Geht doch #11 Zweireiher – hanseatischer Marine-Look im Herbst mit Cabanjacke

Ines Meyrose - Outfit mit dunkelblauer Cabanjacke im hanseatischen Marine-Look im Herbst 2019 - Ü40 Bloggerin - Portrait - Copyright Foto Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Was ist ein Zweireiher?

Ein Zweireiher, auch Doppelreiher genannt, ist ein Blazer, Mantel oder Jacke, der zwei Knopfleisten auf der Vorderseite hat. Dabei können die Knöpfe in der Vertikalen übereinander parallel ausgerichtet sein oder nach oben hin auseinander laufen. Alternativ gibt es zum Beispiel den Einreiher, eine verdeckte Knopfleiste oder gar keinen Verschluss auf der Vorderseite wie bei Schalkragen. Heute geht es hier nur um Jacken mit sichtbaren Knöpfen.

Stilberatung: Was sind die Tücken beim Zweireiher?

Das Auge des Betrachters verlängert immer Linien. Beim Einreiher schaut man automatisch von oben nach unten, er streckt. Beim einfachen Doppelreiher schaut man nach oben, aber auch bereits zur Breite. Beim Doppelreiher mit oben auseinander laufenden Knöpfen schaut man oben sehr stark zur Breite, er betont Busen und Schultern. Außerdem schaut man im Bauchbereich auf ein Rechteck, was auch eher breit als längs wirkt.

In der Grafik kannst Du an den Pfeilen sehen, wie die Knöpfe die Blickrichtung steuern. Immer, wenn Du bei einem Kleidungsstück unsicher bist, welche Stellen es verbreitert oder schmaler macht, schau nach Linien, die Dein Auge verlängert. Dann siehst Du sofort, wie es auf andere wirkt.

Einreiher, Zweireiher und Zweireiher mit nach oben auseinander laufender Knopfreihe

Frauen mit großer Oberweite oder kleiner Statur rate ich in Stilberatungen meistens von Doppelreihern ab. Doppelreiher sehen in der Regel an großen Menschen besser proportioniert aus als an kleinen. An großen Menschen funktionieren sie manchmal sogar bei breiten Schultern oder viel Bauch, weil es das Stattliche der Figur betont.

Warum Geht doch! bei dieser maritim-hanseatischen Cabanjacke?

Ines Meyrose - Outfit mit dunkelblauer Cabanjacke im hanseatischen Marine-Look im Herbst 2019 - Ü40 Bloggerin - Copyright Foto Gunda Fahrenwaldt

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  • Die Knöpfe des Cabans haben die gleiche Farbe wie der Stoff. Wären sie hell, würde die verbreiternde Wirkung viel stärker sein, weil das Auge stärkere Ankerpunkte bekäme.
  • Die Knöpfe sind in zwei parallelen Linien angebracht, so man wenigstens etwas von oben nach unten schaut, auch weil es mehr Knöpfe in der Länge als in der Breite sind.
  • Es gibt Blazer, Jacken und Mäntel mit hohem oder tiefem, schmalem oder breitem Revers. Dieses Revers ist hoch, es lenkt den Blick also nicht auf den Busen, sondern zu den Schultern, die mir bei gerne betont werden dürfen. Da macht es dann nichts, dass es zu meiner eher kleinen Statur mit 1,65 m ein breites Revers ist, was mich erschlagen würde, wenn es tiefer wäre.
  • Die Taschen sind in Längsrichtung platziert und es sind eingesetzte Taschen ohne Patten. Beide Aspekte strecken.
  • Der matte, dunkle Stoff schluckt Licht, so dass das Körpervolumen gar nicht so einfach auszumachen ist.
  • Bei einem kurzen Blazer ist die Wirkung der zwei Knopfreihen
    extremer als bei einem Mantel, weil die Länge des Kleidungsstücks die
    Wirkung der Knöpfe noch etwas ausgleichen kann. Ich trage deshalb
    keinen Blazer mit zwei Knopfreihen, aber der Kurzmantel oder lange
    Jacke, wie man auch immer den Caban bezeichnen mag, funktioniert deshalb.
  • Zudem ist es eine Frage der Kombination: Der blaue Komplettlook bis hin zu den Schuhen streckt aus Ausgleich. Die Ärmel habe ich eine Saumlänge kürzen lassen, damit ich nicht darin versinke. Das helle orangefarbene Tuch in der Komplementärfarbe zur Jacke lenkt den Blick zum Gesicht.
  • Wenn ich nur einen Knopf schließe, nehme ich den obersten, weil die Cabanjacke dann schön A-förmig fällt und nicht mehr ganz so steif wirkt.
Ines Meyrose - Outfit mit dunkelblauer Cabanjacke im hanseatischen Marine-Look im Herbst 2019 - Ü40 Bloggerin - Copyright Foto Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Danke an Gunda für die Fotos, die auf einem Bloggertreffen mit Gunda und Sabine Gimm im Oktober entstanden sind. Wir haben einen schönen sonnigen Herbsttag zusammen genossen. Die Farben auf den Fotos wirken so unterschiedlich, weil sie mit verschiedenen Kameras aufgenommen wurden, meinem Smartphone und Spiegelreflex. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen …

