RDL #11: Glückseligkeitstanz – trotzdem und gerade deshalb

Glückseligkeitstanz am Meer von Ines Meyrose mit Paul

Dieser Beitrag war für heute Morgen ohne den Zusatz trotzdem und gerade deshalb geplant. Bevor die Anschläge in Paris uns alle berührt haben. Bei einem derartigen Angriff auf unser aller Freiheit – körperlich, räumlich und gedanklich – wirkt ein Glückseligkeitstanz im ersten Moment einfach nur unpassend.

Beim zweiten Gedanken daran denke ich, dass es genau jetzt an dieser Stelle trotzdem diesen Glückseligkeitstanz gibt, weil er zeigt, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen, zu leben, zu erleben. Denn wir wissen alle nicht, wann diese Momente für uns vorbei sind. Diesen Moment des Glücks habe ich am 31. Oktober im Sylturlaub erlebt und von genau solchen Erlebnissen zehre ich in schweren Stunden. Es wird nicht immer wieder alles gut, aber bis dahin versuche ich, möglichst viele schöne Blitzlichter in meinem Leben zu sammeln. Das macht es mir leichter, belastende Erlebnisse zu verkraften.

Mit diesem Glückseligkeitstanz am Meer rette ich also im November trotzdem und gerade deshalb die Lachfalte für und mit Traude Rostrose. Klickt auf das Foto, dann seht Ihr das Video.

Womit sorgt Ihr dafür, schwere Stunden ertragen zu können?

Warum ich keinen Sommer mag

Sonnenblume

Im Frühling erwacht die Welt und alles wird frisch und energiegeladen.

Im Herbst verzaubern die Nächte das Laub in eine traumhafte Farbenpracht und die Luft riecht wunderbar.

Im Winter darf ich mich ungestraft auf dem Sofa in eine Decke kuscheln und drinnen verkriechen. Oder die Nase doch an die frische Luft stecken und mich hinterher wieder erwärmen. Gegen Winter kann ich mich mit Wollschichten schützen.

Im Sommer ist es entweder zu heiß und die Menschen stöhnen darüber. 20 Grad liebe ich, ab 25 Grad fühle ich mich krank. Das bedeutet, dass die Sonne scheint und der Himmel lockt und ich mich trotzdem drinnen verkrieche. Hinter Rollos und möglichst tief im Haus versteckt. Oder es ist zu kalt für die Jahreszeit und die Menschen ereifern sich darüber. Oder es regnet und jede schützende Jacke ist zu warm.

Der Sommer macht Menschen zu Jammerlappen – mich eingeschlossen. Die Erwartungen an diese Jahreszeit sind so hoch, dass Herr oder Frau Sommer sie nur selten und nie für alle Menschen erfüllen kann.

Ich freue mich auf den Herbst.

#Schreibzeit – Bloggen und Alltag

“Wie machst Du das alles? Wann bloggst Du? Wie oft bloggst Du? Stresst Dich das Gefühl nicht genug zu bloggen oder keine Zeit zum Bloggen zu finden?” Das sind Bines Fragen im Juli zur #schreibzeit.

Einfach machen

Die Frage mit das alles kenne ich auch aus dem wahren Leben. Die Antwort ist. Ich tue es einfach. Ich mache es, weil es mir Spaß macht. Was mir keinen Spaß macht, aber getan werden muss, damit der Rest funktioniert, wird getan, weil es eben sein muss. Die Prägung im Elternhaus mit den Sätzen stell Dich nicht so an und reiß Dich zusammen hat auch Vorteile. Damit ich die Energie dafür habe, das alles zu tun, bin ich viel draußen unterwegs. Bei Spaziergängen mit Zausel Paul kommen mir viele Ideen, die ich hinterher im Büro umsetze.

Nine to five

Meine bevorzugte Zeit zum Bloggen ist unter der Woche zwischen Montag und Freitag während des Tages. Am Wochenende vermeide ich es nach Möglichkeit und versuche, meine virtuelle Zeit ebenso zu begrenzen. Das Wochenende gehört bis auf gelegentliche Kundentermine nach Möglichkeit meinem realen Privatleben. Da ich mir Teile meiner Zeit frei einteilen kann und oft Kundentermine habe, wenn andere Menschen frei haben, komme ich gut tagsüber zum Bloggen. Vormittags bin ich produktiver nach nachmittags.

Stress? Nein Danke!

