Hamburg als Kulisse und weiße Blusen gehen immer

Dockland Hamburg

“Da möchte ich Blogfotos machen!”

waren meine Worte bei einem Bloggertreffen 2015 als ich Bärbel vom Blog Ü50 von der Hafenfähre aus das Dockland im glitzernden Sonnenschein zeigte. Ihre Augen wurden groß, sie nickte und die Verabredung stand, offen war nur das wann. Gut Ding will bekanntlich Weile haben und so hat es zwei Jahre gedauert. Gesehen haben wir uns in der Zwischenzeit öfter mal, zum Beispiel auf Rømø, Sylt und in Hamburg. Zum Dockland haben wir es erst jetzt geschafft. Danke, liebe Bärbel, für die Fotos!

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama auf dem Dockland - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Sylt - Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama auf dem Dockland - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Shopper Manufaktur Lederwerkstadt Sylt - Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Die Message

Ines Meyrose und Bärbel Ribbeck - Selfie für Instagram

Das Treffen mit einer befreundeten Bloggerin an sich ist ja nicht artikelfüllend, zumal wir nur ein Selfie von uns beiden zusammen gemacht habe. Zum Gebäude Dockland gibt es Infos auf Wikipedia. Das Gebäude in Form eines Parallelogramms ist insofern spannend gemacht, als das aus jeder Perspektive anders wirkt. Und an welchem Bürogebäude kann man schon einfach so hochspazieren?

Dockland Hamburg

Foto: Bärbel Ribbeck

Dockland Hamburg

Foto: Bärbel Ribbeck

Bärbel hat es Dogland getauft, weil der Zausel mit auf das Haus durfte musste. Die gute Nachricht: Es ist dort absolut sauber auf dem Boden und scherbenfrei, was am Hafen leider nicht immer überall der Fall ist. Allerdings sind die Treppenstufen ganz schön hoch für einen Hund. Zum Glück ist Paul hart im Nehmen.

Paul auf dem Dockland

Oben geschnauft hat er wie wir. Aber als Hütehund blieb ihm gar nichts anderes übrig, als sein Rudel zu begleiten. Das Schwerste war für ihn, Bärbel für Fotos heruntergehen zu lassen und bei mir zu bleiben. Mit ihr zu gehen und mich zu verlassen, war allerdings gar keine Option für ihn. Er hat hinterher zu Hause ein schönes Kau-Ohr bekommen und einen Ruhetag für die Gräten im Anschluss. Ich denke, er hat es gut verkraftet.

Paul auf dem Dockland

Zurück zur Message: Zum Outfit lässt sich sagen, dass sich mal wieder bestätigt hat, das eine weiße Bluse (fast) immer geht. Sie schützt gegen Sonne und Wind. Wind haben wir in Hamburg fast immer, wie auf den Bildern an der Bluse und Haaren zu sehen ist. Die Stiefeletten (Mjus 2017) habe ich im Mai auf Sylt gekauft. Mein Kaufziel waren helle Lederstiefeletten in braun bis taupe mit kleinem Absatz.

Mjus Stiefeletten in taupe mit goldener Schnalle

Gerne hätte ich eine höhere Sohlenqualität erstanden, diese ist aus Vollplastik bei Sohle und Absatz, andere passten aber nicht. Vorteil Plastik: regenunempfindlich und hält länger. Nachteil: Nicht so gut zu reparieren, wenn es abgelaufen ist. Aber Hacken Willi, mein Schuster vor Ort, wird es schon richten im Bedarfsfall. Lustig war, als ich die Stiefeletten auf Sylt vorm ersten Tragen fotografiert habe. Ich habe sie auf einer Treppe über die Düne auf das Geländer gestellt. Sämtliche vorbeikommenden Menschen haben mich angequatscht. In Hamburg zuckt da keiner mehr.