Ines Meyrose - Outfit mit dunkelblauer Cabanjacke im hanseatischen Marine-Look im Herbst 2019 - Ü40 Bloggerin - Copyright Foto Gunda Fahrenwaldt

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Hier geht es zu den anderen Beiträgen der Reihe Geht doch! – Kleidungsstücke und Accessoires, die Risiken und Nebenwirkungen haben können.

Wie stehst Du zu Zweireihern und dem Klassiker Cabanjacke?

Vor der Umkleidekabine – 3 Tipps der Personal Shopperin

Ines Meyrose Outfit 20190102 mit kurzer Steppjacke / Daunenjacke von Gil Bret – Gold am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin

  1. Zieh die Socken aus.
  2. Zieh die Schuhe an.
  3. Nimm einen zweiten Spiegel für die Kehrseitenansicht.

Erstens gilt für Kleider, Röcke, Shorts – alles, was Du ohne ebendiese Socken oder Strümpfe tragen möchtest. Du kannst die Proportionen im Spiegel deutlich besser beurteilen, wenn die Socken nicht ablenken.

Auf Strumpfsocken oder barfuß verlässt Du eher selten bis nie das Haus, oder? Also schau Dir das Gesamtbild bitte mit Schuhen an, bevor Du eine Kaufentscheidung triffst. Dass Du den zehnten V-Ausschnitt-Pullover ohne die passenden Schuhe treffsicher auswählen kannst, glaube ich Dir unbesehen. Aber kannst Du das auch bei einer Hose mit ungewohnter Länge oder erst recht einem Kleid oder Rock? Wenn Du gezielt einkaufen gehst, nimm am besten die Schuhe mit oder trage sie direkt, die Du zu dem Objekt Deiner Begierde für tragbar hältst.

Sich nicht nur von vorne und von der Seite anzusehen, sondern auch einen Blick nach hinten zu werfen, finde ich selbstverständlich. Wenn Du aber nur einen Schulterblick wirfst, verdrehst Du dabei den Rücken und ggf. auch die Hüften schräg, so dass Du gar nicht genau sehen kannst, wie das Ober- oder Unterteil wirklich fällt. Zeichnet etwas ab? Ist etwas zu eng oder weit? Das verrät Dir ein Blick in einen zweiten Spiegel viel besser. Zur Not nimm Deine Kamera im Smartphone mit Selfie-Einstellung zur Hilfe, wenn in der Kabine kein zweiter Spiegel zur Verfügung steht.

Warum vor und nicht in der Umkleide?

Komm raus, wenn ein Teil in Frage kommt. Schau es Dir mit einiger Entfernung zum Spiegel an. Du siehst dann viel besser, wie Du damit wirkst, als wenn Du es nur von dichtem im Kabinenspiegel betrachtest. Dabei immer einen Blick auf die Wertsachen in der Kabine zu haben, ist natürlich obligatorisch. Mit etwas Entfernung zum Spiegel kannst Du auch direkt viel besser sehen, wenn Muster zu klein oder groß und Farben zu grell oder langweilig sind.

Vor der Umkleidekabine kannst Du außerdem ein Feedback vom Verkaufspersonal, der Begleitung oder anderen Kunden bekommen. Wenn Du zum Beispiel siehst, dass jemand in der Nachbarkabine offenbar einen guten Geschmack und Blick hat, frage ruhig auch mal die fremde Person nach einer Meinung. Die kommt dann meistens erstaunlich unverblümt und direkt. Ansonsten gilt für mich wie immer der Grundsatz: Keine Beratung ohne Auftrag. Wenn Du die Auswahl der Menschen in der Nachbarkabine kommentieren möchtest, empfehle ich zu fragen, ob ein Feedback gewünscht ist – was bei mir noch nie abgelehnt wurde.

Einkaufsbegleitung – Shoppen mit dem Profi

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungDu bist Dir immer wieder unsicher, was Dir aus der aktuellen Mode steht und ob es wirklich eine gute Wahl ist, das Teil zu kaufen? Du stehst immer wieder auf Strümpfen und halb angezogen in der Kabine und möchtest andere Größen und Farben zur Anprobe haben, ohne nach einer Verkäuferin zu rufen oder Dich dafür wieder anzuziehen, um selbst durch den Laden zu laufen? Dafür bin ich als Personal Shopper da!