Natürlich kommt es mal vor, dass die Bloggerei mich stresst. Das liegt aber nicht an dem Gefühl zu viel, wenig oder sonst was zu Bloggen, sondern entsteht eher, wenn etwas technisch nicht klappt oder ich in Abhängigkeit mit anderen Menschen etwas blogge. Seit ich blogge, lese ich weniger Bücher. Zum Lesen habe ich vorher immer Zeit gefunden, also finde ich die jetzt auch zum Bloggen. Ein Manko hat Bloggen allerdings: Es dauert meistens mindestens doppelt so lange wie geplant.

Nachtrag Beim Schreiben habe ich völlig verdrängt, dass ich Outfitfotos meistens am Wochenende machen lasse. Und das stresst nicht nur mich …

Ein bisschen mit Plan

Ich habe keine festen Termine oder Zeiten zum Bloggen. Ich schreibe einfach, wenn ich Lust und Zeit dafür habe und deshalb empfinde ich es als stressfrei. Viele Artikel blogge ich vor, weil ich derzeit meistens an drei Tagen in der Woche zur selben Uhrzeit veröffentliche. Das hat sich für die Leser als angenehm herausgestellt und die Struktur dabei liegt mir. Meistens habe ich für 1-2 Wochen Artikel im Voraus in Arbeit, an denen ich dann noch Kleinigkeiten ändere. Die Reihenfolge verschiebe ich dabei dann oft noch, wenn etwas Aktuelles dazu kommt, was ich vorziehen oder einschieben möchte – diesen Beitrag hier beispielsweise.

Ist Bloggen Arbeit? Jein!

Mein Blog ist eine Mischung aus privat und beruflich. Ich schreibe ihn einerseits aus meiner Selbstständigkeit als Imageberaterin und anderseits enthält er ganz viele persönliche Noten. Wenn ich beim Schreiben an meine Firma oder Kunden denke, empfinde ich es als Arbeit. Wenn ich beim Schreiben als Ines fühle, ist es Privatvergnügen. Andere Blogs lese ich bevorzugt beim Frühstück. Das ist eindeutig privat.

Wie geht es Euch mit Bloggen und Alltag?

Gruß aus dem Universum

Blaue Gartenhortensie

Diese Hortensie bläut und blüht jedes Jahr als erste von vielen in unserem kleinen Garten. Sie stammt aus dem Garten meiner Eltern und erfreut mich seit über 10 Jahren jedes Jahr mit einer Blütenpracht, die auch die Nachbarn immer wieder sprachlos macht.

Für mich sind diese Blüten ein Gruß aus dem Universum. Menschen wurden zu Asche, die Asche kam ins Meer, aus dem Meer entstehen Wolken und der Regen aus den Wolken färbt die Blüten so schön. Ein Kreislauf des Lebens … immer wieder …

Danke ins Universum für diesen immer wiederkehrenden Gruß!

#Schreibzeit – Was bedeutet Glück für Dich?

Pusteblume

Glück ist ein Thema, mit dem ich innerlich gerade viel beschäftigt bin, denn es die letzten Monate waren mit viel Glück erfüllt und es gab natürlich auch unglückliche Momente. Beim Schreiben des Artikels Bist Du glücklich? ahnte ich noch nicht, dass Bine von was eigenes Glück zum Monatsthema im Juni der #schreibzeit machen würde. Bereits bei Im Moment … im Mai habe ich viele glückliche Momente notiert.

Als ich diesen Artikel hier in Gedanken verfasst habe, war mir sofort klar, dass dieses Pusteblumenbild als Sinnbild für Puste fest und wüsch’ Dir was Schönes dabei! dazu gehört. Beim Verlinken auf den Beitrag von Bine habe ich gesehen, dass sie auch eine Pusteblume eingebunden hat. Das hatte ich nach dem ersten Lesen vor zwei Wochen vergessen und war ganz überrascht, wie sehr die Pusteblume wohl nicht nur für mich mit Glück verbunden ist.

Glück hat für mich viel mit Überraschung zu tun, denn geplantes Glück funktioniert bei mir selten. Erfüllte Wünsche machen mich oft glücklich, aber nicht immer. Manchmal war der Wunsch schöner als die Erfüllung. Aber nur selten :) .