Stilberatung in der Praxis

Warum helle Stiefeletten? Weil die Outfitanalyse in der Praxis ergeben hat, dass ich verstärkt darauf achten möchte, Schuhe in der Farbintensität auf die Hosenfarbe abzustimmen. Diese Stiefeletten haben eine perfekte Farbe zu meiner Lederhose und helleren Jeans. Diese Jeans (Please! 2016) ist unten so eng, dass sie nicht schön über den Schuhschaft passt, deshalb kremple ich sie um. Der optisch beinverkürzende Effekt der umgekrempelten Hose wird dadurch ausgeglichen, dass die Schuhe die die Hose farblich weiterführen.

Shopper: Manfuaktur Lederwerkstatt Sylt, Jeans Please!, Stiefeletten Mjus

Foto: Bärbel Ribbeck

Die Tasche ist neu, ich habe sie von meinem Mann zum Geburtstag geschenkt bekommen. Sie stammt aus der Manufaktur Lederwerkstatt Sylt, wie auch meine Weste und Pauls Hundemarkenhalterhalsband. Praktisch ist, dass sie über der Schulter und in der Hand getragen werden kann. Der Schultergurt kann außen um die Tasche gelegt werden, sodass er nicht stört, wenn sie in der Hand getragen wird. Das Dunkelbraun findet sich zwar nicht in der Kleidung wieder, aber in meinen Haaren und meinen Augen bzw. Sonnenbrillengläsern. Farbklammer? Check √.

Auf den Lippen: Bobbi Brown Nourishing Lip Colour Coral Pop

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop

Der Lippenstift ist ebenfalls neu. Mit der Auswahl habe ich im Duty Free in Zürich im Juli die Counterdame bei Bobbi Brown kurzzeitig verzweifeln lassen, nachdem in sämtlichen anderen Markenzonen bereits kein Lippenstift in Frage kam. Meine Ansage auf die Wunschfrage war:

“Ich suche einen Lippenstift in Korallenrot, das leicht ins Orange geht, kein Glimmer hat, nicht plakativ auf den Lippen wirkt, nicht matt ist, aber auch kein Gloss.”

So konkrete Ansagen kommen wohl selten. Beim zweiten Griff stimmte schon die Farbe, beim dritten auch die Textur. So kaufe ich gerne ein, wenn eine Verkäuferin zuhört und ihr Sortiment kennt.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop

Vorteil an dem Lippenstift: Er lässt sich gut schichten. Von einem transparenten Hauch zu vollständig deckend ist alles möglich. Auch bei voller Deckkraft ist die Lippentextur noch zu erkennen, wie auf meinen Fingerkuppenswatch zu sehen ist.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop Swatch mit nur leichtem Auftrag

Nachteil an dem Lippenstift auf meiner 46jährigen ehemaligen Raucherlippenhaut: Ohne Lippenkonturenstift zieht er in die Lippenfältchen, wenn man ihn dick aufträgt. Ein leichter Auftrag geht auch ohne. Ich verwende ihn dann mit farblosem Lippenkonturenstift.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop Swatch in mehreren Schichten

Weiterer Nachteil: Er trocknet meine Lippen aus. Während des Tragens sieht man nichts davon, aber wenn alles ab ist, fühlen sie sich extrem trocken an. Das richtet Lippenbalm dann wieder, aber jeden Tag würde ich ihn deshalb nicht tragen wollen. Der Effekt ist umso erstaunlicher, als das er das Wort Nourishing im Namen trägt, was nährend/pflegend heißt.

Vor dem Anstieg

Ines Meyrose 20170801 vor Hamburger Hafenpanorama - Outfit weisse Bluse COS, Jeans Please!, Stiefeletten taupe Mjus, Sonnenbrille ic! Berlin - Foto Bärbel Ribbeck

Foto: Bärbel Ribbeck

Auf dem Weg vom Altonaer Balkon zum Dockland haben wir noch eine schöne verzierte Mauer gesehen, sich auch noch für ein Foto anbot. Im Hintergrund siehst Du die Köhlbrandbrücke, von der aus man oben ein phantatischen Blick über Hamburg und den Hafen hat. Ich wohne im südwestlichen Hamburg und schaue von dort aus von der anderen Seite auf die Köhlbrandbrücke beim Spazierengehen. Die blau-roten Containerbrücken im Bild oben kann ich bei guter Sicht von meinem Haus aus sehen, wenn die Bäume ohne Laub sind.

