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Nudeln mit Hackbällchen – Rezept mit Spinat- oder Erbsensoße

Diese Hackbällchen sind mit Tomatenmark gewürzt. Das verleiht ihnen nicht nur Geschmack, sondern macht sie besonders fluffig. Gedacht sind sie für die Nudelsoße – naschen kannst du sie natürlich auch einfach so …

Zutaten für 2 große Portionen

  • 250 g gemischtes Hack aus Schwein und Rind
  • 2 Esslöffel Paniermehl
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 gute Esslöffel Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver
  • 300 g streufähiger TK-Babyspinat oder TK-Erbsen extra zart
  • 1 Esslöffel TK-Petersilie
  • 100 g Schmand oder Schlagsahne
  • Olivenöl oder Butter zum Braten
  • 200 g Nudeln bissfest gekocht, können vom Vortag sein

Zubereitung

  • In einer Schüssel mit dem Knethaken des Mixers oder den Händen Hack, Paniermehl, Ei, Zwiebelwürfel, Tomatenmark und Gewürze gut vermengen und Klöße in gewünschter Größe daraus formen und auf Tellern beiseite stellen.
  • Hackbällchen in einer Pfanne mit höherem Rand von allen Seiten in Fett anbraten und bei mittlerer Hitze durchgaren.
    • Für Spinat: TK-Spinat in der Pfanne um die Hackbällchen verteilen und kurz aufkochen.
    • Für Erbsen: Erbsen vorher in kochendem Wasser kurz garen, abgießen und zu den Hackbällchen in die Pfanne geben.
  • Etwas Nudelkochwasser oder Leitungswasser dazugeben, Schmand oder Schlagsahne unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.
  • Nudeln unterheben und das Essen genießen! Sind die Nudeln vom Vortag, einfach in der Soße erwärmen und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Tipp für Meal-Prepper

Nudeln mit Hackbällchen und Erbsensoße

So bereite ich eine weitere Mahlzeit für uns vor

  • Die doppelte Menge Hackbällchen zubereiten. Die Hälfte für später in den Kühlschrank oder TK stellen.
  • 400 g Nudeln kochen, die Hälfte für die nächste Mahlzeit aufbewahren.
  • Tag 1: Gericht mit Erbsen, frisch gebratenen Hackbällchen und Nudeln servieren.
  • Tag 2: Hackbällchen nochmal in der Pfanne braten, vorgekochte Nudeln und Spinat hinzufügen.
  • Wer Nudelsalat und kalte Hackbällchen mag, kann die zweite Portion auch kalt genießen.

Tipps zum Spinat

Es ist wichtig, dass der TK-Spinat sich nicht in einem festen Block mit Wasser befindet. Wenn du nur solchen Spinat hast, taue ihn auf und drücke das Wasser aus. Ob der Babyspinat ganze Blätter hat oder gehackt wurde, macht geschmacklich keinen Unterschied. Ich bevorzuge ganze Babyspinatblätter, weil sie sich leicht dosieren lassen.

Mit welchem Gemüse würdest du Hackbällchen und Nudeln kombinieren?

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Basilikum-Pesto – Pesto alla genovese

Frischer Basilikumduft, geröstete Pinienkerne und würziger Parmesan – mehr braucht es kaum für einen italienischen Sommer auf dem Teller, oder? Ein Basilikum-Pesto kannst du ganz einfach selber machen – perfekt für Pasta, Salate oder als aromatisches Würzmittel.

Namen für dieses Pesto gibt es vermutlich ebenso viele wie Variationen beim Inhalt. Ich nenne es Basilikum-Pesto, auf Italienisch heißt es im Original Pesto genovese, mit Variationen der Zutaten Pesto alla genovese. Eins ist es am Ende immer: grün. Und lecker!

Zutaten für 330 ml – 8 Portionen als Nudelsoße

  • 1 großer Topf Basilikum, der abgezupft samt Stielen 60 g ergibt
  • 120 ml feines Olivenöl
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • 60 g Pinienkerne
  • Salz nach Belieben, am besten Fleur de Sel

Zubehör

Zubereitung

  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren und Aufsicht leicht bräunen, beiseitestellen. Achtung: Die verbrennen extrem schnell.
  • Basilikumblätter abzupfen und samt grob zerpflückten Stielen in einen hohen Messbecher geben.
  • Knoblauchzehe abziehen, hacken und zusammen mit dem Olivenöl in den Messbecher geben. Die gerösteteten Pininenkerne dazugeben.
  • Alles schnell pürieren. Wenn du das Basilikum zu lange pürierst, wird es bitter. Profis empfehlen deshalb einen manuellen Mörser, mir ist das zu mühsam.
  • Parmesan fein reiben, unterheben und nochmal kurz pürieren.
  • Ggf. mit Salz abschmecken.