Du gibst mir vorher Deine Wünsche und Budget auf und wir schauen gemeinsam vor Ort, wie wir das in Einklang bringen. Dabei flitze ich für Dich durch den Laden und organisiere herbei, was zu finden ist. Feedback meiner Kund_innen dazu findest Du bei den Kundenstimmen von image&impression, ebenso die Preisliste.

Was ist Dein bester Tipp für die Umkleidekabine?

Pullover – die Qual der Wahl in Form und Material

Gastbeitrag von Susanne Nagel formerly known as Rotlilie

Susanne Nagel – Outfit mit Pullover im Zopfmuster - V-Ausschnitt rosa – Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Die zyklische Nachfrage von Ines, welche Modefragen dringend geklärt werden müssten, hatte zur Folge, dass ich mich anbot, meine Gedanken zum Thema Pullover aufzuschreiben. Bei gefühlten 45 Grad waren die Sommerwochen keine gute Ausgangsbasis für Wolliges. Nun ist der Herbst da und ich scanne meinen Kleiderschrank und halte Ausschau nach Exemplaren, um in blumigen Worten meinen Lieblingspullover vorzustellen und stelle fest, dass ich ein echtes Problem damit habe, weil ich keinen finde, der meinen Ansprüchen gerecht wird.

Ich könnte mich den Alternativen zuwenden: Shirts oder Blusen plus Strickjacke. Das tue ich auch, aber irgendwie hat frau gelernt, dass ein Pullover zur Grundausstattung gehört. Er wärmt, man kann sich einkuscheln, er ist ein leicht handhabbares Kleidungsstück und passt zu fast allen Gelegenheiten. Dem möchte ich auch gern folgen. Um Euch ein Stilbild von mir zu vermitteln, hat Ines mich gebeten, die Tabelle auszufüllen, die Ihr von ihrem Stilprofil kennt.

Stilprofil Susanne Nagel August 2019

Alter Best Agerin
Farbtyp Wintertyp mit gelegentlich sommerlicher Anmutung
Augenfarbe Braun
Hauttyp Hell, im Sommer dunkel, kühler leicht gelber Unterton
Haarfarbe Braun, die Farbe kommt meiner natürlichen sehr nahe
Gesichtsform Oval
Figurtyp X
Körperlänge 1,68 m
Oberkörper Kurz
Beine Lang
Taille Vorhanden
Oberweite 85 D /80 E je nach Marke
Oberteile 40
Hosen 40, wenn sie groß ausfallen 38, 30 Inch, 32er Länge
Schuhe 40, bevorzugt mittelhohe Blockabätze
Kleidungsstil High Class Leger Chic mit Twist – irgendwas muss immer bisschen schräg sein!
Muster Uni bevorzugt, wenn Muster dann graphisch
Kontraste Gerne hell-dunkel, kühl, Blau, Grün, Beerentöne
Accessoires Immer: Ohrringe – Ringe oder Perlen oder Bügel, es darf auch etwas Kitsch und großflächig sein, neuerdings immer Uhr, manchmal Armbänder
Brille Arbeitsplatzbrille – muss gerade erneuert werden, ich nehme, was da kommt, eher mit Rand, dunkel bzw. kräftige Farben
Fokus Oberkörper strecken, Dekolleté betonen
Kaschieren Kurze Taille, hoher Rippenbogen
Betonen Beine, Fesseln

Warum mir ein Pullover so viel Kopfzerbrechen bereitet

  • Strickwaren sind in der Regel aus leicht flauschigem Material, das den Körper oft fülliger erscheinen lässt.
  • Ich habe einen größeren Busen. Dafür sind runde Ausschnitte ungeeignet, zu flächig, der Oberkörper wird zu stark betont.
  • Weite Schnitte ebenso, alles, was durch den Busen vom Körper absteht, macht mich dicker, als ich eigentlich bin. Kaschieren funktioniert so nicht.
  • Spitze und tief zulaufende Ausschnitte passen gut, aber im Umfang darf das Teil auch nicht zu weit sein, gleiches Problem wie oben.
  • Meine kurze Taille in Kombination mit einem hohen Rippenbogen sind leider zwei Ausschlusskriterien für eng anliegende Pullover, die zwar meiner X-Silhouette schmeicheln würden, aber aufgrund des leicht vorstehenden Oberbauches nicht gut funktionieren.
  • Rückenteil länger als Vorderteil – wie seit einigen Jahren angesagt: wegen Punkt 2 und 3 nicht tragbar, die Länge wird problematisch, sobald die Hüften bedeckt sind.
  • Enge Bündchen, sowohl an den Ärmeln als auch an der Taille bzw. Hüfte, stauchen sämtliche Proportionen und sind eigentlich nur für sehr schmale Frauen geeignet.
  • Trompetenärmel – hui, das wird schwierig, überhaupt, dieses ganze Statement-Gedöns!
  • Richtig dicke Garne gehen nur selten gut, siehe unten.
  • Pullover über Blusen – finde ich persönlich sehr schön, ich bin ein Fan von Layering-Looks. Blusen bremsen aber den Fall des Pullovers und ständig muss man alles neu in Form bringen, außerdem tragen sie auch auf.
  • Oversized mit gewollt überlangen Ärmeln oder besonders weiten Schnitten macht keine gute Figur.
  • Die gerade angesagte Kombination aus langem Rock mit weiterem Pulli aus mitteldickem Garn in Knallfarbe (möglichst am Arm noch gerafft) sieht bei mir – mit Verlaub – geschossen aus. Never!
  • Helle Farben, großflächige Muster, Statements, Glitzer, Glamour und Effektgarne funktionieren bei mir maximal im Ton-in-Ton Effekt.