Jetzt gehe ich bei Bärbel gucken, was sie für Bilder zeigt und was ihr für ein Text dazu eingefallen ist. Wir haben uns gegenseitig fotografiert und die jeweilige Speicherkarte in die gleiche Kamera gelegt. Deshalb habe ich noch keine Ahnung, was ich für Fotos von Bärbel fabriziert habe.

Ich liebe meine Stadt! Oder wie Lotto King Karl singt: Hamburg, meine Perle!

Apricot am Herbstfarbtyp

Gewonnen! Ist das Werbung? Egal, das ist toll!

Zürich Seeblick Sommer 2017

Zürich ist für mich immer eine Reise wert. Zum einen lebt eine meiner beiden ältesten Freundinnen dort – nicht dem Lebensalter nach, sondern wie lange wir uns schon kennen – zum anderen fühle ich mich in dieser Stadt mit dem schönen See und den Bergen in der Nähe einfach wohl. Im Juni durfte ich mal wieder ein paar Tage dort verbringen.

Cartoon Bluse apricot

Bei Sunny habe ich im Frühjahr einen Gutschein für den Onlineshop von Betty Barclay (Werbung) gewonnen. Mit einem kleinen Zusatzbetrag von mir habe ich dort die Bluse von Cartoon (Werbung) gekauft, die ich seitdem wöchentlich trage. Ich könnte sie auch problemlos fast täglich anziehen, wenn ich sie mehrfach hätte. Der Stoff ist leicht und luftig, ich spüre sie beim Tragen gar nicht. Die 3/4-Ärmel geben mir wortwörtlich Handlungsspielraum. Danke an Sunny und Betty Barclay dafür!

Helle Farben am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose 2017 am Zürichsee - Outfit Bluse Cartoon, Tuch Fraas, Jeans Please!, Sneaker New Balance - so funktioniert Apricot am Herbstfarbtyp

Apricot ist ein warmer, sanfter Orangeton, der gut zu Herbstfarbtypen wie mir passt. Das Tuch nimmt die Farbe nochmal auf. So tritt das Hellgrau im Muster in den Hintergrund. Zum Herbstfarbtyp passen am besten warme, dunkle, gedeckte Farben. Wenn die Farben hell sind, ist es umso hilfreicher, wenn sie dann warm und gedeckt sind. Das sanfte Apricot passt deshalb besser zu mir als zum Beispiel ein leuchtendes Orange.

Drumherum

Ines Meyrose 2017 am Zürichsee - Outfit Bluse Cartoon, Tuch Fraas, Jeans Please!, Sneaker New Balance - so funktioniert Apricot am Herbstfarbtyp

Tuch Fraas (2017), Jeans Please! (2016), Sneaker New Balance (2017) – alles gekauft. Das Outfit verlinke ich als Outfit des Monats bei Sabine Gimm.

Wie würdest Du die Bluse kombinieren?

Noch ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage

ines-meyrose-outfit_blazer-s-oliver-jeans-sally-straight-cunda-bluse-different-fashion-ballerinapumps-krupka-20160908

Seit Sonntag läuft die Blogparade Ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage. Du hast bis Ende Oktober 2016 Zeit, dabei zu sein und Dich dort zu verlinken. Ich habe ein Outfit mit Halbschuhen im Fokus gezeigt. Aber auch die Jeans gehört für mich zu den Kleidungsstücken für (fast) jede Lebenslage.