Glück ist für mich …

  • Essen. Mir hat mal ein Mann gesagt, dass er mir so gerne beim Essen zusieht, weil ich dabei immer so glücklich aussehe. Ich esse einfach wahnsinnig gerne und Hunger ist für mich Unglück pur. Deshalb sehe ich beim Essen von Köstlichkeiten aus wie eine glückliche Katze, die gerade in den Sahnetopf gefallen ist.
  • Lachende Menschen anzusehen.
  • Natur. Alleine diese wunderbare Pusteblume am Gehwegrand gesehen zu haben hat mich mit Glück erfüllt. Dass mir das Foto davon in der Abenddämmerung mit dem Smartphone gelungen ist – es ist unbearbeitet – ist ein weiteres kleines Glück. Ohne Paul wäre mir dieses Glück nicht passiert, denn ich hätte auf dem Sofa gesessen. Dieses Glück teile ich gerne, z.B. auf Instagram. Instagram ist für mich auch ein bisschen Glück, denn die meisten Menschen teilen dort schöne Dinge.
  • die Menschen in meiner Nähe, die ich liebe. Da die ein internetscheues Leben führen, darf ich die Namen leider nicht nennen. Glück sind für mich auch Menschen, die mich lieben, denn als Einbahnstraße wäre Liebe doof.
  • ganz viele wunderschöne Rosenblüten bei uns im Garten anzusehen. Es ist ein gutes Rosenjahr nach dem milden Winter und ich liebe diese Blüten. Schon wieder liebe … Liebe und Glück gehören wohl zusammen.
  • auch Selbstliebe, denn ohne die kann ich kein Glück für andere Menschen und Dinge empfinden.
  • ein Tag am Meer. Dieser endlose Blick auf das Wasser erfrischt mein Gehirn.
  • frisches Blattgrün im Frühling.
  • ein liebevoller Blick aus den Augen unseres Hundes.
  • Nacktbaden im Meer. Salzwasser und Brandung auf der Haut zu spüren, beflügelt mich.
  • ein Blick in blauen Himmel.
  • das tun zu können, was ich möchte.
  • Heimat zu haben.

Glück auf für Euch!

Bist Du glücklich?

Werbung mit Stil

Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Ja, bin ich!

Das Fotoshooting führte uns an den Övelgönner Elbstrand zu dieser wunderbaren Frage. Beim Posieren dachte ich an Bärbel, die für mich die Frau der großen Fotogesten ist. Paul durfte natürlich mit an die Elbe und fühlt sich geehrt, dass sein Name bereits daneben an der Wand steht. Beim Fotografieren wartet er inzwischen ganz geduldig, bis wir fertig sind.

Paul am Övelgönner Elbstrand

Heute zeige ich Euch das zweite Oberteil aus 30% Kaschmir und 70% Merino, dass ich mir bei Wool Overs (Werbung) als PR-Muster aussuchen durfte. Es freut mich, dass Euch der asymmetrische braune Pullover (PR-Muster) neulich so gut wie mir gefallen hat. Danke für Eure lieben Kommentare!

Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Ganzjähriger Begleiter

Die Wasserfall-Strickjacke ist ein schönes, leichtes Kuschelteil fürs ganze Jahr. Ich war auf den Fotos bei sonnigen 17 Grad mit einem leichten Top darunter perfekt gekleidet. An kühlen Sommermorgen, bevor der Tag erwacht, und laue Sommerabenden wird sie mich in den nächsten Wochen begleiten. Die Temperatur lässt sich für tagsüber gut mit dem Darunter steuern. In Hamburg gibt es bekanntlich kaum einen Sommerabend, an dem man keine Jacke braucht. Dafür ist der Cardigan perfekt.

Bei der Farbe bin ich mal etwas mutig. Anstelle der sicheren Bank Pfeffer oder Navy-Blue habe ich mich für Dunkel-Türkis entschieden. Ein Türkisgrün mit hohem Blauanteil ist eine kühle Farbe und würde zum Winterfarbtyp passen. Ein Petrolbau mit hohem Gelbanteil ist eine warme Farbe und passt zum Herbstfarbtyp, also zu mir. Der Grad zwischen Türkis, Tannengrün und Petrol ist schmal. Dieses schöne Teil lässt sich in beide Richtungen kombinieren. Als Herbsttyp kombiniere ich sie mit Braun, Cremeweiß ist auch schön dazu.

Die Jacke fällt etwas größer aus als angegeben. Ich hatte sie in XL wie den Pullover bestellt, Schulter und Brustweite fallen jedoch 3-4 cm breiter aus, als vom Hersteller angegeben. Sie ist für Frauen mit Größe 48/50 in XL problemlos tragbar, bei nicht so breitem Rücken vielleicht sogar bis 52/54. Weil sie locker fällt, habe ich sie umgetauscht und bin mit M gut bedient. Da sie über dem Busen nicht geschlossen wird, reicht die Größe aus und Schultern und Armlänge kommen gut hin für 44. Der Po ist bei einer Körperlänge von 1,65 m hinten komplett bedeckt, was mir bei engen Hosen wichtig ist.