Alternativen zu Pullovern

Als ich der Frage nachging, wurde mir auch klar, warum ich so gern Kleider trage und immer wieder kaufe. Mit dem richtigen Schnitt und aus schönen Stoffen passen sie mir ohne Kompromisse. Ich fühle mich in Kleidern immer gut angezogen und überhaupt nicht overdressed.

Ich bin auch ein Kleid-über-Hose-Fan, knielange Shiftkleider ersetzen mir so manchen Pullover. Und ich mag lange verschlusslose Strickjacken über Shirt, Bluse und Kleid. Einziges Manko: Viele Mäntel sind für diese Variante leider zu kurz oder die Jacken zu lang, je nach Perspektive.

Geht doch! Details zur Kompromissfindung

Susanne Nagel – Outfit mit Pullover V-Ausschnitt rot – Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Ich trage Pullover, aber sie gehören definitiv nicht zu meinen Lieblingskleidungsstücken. Mit einigen Kompromissen komme ich über die Runden, durchaus auch als Varianten der oben genannten Ausschlusskriterien, denn Ausnahmen bestätigen wie überall meine Regeln:

  • Eher dunkle oder gedeckte Farben
  • Keine Muster außer bei den selbstgestrickten Modellen, wo das Muster quasi als Träger gilt, ansonsten höchstens Ringel oder farbige Bündchen als Abschlüsse
  • Dicke Wollpullover funktionieren nur mit schmalen Hosen und unter Weglassung aller anderen optischen Hingucker, wie Schmuck, Schals oder aufwendiger Schuhgestaltung. Der Fokus muss primär auf dem Pullover liegen.
  • Kastige Schnitte dürfen maximal auf der Hüfte aufliegen und nicht zu weit ausfallen.
  • Schmaler langer Schnitt ist etwas körperfern optimal, ohne aber eine A-Linie zu betonen, geeignet hierfür sind auch Schlitze an den Seiten.
  • Spitze Ausschnitte, die dem Dekolleté schmeicheln, trage ich manchmal über einem Top im Material- oder Farbkontrast.
  • Obwohl ich immer dachte, dass mir Rollkragenpullover ganz gut stehen, haben mir die Fotos das Gegenteil bewiesen und ich werde zukünftig auf diese Modelle verzichten.
  • Gegen klassische V-Ausschnittpullover aus Merino oder Kaschmir kann selbst ich Pullovermuffel nichts einwenden.
  • Über diverse Materialen könnte ich einen halben Meter Text schreiben, nur so viel hier: Ich wähle möglichst pure Naturfasern oder mit geringen Anteilen an Kunstfasern oder Elasthan, sie geben z. B. Baumwollpullovern mehr Halt. Mehr davon bringt mich zum Schwitzen bzw. fühlt sich auf der Haut nicht gut an. Als Kind war ich sehr wollempfindlich. Glücklicherweise hat sich das gelegt, die Garne sind heutzutage wesentlich besser veredelt.
  • Jede moderne Waschmaschine hat ein Wollprogramm, mit dem man selbst empfindliches Kaschmir waschen kann. Ich würde sie in den meisten Fällen der Handwäsche vorziehen.
Susanne Nagel – Outfit mit Rollkragenpullover – Copyright Foto Nagel

So nicht, Passform und Stil fallen bei mir durch!
Copyright Foto Nagel

Hier seht ihr Beispiele aus meiner Kollektion, nicht hochaktuell, der letzte Pulloverkauf liegt eine Weile zurück. Ich stricke selbst, allerdings nur mit Wolle ab Nadelstärke 5,5 – beim Fachpersonal Worsted bis Bulky genannt. Das ist mindestens mitteldicke Wolle. Feinstrickpullis kaufe ich, da muss ich keiner professionellen Maschine nacheifern. Ich habe mich in diesem Jahr von diversen Modellen inspirieren lassen. Hier meine Lieblingsstücke, die mir flott von der Hand gingen:

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Die Materialien sind durchweg aus Naturfasern wie Merinowolle, Alpaka, Baumwollmischung und Kid Mohair.