Eine dunkelblaue Jeans geht (fast) immer

Das Modell Sally Straight von C&A ist tiefdunkelblau, hat keine Waschung, ist gerade geschnitten. Die ist der Nachfolger meiner Marion Straight von Lee, die 2015 viel getragen wurde und langsam für gut nicht mehr gut genug ist, sondern ins Freizeitlager überging.

Heute zeige ich Dir einen ganz anderen Look mit der Jeans mit Pflichtschuhen von Krupka, Karobluse von Different Fashion und dunkelblauem Baumwollblazer. Den Blazer von s.Oliver habe ich im Sommer Dank einer fähigen Verkäuferin bei Sinn Leffers gefunden und nach dem Kürzen der Ärmel schon oft getragen. In diesem Outfit war ich Anfang September tagsüber auf einer Einschulungsfeier.

Kettenreaktion

Die Bluse trage ich seit dem Frühling => siehe Lenz-Trends auch zu so vielen Anlässen, dass auch sie ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage ist. Stattdessen hätte ich auch die sattgelbe Bluse nehmen können. Die Reihe ließe sich mit meinem Kleiderschrankinhalt noch sehr lange weiterführen, denn die meisten Sachen darin sind für (fast) alle Lebenslagen. Wäre das nicht so, bräuchte ich mehr Kleidung und das möchte ich derzeit nicht. Die Blogparade trifft die Kernphilosophie meiner Kleidung. Danke Caro nochmals für die Anregung dazu!

Welches Outfit gefällt Dir mit der Jeans besser?

Von Fast Fashion und Slow Ways

Sabine Gimm und Gunda Fahrenwaldt

Wenn Ines eine Bahnfahrt tut, sieht sie 3 von 4 Zügen wegfahren, wird mit Schienen-Ersatzverkehr geplagt, kommt sie schweißgebadet und der Auflösung nahe endlich am überfüllten Hauptbahnhof an und dann … dann wird alles gut 🙂 . Denn dann bin ich gleich in Gundas Arme gelaufen und Sabine haben wir direkt vor dem Museum für Kunst und Gewerbe – kurz MKG – getroffen.

Ines Meyrose #fotd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Einwegmode

Die mode- und kosumkritische Ausstellung Fast Fashion stand fest auf meinem Plan für den Sommer 2015 und es freut mich, dass meine Blogger-Freundinnen Sabine und Gunda auch Lust dazu hatten. Dass die sehenswerte Tattoo Ausstellung noch zeitgleich lief und mit dem gleichen Ticket besucht werden kann, ist eine nette Zugabe, die den Eintrittspreis von EUR 10,00 versüßt. Ein Schwenk durch den Rest des Museums darf man dafür auch noch machen. Jetzt habe ich endlich die Original Kantine aus dem Springer Verlagshaus gesehen. Mehr 1970er geht nicht – absolut cool!

Nichts Neues von der Modefront

Wer sich wie ich bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird in der Ausstellung Fast Fashion nicht viel Neues erfahren. Daher hat sie mich wenig beeindruckt. Für Neulinge im Thema wird Interessantes dabei sein. Eine Grafik hat mir jedoch erneut deutlich vor Augen geführt, wo aus meiner Sicht das eigentliche Problem liegt: in der Wertschöpfungskette.

Das Problem ist aus meiner Einschätzung nach keinesfalls, dass die Fabrik nur 15 Cent für eine Bluse bekommt. Das Problem liegt darin, dass zu viele Firmen von der Stoffherstellung bis zum Verkauf an den Endkunden daran verdienen. Wenn die Schritte verkürzt würden und weniger Zwischenhändler involviert wären, könnte die Fabrik sicherlich 150 Cent für die Bluse bekommen. Das würde viele Probleme bei den Produktionsbedingungen lösen können. Aus diesem Grund kaufe ich gerne direkt bei der Designerin und/oder Herstellerin, z.B. estomo, Mona Design oder hier.