Rabatt-Tipp

Tipp, falls jemand von Euch kurzfristig etwas bestellen möchte: Bis zum 29. Mai 2015 gibt es mit dem Code LOVELUX auf Cashmere Merino 10% Rabatt – Details findet Ihr dazu auf der Webseite von Wool Overs (Werbung).

Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Outfitdetails

Zurück zur Eingansfrage: Seid Ihr glücklich?

Nachtrag 28. Mai 2015: Bei Sunny findet Ihr einen Beitrag zur gleichen Jacke in schwarz (auch ein PR-Muster). Schaut mal, was Farbe der Jacke und Figur der Trägerin für einen Unterschied ausmachen. Sunny und mich trennen 18 cm in der Länge und sie ist ein Winterfarbtyp: Ja! ich bin glücklich!

10 Vorzüge des Älterwerdens – RDL #5

Ines Meyrose 20150524

Im Mai betrachtet Rostrose Traude die Lachfalten unter dem Aspekt der Vorzüge des Älterwerdens. RDL ist die Abkürzung für Rettet die Lachfalte. Tja, hat das Älterwerden denn Vorzüge? Ganz gewiss! Ganz ehrlich? Ich bin froh um jeden Tag, den ich älter bin. Jeder geschaffte Tag – und der bringt Älterwerden nun mal mit sich – ist ein Tag, an den ich ein Häkchen setzen kann. Ich liebe Listen und Abhaken von Erledigtem.

10 Gründe für das Älterwerden

  1. Ein Segelfluglehrer im Rentenalter, den ich sehr geschätzt habe, sagte 1988 zu mir
    “Man wird mit dem Alter nicht weiser, man merkt nur, dass es die anderen auch nicht sind.”
    Das hat mich irgendetwas zwischen beruhigt und beängstigt. Mit 17 hatte ich noch Hoffnung auf Weisheit …  Im Juni werde ich 44 und bin mir sicher: Der gute Arnold hatte Recht.
  2. Ich kann mir das Mittagessen in dem Lokal leisten, in dem ich für das Foto in der Sonne sitze. Bei dem Gedanken denke ich an die Szene aus Thelma & Louise, als sie auf dem Parkplatz selbstbewusst nach absichtlichem Crash sinngemäß sagt: “Du bist jünger, aber ich habe die bessere Versicherung.” Auf die passende Gelegenheit für diesen Spruch warte ich noch.
  3. Mir ist Vieles, das mir früher wichtig war, egal. Ich will keine blauen Augen mehr haben. Es fällt mir leichter, mit Ablehnung umzugehen, auch wenn das immer noch schwer ist.
  4. Meine Löffelliste* ist abgearbeitet. Sie ist leer. Die ist schon ein paar Jahre leer und das ist anderseits ein komisches Gefühl, denn es fehlen Ziele. Aber Ziele nur um der Ziele wegen? Nein Danke. Es bleibt dabei aber das ungute Gefühl, dass es nur noch darum geht, den status quo zu wahren. Kann ich dabei am Ende nur verlieren? Ich hoffe nicht. Und wenn, können ja wieder neue Ziele auf die Liste. Aber das hier wird ein positiver Artikel über Vorzüge. Also liebe Verlustängste, trollt Euch! Es bleibt das gute Gefühl, im Leben viel Schönes erlebt und erreicht zu haben.
  5. Beim Laufen alleine Wald, habe ich keine Angst vor Belästigung mehr. Wer will schon etwas von einer 43jährigen Nordic-Walkerin?
  6. Ich hatte genug Zeit für meinen beruflichen Findungsweg und Möglichkeit & Mut, ihn zu gehen.
  7. Versuch und Irrtum führen auf gute Wege und das braucht einfach Zeit.
  8. Die freie Entscheidung, Nachtisch zu bestellen, auch wenn kein anderer am Tisch einen möchte. Und ihn zu genießen. Löffel, für Löffel, für Löffel …
  9. Sich nicht davon abhalten lassen, den fünften roten Lippenstift in einer nur einen Hauch anderen Nuance zu kaufen.
  10. Zu wissen, was seine Zeit hatte und was seine Zeit noch bekommen wird.

“Altersweisheit wird durch Altersstarrsinn kompensiert.”  fiel meinem Mann beim Sinnieren über das Thema als erstes ein. Das ignorieren wir jetzt mal :) .

Was denkt Ihr über das Älterwerden?

  1. * Ihr kennt keine Löffelliste? Darauf kommt alles, was man erlebt oder haben will, bis man den Löffel abgibt. []
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