Variationen des Basilikum-Pestos

  • Anstelle von Basilikum kannst du zum Beispiel Petersilie oder Rucola verwenden.
  • Anstatt Pinienkernen sind Cashews, Kürbiskerne, Walnüsse oder Mandeln auch lecker.
  • In fertig gekauftem Pesto ist oft kein Olivenöl, sondern Sonnenblumenöl, was ich persönlich nicht mag. Wenn du Fan davon bist, kannst du das ebenso verwenden wie nobles Traubenkernöl. Wichtig ist, dass das Öl pur bereits lecker ist, denn es ist ein wesentlicher Geschmacksträger in dem Pesto. Ich verwende feines Bio-Olivenöl für unser Pesto.

Verwendung von grünem Pesto

  • Ganz klassisch kannst du das Pesto mit etwas Nudelkochwasser als Nudelsoße verwenden. Dann reicht die Menge locker für sechs Portionen.
  • Auf Salat mag ich Pesto gerne, wenn einzelne Bestandteile des Salats, zum Beispiel Mozzarellabällchen oder Schinkenstücke, mit Pesto nappiert sind. Für Tomate-Mozzarella kannst du es natürlich auch verwenden anstelle von Basilikumblättern, Pfeffer und Salz.
  • Zu frischem Brot schmeckt es als Dip.
  • Als Würzmittel für Soßen, denen es an Geschmack mangelt.

Frisches Pesto aufbewahren

  • Wenn du das Pesto nicht direkt komplett verwendest, fülle es am besten in ein sterilisiertes Glas. Weil Pesto bei uns eh meistens innerhalb von einer Woche verbraucht wird, übertreibe ich es mit der Reinheit des Glases nicht. Ich verwende alte Schraubgläser, stelle die vorher in die Spüle und übergieße Gläser und Deckel vorsichtig, damit sie nicht platzen, mit kochendem Wasser und lasse sie so etwas stehen. Vor dem Befüllen fasse ich die Gläser mit einer Zange an, kippe das heiße Wasser vorsichtig aus und stelle sie zum Befüllen auf die Anrichte, ohne Gläser/Deckel an den Innenseiten mit den Fingern zu berühren. Das ist keine korrekte Sterilisation, reicht aber aus Erfahrung aus. Wenn du Lebensmittel lange oder ungekühlt aufbewahren möchtest, ist mehr Sorgfalt erforderlich.
  • Du kannst das Pesto in kleinen Portionen nach der Herstellung einfrieren. Das mache ich, wenn ich weiß, dass wir das Pesto nicht innerhalb von zwei Wochen verbrauchen, denn das ist die Haltbarkeit, von der du im Kühlschrank ausgehen kannst.
  • Wenn du Pesto aus dem Glas entnommen hast, achte auf möglichst saubere Glasränder. Es ist für die Konservierung gut, wenn oben immer eine kleine Ölschicht das Pesto versiegelt. Gib bei Bedarf frisches Öl dazu.
Pesto grün mit Basilikum

Welche Kräuter, Nüsse und Öle nimmst du für Pesto am liebsten?

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Die perfekte Tomatensoße für Penne all’arrabbiata und Pasta al pomodoro

Schmeckt Dir die Tomatensoße beim Italiener auch immer besser als Deine zu Hause hergestellte? Ob scharf als Penne all’arrabbiata oder milder als Pasta al pomodoro – mir hat immer Geschmack in der Soße gefehlt.

Jetzt habe ich endlich das Geheimnis entschlüsselt: Es lautet: Nimm vieeel mehr Olivenöl und deutlich weeeniger passierte Tomaten! Die Soße muss vor Öl triefen, dann ist sie genau richtig. Mit dem Trick bekomme ich die perfekte Tomatensoße wie beim Italiener spielend hin. Natürlich spielt dabei die Qualität des Olivenöls eine bedeutende Rolle. Dafür nehme ich nur extra natives Olivenöl.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400-500 g Nudeln, zum Beispiel Penne
  • 100 g extra natives Olivenöl
  • 350 ml Tomaten-Passata
  • 4 mittelgroße rote Zwiebeln oder 6-8 Schalotten je nach Größe
  • 2 reichlich gehäufte Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • Getrocknete Italienische Kräuter oder Oregano
  • Paprikapulver süß, gerne geräuchert
  • Piment d’Espelette oder Harissa-Pulver, wenn es Penne all’arrabbiata werden, ansonsten etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • 10-15 g gehackte Petersilie, ich nehme TK-Ware
  • Salz