Modemathematik und Nachhaltigkeit

Für mich ist der beste Konsum bei Kleidung jener, der zu langer Tragezeit führt. Ich belaste Umwelt und Menschen, die die Sachen herstellen, am wenigsten, wenn ich wenig kaufe und das lange verwende. Dann geht die Modemathematik auf, denn das Teil wird für mich mit jedem Tragen im Verhältnis günstiger und nachhaltiger.

Natürlich finde ich ökologisch einwandfrei hergestellte Produkte aus Naturfasern klasse. Aber wirklich ökologisch sauber und auch für die betroffenen Tiere schmerzfrei und angenehm sind sicher die wenigsten Produkte im Handel hergestellt. Wenn mir dann in der Ausstellung gezeigt wird, wie ein Schaf qualvoll geschoren oder Fell von einem Tier ausgerupft wird, sehe ich die Bilder selbstverständlich nicht gerne.

Alternativ Sachen aus Kunststoff tragen? Verzicht auf Leder und tierische Wolle ist keine dauerhafte Option für mich. Ich werde mich in meinem Leben aller Voraussicht nach weder vegan ernähren noch kleiden. Für mich ist das Ausgewogenheit das Ziel: einigermaßen bewusst kaufen und die Dinge ihrer Lebensdauer gemäß zu nutzen. Das ist für mich vertretbare Wertschöpfung.

Slow Fashion

In einem zusätzlichen Raum wird im Rahmen der Ausstellung Slow Fashion präsentiert. Neue Fasern werden vorgestellt und können angefasst werden. Dabei fand ich die Milchfasern spannend. Von QMILK hatte ich bereits im Kosmetikbereich gehört, aber noch nichts davon berührt. Die Fasern sind seidenweich! Daraus möchte ich gerne etwas haben.

Dass man aus Brennnesseln Fasern herstellen kann, die sich verstricken lassen, war mir auch neu. Der gezeigte Schal war mir zwar eindeutig zu kratzig, aber das Problem lässt sich vielleicht beheben und man kann die Fasern für Produkte einsetzen, die nicht direkt auf die Haut kommen. Irgendwann kommt sicher ein Erfinder auch noch auf eine Idee, wie man leuchtende Farben nachhaltig herstellen kann.

Nachhaltigkeit durch Kombinationsvariationen

Ines Meyrose #ootd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Passend zum Thema gibt es heute bei ein Outfit, von dem Ihr alle Teile schon kennt. Die Hose kennt Ihr bisher mit anderen Schuhen und da könnt Ihr im Vergleich sehen, wie viel kürzere Beine 7/8-Krempelhosen machen im Vergleich zu langen bzw. in farblich gleiche Stiefeletten hineingesteckte Hosenbeine.

Die Fotos hat Sabine Gimm netterweise von mir gemacht. Da sie die gleiche Kamera und das 50mm-Objektiv verwendet wie ich, war ihr der Umgang mit meiner Kamera ein Leichtes. Danke für die schönen Fotos, liebe Sabine!

Einen Tipp habe ich noch für Euch: Schaut mal in den MKG-Modeblog Stilbrise. Dort gibt es Besucherlooks und aktuelle Beiträge zum Umgang mit Mode.

Ines Meyrose #fotd 20150808 - fotografiert von Sabine Gimm

Was denkt Ihr über Nachhaltigkeit und Slow Fashion?

Maxi-Muster im Juni

Ines Meyrose #ootd 20150531 mit maxi-muster im Juni zum #modejahr2015

Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht, im Juni maxi-muster als Thema im Modejahr 2015 zu wählen? Mein Schrank gibt da nicht viel her. Weil ich einfarbige Teile bei Hosen und dezente Muster bei Oberteilen bevorzuge, kommen auffällige Muster in erster Linie bei Tüchern und Schals vor. Also habe ich dabei an Euch gedacht und freue mich auf Eure Kreise, Sterne, Karos, Tiere …!