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Mein Wärmehaushalt hat sich mit den Jahren geändert und ich kann somit an kühlen Tagen Wolle am Körper ertragen, obwohl die Arme nicht bedeckt sind. Shirts oder eine Bluse darunter machen sie herbst- und wintertauglich.

Pullover mit kurzem Arm gestrickt von Susanne Nagel - Copyright Foto Nagel

Copyright Foto Nagel

Den Text hab ich ein paar Wochen abhängen lassen, immer mal wieder gelesen und festgestellt, dass ich das Thema jetzt gerade nicht mehr ganz so kritisch sehe. Ich bin in der aktuellen Saison noch nicht auf dem Laufenden, entdecke aber den Pullover als ein Statement-Teil in diesem Herbst in fast allen Schaufenstern und bin ziemlich sicher, dass sich da auch für mich einer finden wird.

Farblich wird es schwierig. Die angesagten Gelb-Grün-Ocker-Braun-Töne stehen mir überhaupt nicht, Schwarz habe ich seit einiger Zeit abgewählt und mit Dunkelblau bin ich ziemlich gut versorgt. Ein schönes Kaschmirstück hätte ich gern. Finde ich nix, kommt halt wieder was auf die Nadeln!

Liebe Leserinnen, wie geht es Euch mit Pullovern? Nach welchen Kriterien kauft Ihr Pullover und was ist Euch das Wichtigste dabei? Welche Kompromisse macht Ihr?

Herzlichen Dank Ines, dass ich mein Gejammer hier so ausführlich ausbreiten durfte!

Pullover im Herbst – zwischen Ringelshirt und Rollkragen

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul
Passende Pullover zu finden, ist eine Herausforderung für eine eher kleine Frau wie mich mit kurzen Oberkörper, großem Busen und breiten Hüften. Die Taille des Pullovers sitzt schnell zu tief, an den Hüften wird zu eng und/oder zu lang und die Ärmel sind auch gerne mal zu lang.

Weil bei den Gedanken an die Kleiderschrankinventur und einem Blick auf Thermometer klar war, dass ich zwischen langarmigen Ringelshirts und winterlichen Kaschmirrollkragenpullovern kaum etwas im Schrank habe für die berühmte Übergangszeit, habe ich mich auf die Suche nach einem Pullover gemacht, der aus leichter Wolle und wärmend als auch luftig ist. Außerdem sollte er figurnah geschnitten sein und dennoch etwa fallen.

Stilberatung: Kaufkriterien für diesen herbstlichen Pullover

  • Farbe: Dunkles Petrolblau. Passt zu mir als Herbstfarbtyp und zu allen Hosen und den meisten Tüchern in meinem Schrank. Beim Outfit auf den Fotos trage ein riesiges Seidentuch in Brauntönen, das ich von allen meinen Tüchern am wenigsten verwende. Hat jemand Interesse daran? Hat schon jemand – siehe Kommentare.
  • Material: 100 % Bio-Merinowolle. Passt.
  • Schnitt: Passt.
  • Ausschnitt – hier nicht zu sehen – leicht erweiterter Rundhals, nicht so wichtig, weil in der Jahreszeit sowieso fast immer ein Tuch den Ausschnitt verdeckt.
  • Länge: Passt.
  • Ärmellänge: Zu lang, aber das Bündchen lässt sich problemlos einmal nach außen umschlagen.
  • Preis: Mit einem Rabattgutschein 80 Euro. Passt.

Die Sache mit der Größe

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ich habe eine sogenannte A-Figur, das heißt meine Schultern sind schmaler als meine Hüften. Ein bisschen X ist dabei, weil die Differenz nicht so unendlich groß ist und der Busen die Hüften etwas ausgleicht. Das würde aber bedeuten, dass ich unten eine größere Größe als oben bräuchte, oder? Ist aber nicht so. Der Pullover ist in Größe 42, in 40 war er deutlich zu klein. Die Jeans ist in Größe 38. Da verstehe einer die Modehersteller.

Ankündigung Gastbeitrag

Am kommenden Sonnabend verrät Dir Leserin Susanne Nagel, früher als Rotlilie unterwegs, hier in einem Gastbeitrag, was ihr bei Pullovern wichtig ist, welche Tücken sie haben und wie sie das Dilemma für sich löst. Susanne freut sich ebenso wie ich über Deine Gedanken, wenn Du ihren Beitrag liest, und den Dialog.