Zubereitung

Le Creuset La Marmite 26 cm ofenrot
  • Zwiebeln/Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  • 30 g Olivenöl in einer großen Pfanne mit Rand – ich nehme meinen kleinen Schmortopf aus Gusseisen – erwärmen, Zwiebelwürfel hinzugeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis sie leicht bräunen und weich werden.
  • Tomatenmark, italienische Kräuter/Orgeno, Zucker, Salz, Piment d’Espelette/Harissa-Pulver oder etwas Pfeffer hinzugeben und unter Rühren anrösten bis sich die Zutaten schön vermengt haben.
  • 70 g Olivenöl und Tomaten-Passata hinzugeben. Die Passata-Flasche mit 50 ml Wasser ausschwenken und das Wasser unterrühren. Aufkochen und dann bei kleiner Hitze köcheln lassen, ab und an umrühren. Das Olivenöl setzt sich dabei am Rand ab, ich rühre es immer wieder etwas unter. Petersilie unterheben.
  • Nudeln in Salzwasser bissfest kochen und unter die Soße heben. Die Nudeln brauchst Du nicht zu gründlich abgießen. Ein bisschen Kochwasser tut der Soße gut.

Hab keine Angst vor der Olivenölmenge, das gehört so!

Tomatensoße wird durch viel Olivenöl richtig cremig und perfekt

Variation mit Knoblauch

Knoblauchfans halbieren die Menge der Zwiebeln/Schalotten und ergänzen zwei in feine Scheibchen geschnittene Knoblauchzehen, die kurz vor dem Tomatenmark in die Pfanne kommen und ohne Bräunen angedünstet werden.

Was macht perfekte Tomatensoße für Dich aus?

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Schnelle Pasta mit Mozzarella und Zwiebeln – vegetarisch

Diese schnellen Nudeln esse ich ganzjährig gerne, vor allem aber im Sommer, weil sie auch in lauwarm köstlich sind. Die Zutaten dafür haben wir fast immer im Haus. Meistens koche ich das Gericht, wenn ich für mich alleine schnell etwas auf dem Teller haben möchte.

Zutaten für 1 Portion

  • 100 g Nudeln in Deiner Lieblingsform
  • 1 große rote Zwiebel
  • 125 g Mozzarella
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Je nach Lust und Laune süßes Paprikapulver, getrockneten Thymian oder frisches Basilikum

Zubereitung

  • Nudeln in Salzwasser bissfest kochen.
  • Währenddessen die Zwiebel halbieren, in Spalten schneiden und in Olivenöl mit Salz und Pfeffer in einer kleinen Pfanne schmoren. Getrocknete Gewürze wie das Paprikapulver und Thymian kannst Du jetzt schon dazu geben. Wenn Du frisches Basilikum verwendest, kommt das erst am Ende zerzupft mit auf den Teller.
  • Nudeln nicht zu gründlich abgießen, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und mit einem Schubs Olivenöl unterheben.
  • Mozzarella zerrupfen und unterheben – je nach Vorliebe in der Pfanne oder erst auf dem Teller.

Fertig ist das Essen für Alleine-Genießer_innen!

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Nudeln mit Erbsen & Speck in Sahnesoße

Schnell gekocht und schnell gegessen – das ist eins meiner Lieblingsrezepte. Weil ich aus Gründen der Vernunft versuche, weniger mit Speck zu kochen, gibt es diese Köstlichkeit nicht mehr so oft bei uns. Wenn es sie gibt, könnten wir uns hineinlegen und es kostet uns wirklich Mühe anzuerkennen, dass es drei und nicht nur zwei Portionen sind …

Zutaten für 3 Portionen

  • 300 g Nudeln
  • 1 große rote Zwiebel
  • 100 g mageren Bacon oder durchwachsenen Speck im Stück
  • 300 g junge, extra-feine TK-Erbsen
  • 200 g Schlagsahne
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver süß, italienische Kräuter

Zubereitung

  • Nudeln in Salzwasser bissfest kochen.
  • Zwiebel pellen, halbieren, in Spalten schneiden und in Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen.
  • Bacon in Streifen schneiden oder das Speckstück klein würfeln und zu den Zwiebeln geben. Etwa 4 Minuten knusprig braten.
  • Mit einer großen Kelle Nudelkochwasser ablöschen, Erbsen hinzugeben, kurz aufkochen. Sahne angießen, leicht einköcheln lassen.
  • Würzen mit Salz (vorsichtig, denn der Speck ist salzig und das Nudelwasser ebenso), Pfeffer, Paprika und italienischen Kräutern.
  • Nudeln abgießen und mit der Soße vermengen. Es darf ruhig noch Restkochwasser zwischen den Nudeln sein – nicht zu gründlich abtropfen lassen.

Wie viele Portionen wären das auf Deinem Esstisch?

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