Ines Meyrose #ootd 20150531 mit maxi-muster im Juni zum #modejahr2015Die rote Tunikabluse (H&M 2009) zusammen mit dem Schal Herzilein (Codello 2012) ist mein Beitrag zu maxi-muster im Juni. Die Bluse hat kleinen Blümchenprint, der wiederum ein Rautenmuster ergibt. Die Herzen auf dem Tuch sind für meine Verhältnisse groß. Es gilt in der Stilberatung die Faustformel kleine Frau = kleine Muster. Bei meiner Körperfülle dürfen sie ein bisschen größer sein, aber eben nicht zu groß. Sonst seht Ihr nur noch das Muster und nicht mehr den Menschen darin.

Das Rot der Bluse ist eigentlich ein bisschen zu hell und leuchtend für mich als Herbstfarbtyp. Sie würde zu einem Frühlingsfarbtyp noch besser passen. Ich trage sie im Frühling und Sommer trotzdem sehr gerne, weil die Farbe so frisch wirkt und der Baumwollbatist sich wunderbar trägt. Das ist ein Teil von H&M, was seit sechs Jahren makellos hält trotz vieler Wäschen. Mit den Raglanärmeln und den gesmokten Taillendetails macht sie Gewichtsveränderungen ganz gut mit. Sie ist die älteste Bluse in meinem Schrank. Das Korallenarmand ist eigentlich eine Kette, die ich als Erbstück meiner Mutter in Ehren halte.

Modejahr 2015 - Banner von www.meyrose.deDie Fotos haben wir gestern in der Hamburger Speicherstadt gemacht. Das Tuch mit Herz schicke jetzt gleich mal zu Sunnys Um Kopf & Kragen und Euch wünsche ich eine schöne Woche!.

Kennt Ihr die alte Speicherstadt? Wie steht Ihr zur neuen Hafencity?

Spaghetti oder Pappardelle?

Ines Meyrose #ootd 20150320 mit Stretchhose von Dismero und Bluse von Mootz

Mit diesem Outfit möchte ich den Frühling zum bleiben bewegen! Die Jerseyhose (Dismero 2015), im Urlaub bei meinem Mann abgestaubt, hat den internen Namen Spaghettibeinhose bekommen, weil sie mit einem langen Oberteil darüber sehr schlanke Beine zaubert. Mutig von mir ist, dass ich sie mit der Bluse (Mootz 2014) kombiniert habe, die den Po nur knapp bedeckt. Durch den leichten Schal aus Wolle und Seide (Nekish 2011 (PR-Muster) ist es warm genug.

Stiefeletten / kurze Boots von MDK Munderingskampagniet by CuadraOb nun Spaghettibeine oder doch eher Tagliatelle, Fettuccine, Pappardelle oder gar Cannelloni liegt vielleicht im Auge des Betrachters … Ich fühle mich jedenfalls gut in dem Outfit, vor allem seit die Bluse vorne zugenäht ist. Mit den Sternenzauberboots von MDK ist es mein Beitrag für #55outfits mit dem Wochenthema #boots auf Instagram.

Schöne Frühlingstage wünsche ich Euch!

Und es macht Pling

Bluse Mootz mit zugenähter Knopfleiste

Ines Meyrose in Bluse von Mootz mit zugenähter Knopfleiste… oder besser nicht. Damit weder mein Gegenüber in Gefahr ist, von Blusenknöpfen erschossen zu werden noch meine Unterwäsche das Risiko eingeht, erspäht zu werden, gibt es einen ganz einfachen Trick: Zunähen.

Bei Blusen, die an sich passen, aber aus irgendeinem Grund beim Tragen gerne an der Knopfleiste zu viel Einblick bieten, lasse ich von der Schneiderin einfach die betreffenden Stellen an der Knopfleiste entlang unauffällig zunähen. So wirke ich professionell anstatt käuflich und der Wohlfühlfaktor steigt ungemein.

Tipp: Vorher ausprobieren, ob die Bluse über den Kopf mit der zugenähten Knopfleiste noch auszuziehen ist 🙂 .

Kennt Ihr das Problem? Wie geht Ihr damit um?

Seite 1 2 3 nächste