Grüße vom Kraule-Paule

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ines Meyrose – Herbstoutfit 2019 – schmaler Pullover mit Jeans – Ü40 Bloggerin mit Hund Paul

Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir!

Urlaub in der Heimat – schöne Stunden am Strand

Werbung ohne Auftrag für Ausflüge in Norddeutschland entlang der Elbe

Paul in Hamburg an der Elbe am Strand Falkensteiner Ufer

Falkensteiner Ufer auf der nördlichen Elbseite in Hamburg-Blankenese

Wer in Hamburg lebt, hat es nicht weit bis zur Nord- und Ostsee, aber auch die Elbe ist immer einen Ausflug wert. Ich bin gerne in Övelgönne und am Falkensteiner Ufer in Hamburg an der Elbe – kurze Anfahrt, schöner Strand. Auch die Bunthäuser Spitze ist mit ihrem kleinen Leuchtturm ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Ecken der Elbe sind im Blog schon häufiger aufgetaucht.

Leuchtfeuer Bunthaus an der Elbe an der Bunthäuser Spitze in Hamburg

Leuchtfeuer Bunthaus

Naturschutzgebiet Heuckenlock in Hamburg-Moorwerder

Heuckenlock - Naturschutzgebiet an der Elbe in Hamburg

Ganz in der Nähe der Bunthäuser Spitze befindet sich das Naturschutzgebiet Heuckenlock, das ich im September erstmals erkundet habe. Es stand seit Jahren auf meiner Ausflugsliste, wird mich allerdings nicht so bald wieder sehen. Im Schilf- und Wildpflanzengebiet zwischen hohen Brennnesseln zu wandern, ohne die Elbe oder die Heuckenlock zu sehen, machte mir keinen Spaß. Immerhin hatten wir Glück und sind zwischen zwei Megaschauern trocken geblieben. Weil das Licht schön war, zeige ich Dir dennoch ein paar Fotos davon. Für Liebhaber verwunschener Wege mag es dort schön sein.

Heuckenlock - Naturschutzgebiet an der Elbe in Hamburg

Heuckenlock - Naturschutzgebiet an der Elbe in Hamburg

Die Heuckenlock

Paul im Heuckenlock - Naturschutzgebiet an der Elbe in Hamburg

Eine kleine Stelle in dem Naturschutzgebiet, an der die Elbe zu sehen ist

Krautsand in Niedersachen

Krautsand Leuchtturm

Da ich im südwestlichsten Stadtteil Hamburgs wohne, ist ein Ausflug nach Niedersachen auch immer eine Option. Kunden von mir leben in Krautsand an der Unterelbe. Eigentlich heißt es wohl auf und nicht in Krautsand, weil es eine Insel ist, das ist aber nicht zu sehen. Ich war im Winter 2017/18 zweimal dort. Leider hat es an beiden Tagen so geschüttet und geweht, dass ich mit der Nase nicht mal über den Deich gekommen bin. Mir wurde von Kundenseite dringlichst ein Besuch bei schönem Wetter samt Hund empfohlen und schmackhaft gemacht. Weil die Anfahrt eine Stunde dauert, habe ich das bis jetzt aufgeschoben. Dank zwei Wochen freier Zeit zu Hause und schönstem Wetter am Samstag haben wir das endlich umgesetzt. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert!

Krautsand Deich

Die Anfahrt ist etwas mühsam, weil man ab kurz vor Stade über die Dörfer gondelt, was zur aktuellen Apfelernte gerne Trecker vor der Nase auf einer Straße, die zum Überholen ungeeignet ist, bedeutet. Tief durchatmen und die Entspannung schon auf der Fahrt einsetzen lassen! In Krautsand kann man kostenfrei an der Kirche in der Nähe dieses Leuchtturms parken. Am Deichübergang zum Hundestrand haben wir ebenfalls kostenfreie Parkplätze gesehen, ansonsten gibt es direkt am Strand welche mit Parkscheinpflicht.

Paul in Krautsand am Elbstrand

Wir waren am Samstag 21. September bei traumhaften 20 Grad dort und es war so leer, dass ich auf den Fotos niemanden wegretuschiert habe. Unglaublich! Der weite Blick ist fantastisch. Am Elbanleger Krautsand gibt es in der Saison ein Bistro und Toiletten, so dass wir sogar noch einen Snack bekommen haben.

Paul in Krautsand am Elbstrand

Es gibt Richtung Westen einen breiten Hundestrand, auf dem die Hunde außerhalb der Brut- und Setzzeit frei laufen dürfen. Dann gibt es laut Strandverordnung um den Anleger herum einen hundefreien Strandabschnitt, daneben Richtung Osten dürfen Hunde wieder an den Strand, weil der Teil nicht unter die Strandverordnung fällt. Von West nach Ost sieht es in Krautsand am Elbstrand also so aus: Hundestrand – Anleger & DLRG-bewachter Badestrand hundefrei – Strand für alle ohne Verordnung (wenn ich das richtig verstanden habe).

