht sagen. Es war kein Absender auf dem Umschlag und die Schrift erkenne ich nur als weiblich. Ich habe keine Ahnung, von wem die schöne Überraschung ist. Deshalb bedanke ich mich hier, denn ich vermute eine Blogleserin dahinter. Ich freue mich sehr!

Was hast Du im November gelernt?

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