Paul und Ines in Krautsand am Elbstrand

Wir haben den Ausflug genossen. Durch die Ebbe konnte man noch etwas weiter am Strand gehen, als es bei Flut vermutlich möglich ist. Ich war allerdings froh, dass Paul sich gegen ein Schlickbad entschieden hat, was die Elbe bei Ebbe immer im Angebot hat. Besonders positiv ist mir in Krautsand am Elbstrand aufgefallen, dass nicht ein Teil Müll und nicht eine Scherbe im Sand lag. Das ist leider am nördlichen Elbufer auf der Hamburger Seite anders. Da traue ich mich kaum barfuß in den Sand, weil immer irgendwo Scherben im Sand sind.

Krautsand Elbstrand

Im nächsten Sommer nehme ich ein Handtuch mit und gehe dort in der Elbe baden. Der Sand ist ganz fein und die Elbe roch sogar nach Nordsee. Man merkt in Krautsand eindeutig an der Luft die kurze Entfernung zur Nordsee und die weite Distanz zum Hamburger Hafen. Es fühlte sich ein bisschen so an wie auf meiner Lieblingsinsel. Positiv aufgefallen ist mir auch noch, dass es tagsüber Schattenflächen am Strand gibt, weil zwischen Strand und der Fläche zum Deich Bäume stehen. Durch die Entfernung werden wir nicht oft dorthin fahren, aber bestimmt im nächsten Jahr wieder.

Krautsand Elbstrand

Was ist Dein Lieblingsausflug an der Elbe?

Kleiderschrankinventur Herbst 2019 – der saisonale Check

Kleiderschrankinhalt-201909-Stueckzahlen

Hallo Herbst,

schön, dass Du da bist! Ich lebe nach den heißen Sommertagen wieder auf und freue mich darauf, kuschlige Pullover und Tücher zu tragen. Um zu wissen, ob ich für die kommende Saison gut gerüstet bin, hilft mir ein Blick in die Schränke. Das mache ich in jedem Herbst und Frühjahr. Die vorherigen Beiträge dazu findest Du in der Kategorie Kleiderschrankinventuren.

Kleiderschrankinhalt September 2019 im Detail

Oberbegriff Details Stückzahl Zwischensumme
Hosen Jeans 8
Lederhose 1
Stretchhosen 3
Caprihosen/Shorts 1 13
Shirts Tops 1
T-Shirts 1/4-Arm 3
T-Shirts 3/4 + 1/1-Arm 8 12
Tuniken & Blusen 7 7
Pullover & Co. Sweatshirts 2
Schlichte Pullover 4
Strickjacken 1
Rollkragenpullover 4
Pullunder 2 13
Blazer 2 2
Kleider & Röcke Winter-/Ganzjahreskleider 6
Sommerkleider 6
Anlasskleider 0
Röcke 1 13
Jacken & Mäntel Wollmäntel 2
Winterjacken/-mäntel 1
Westen 3
Leichte Steppjacken 2
Regenjacken/-capes 4
Jeansjacke 1
Lederjacken 0
Sommermäntel 1 14
Textilaccessoires Schals & Tücher 27
Ponchos 4
Hüte & Kappen & Mützen 9
Handschuhe 5
Handstulpen 2 47
Schuhe Stiefel 2
Stiefeletten 5
Sneaker 3
Gummistiefel (-etten) 1
Halbschuhe 1
Sandalen/-etten, Clogs 3
Zehensandalen 1
Wanderschuhe 1
Ballerina/Mokassins/Loafer 5
Pumps 2 24
Handtaschen inkl. Abendtaschen 11 11
Leggings aus Jersey 2
2
Summe 158
Archiv Korsage zu gewagt

Nicht in der Tabelle enthalten sind Unterwäsche, Strumpfhosen, Schlafzeug, Sportkleidung, Hausschuhe, Gürtel, Brillen und Schmuck.

Veränderungen zum Frühjahr 2019

Kleiderschrankinventur Herbst 2019: Kleiderschrankinhalt Bestandsdifferenzen zu Frühjahr 2019

Mit meinem Bekleidungsbestand bin ich zufrieden. Es sind fünf Teile mehr als im Frühjahr 2019. Zwei neue leichte Pullover sind eingezogen, weil ich zwischen Ringelshirt und Rollkragenpullover eine Bekleidungslücke hatte. Ein paar braune Halbschuhe könnte ich gut gebrauchen.

Einige Teile wurden 1:1 ausgetauscht, so dass ich zwar Dinge gekauft habe, die aber lediglich defekte oder nicht mehr passende ersetzt haben. Der zum Wollmantel umfunktionierte alte Gehrock wurde durch einen Caban ersetzt, bei Schuhen hat der Stiefelettenbestand zugenommen. Meine beiden Lederjacken habe ich verschenkt, weil ich sie nicht getragen habe.

Dir fehlt der Überblick der Überblick in Deinem Schrank?

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Du möchtest nicht alleine an das Projekt gehen? Dann buche mich für Deine Kleiderschrankinventur, die große Entmüllungsaktion in Deinem Schrank! Hinterher weißt Du, wovon Du zu viel, in der richtigen Menge oder zu wenig hast und kannst gezielter Shoppen. Das spart Zeit und Geld, weil Du Deine Einkaufsfallen dabei erkennst und lernen kannst, sie zu umschiffen. Mich hat die aktuelle Zählung zum Beispiel gestern von der Anprobe und vermutlich folgendem Kauf einer gut aussehenden Jeans abgehalten, weil ich gerade eher zu viele als zu wenige Jeans besitze. Das wäre mir ohne die Kleiderschrankinventur nicht so konkret bewusst gewesen.

Ob Du eher wenig im Schrank haben möchtest wie ich oder ein Typ für mehr Vielfalt bist, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass Dein Sortiment an Bekleidung und Accessoires exakt zu Dir passt. Auf dem Weg, das herauszufinden, begleite ich Dich gerne.

Wie bist Du für die kommende Saison mit Kleidung ausgestattet?

Marine-Look im Sommer 2019 in Hamburg

Werbung ohne Auftrag für Hamburg

Ines Meyrose - Outfit Marine-Look Sommer 2019 mit Ringelshirt in gelb-weiß zu dunkelblauer Jeans cropped mit braunem Lederrucksack und Sandaletten - Copyright Foto happyface313.com

Blau-Weiß, Weiß-Blau, Blau-Gelb, Weiß-Rot und jetzt auch Weiß-Gelb – das neue Ringelshirt in meinem Sortiment. Das weiß-blau gestreifte bretonische Matrosenshirt hat sogar einen Namen: la marinière. Ob es auch einen Namen für die zitronige Variante gibt? In Kombination mit der dunkelblauen cropped Jeans geht das Outfit für mich als Marine-Look durch.

Bloggertreffen in Hamburg

Ines Meyrose - Outfit Marine-Look Sommer 2019 mit Ringelshirt in gelb-weiß zu dunkelblauer Jeans cropped mit braunem Lederrucksack und Sandaletten - Copyright Foto happyface313.com

Die Bilder sind an einem schönen Augusttag entstanden, als ich mich mit Claudia vom Blog Happyface313 in Hamburg getroffen habe. Alle Bilder in diesem Beitrag hat sie fotografiert. Ich finde es immer wieder schön, über das Bloggen Menschen persönlich kennenzulernen und festzustellen, was man für gemeinsame Interessen über das Bloggen und dessen Inhalt hinaus hat. Danke, liebe Claudia, für das erneut schöne Treffen und die Fotos!

Gelb macht gute Laune!

Ines Meyrose - Outfit Marine-Look Sommer 2019 mit Ringelshirt in gelb-weiß zu dunkelblauer Jeans cropped mit braunem Lederrucksack - Copyright Foto happyface313.com

Seit den Lenz-Trends 2016 ist Gelb als Farbe in meinem Schrank nicht mehr wegzudenken. Die gelb-weiß karierte Bluse von 2016 trage ich immer noch gerne, zwei andere habe ich seit dem verschlissen, ein gelbes Shirt ergänzt seit 2018 das Sortiment, ein Sommerkleid und dieses Streifenshirt sind 2019 dazu gekommen.

Welches Gelb für welchen Farbtyp?

Ines Meyrose - Outfit Marine-Look Sommer 2019 mit Ringelshirt in gelb-weiß im Mustermix mit gepunktetem Tuch in taupe-weiß - Portrait - Copyright Foto happyface313.com

Warme Gelbtöne – Sonnenblumengelb, Maisgelb, Curry – mag ich bei mir als Herbstfarbtyp lieber leiden als kalte – Zitronengelb von soft bis leuchtend. In Kombination mit warmen Farben mag ich aber auch diese Gelbtöne bei mir leiden, solange sie nicht knallig sind. Zum Ausgleich des Ringelshirts in Schneeweiß-Zitronengelb trage ich daher das leichte taupefarbene Seidentuch und Schuhe und Rucksack in betont warmen Brauntönen.

In welcher Farbkombination magst Du Streifenshirts am liebsten?

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