Was ich heute gelernt habe – März 2020

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt März

  1. Zehn Unterhosen im Bestand sind zu wenig, wenn man eine Woche verreist und nicht direkt am Tag davor danach waschen möchte.
  2. Rain Today macht auf Sylt am laufenden Band Falschansagen. Aktuell kein Niederschlag definiere ich anders als einen Hagelschauer.
  3. Ein Geschenk von mir ist bereits an der Art der Verpackung zu erkennen. Ich habe gelernt, dass mein Verpackungsstil einer Handschrift gleicht.
  4. Passabel heißt auf Englisch acceptable oder tolerable.
  5. Wenn jemand am Nachbartisch im Lokal (zweimal!) In seine STOFFserviette niest und sie beide Mal danach wieder AUF den Tisch legt, könnte ich Kotzen.
  6. Gleiches Lokal, andere Nebensitzer. Ich gehe mit dem Zausel auf dem Weg zu unserem Tisch an einer Frau am Nachbartisch vorbei. Sie: “Oh, der ist aber hübsch. Der passt farblich zu mir. Darf ich den bitte haben?” NEIN! Schließlich passt er auch zu mir :). Leute kommen auf Ideen …
  7. Man kann sich beim Duschen den Hals verrenken.
  8. Der Roman von Daniela Krien “Die Liebe im Ernstfall” hat mir gefallen. Fünf Frauen, fünf Perspektiven. Interessante Idee.
  9. Die Telefonhotline von Hamburg Energie ist unterhaltsam.
  10. Die achte Staffel von “Suits” gefällt mir grundsätzlich, aber Neuzugang Katherine Heigel finde ich im Gesicht optisch … nun ja … überraschend ungut … erstaunlich, was einige Schauspielerinnen sich offenbar antun, um Falten zu vermeiden.
  11. Ein Lippenstiftpinsel lässt sich für Augenbrauenpuder zweckentfremden und hält den Kulturbeutel sauber, wenn er eine Steckhülse hat.
  12. Wo ich Hamburg gerade wieder einen der unsäglichen E-Roller in der Gegend herumstehen sehe, fällt mir ein, dass ich auf Sylt nicht einen gesehen habe. Das war eine Wohltat. Google Maps kennt die inzwischen sogar als Fortbewegungsmittel. Überflüssig wie ein Kropf.
  13. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie berührt ein Mensch sein kann, wenn er seine passenden Farben erkennt.
  14. Bob Ross beim Malen zuzusehen und zuzuhören, ist immer wieder entspannend und erheiternd.
  15. Ein dunkelblaues Baumwollkleid nach den Hundehandtüchern in der Maschine zu waschen, ist unklug.
  16. Heute ist der Tag, an dem mir klar wurde, dass 2020 reichlich Potenzial hat, das überflüssigste Jahr meines bisherigen Lebens zu werden.
  17. Das Buch “Vier durch vier” von Arne Dahl hat mir nicht gefallen. Zu verworren und deutlich zu brutal für meine Seele. Es ist Band vier einer Serie, von der ich vorher Band 3 gelesen habe, der “Fünf plus drei” heißt und mir besser gefallen hat. Auf die Lektüre von Band 1 und 2 werde ich verzichten.
  18. Heute wäre meine Mutter 75 geworden. Das Gezeter über eine wegen Corona abzusagende Party hätte ich nicht hören wollen.
  19. Frikadellen ohne Zwiebeln schmecken mir nicht.
  20. In der Corona-Krise merkt man wunderbar, was echte Freunde und liebe Bekannte sind. Und auch, auf wen man künftig gerne verzichten kann.
  21. Ewas bewusst zu beenden tut so viel besser, als in einem fremdgesteuerten Schwebezustand zu sein.
  22. Mein Motto 2020 Es darf leicht gehen! ist für die Tonne.
  23. Dank dem Tipp von Bloggerin Sabiene melde ich jetzt nicht nur Bücher und Zeitschriftenbeiträge bei VG Wort, sondern auch Blogbeiträge. Ich wusste schon vorher, dass das möglich ist, dachte aber, das die Beiträge länger und die Reichweite größer sein müsste. Für gut 20 Beiträge im Jahr werde ich wohl eine Ausschüttung bekommen ab dem nächsten Jahr. Man kann das nicht rückwirkend melden, weil in den Beiträgen ein Zählpixel das Jahr Besucher gezählt haben muss. Ist übrigens alles DSGVO-konform, wenn man einen Hinweis in der Datenschutzerklärung dazu aufgenommen hat. Mehr dazu demnächst in einem separaten Blogartikel über Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen.
  24. Das Weleda-Hirse-Shampoo macht meine Haare zu Stroh. Da hilft es auch nicht, dass meine Kopfhaut es mag und Öko-Test sehr gut geurteilt hat.
  25. Morgen haben mein Mann und ich 16. Hochzeitstag. Seit heute basiert diese Ehe nicht mehr nur auf Freiwilligkeit. Es kommt finanzielle Abhängigkeit dazu. Seit 28 Jahren, seit dem Abitur, habe ich niemandem auf der Tasche gelegen. Ich habe Angst vor der Zukunft.
  26. Heute wollte zum ersten Mal seit fünf Jahren ein Polizist die Bescheinigung für die Leinenbefreiung für Paul sehen. Das ist völlig O.K., dafür habe ich mit ihm schließlich die Gehorsamsprüfung abgelegt. Das war im Neugrabener Moor im Teil, der kein Naturschutzgebiet ist. Da darf er frei laufen in Begleitung von meinem Mann oder mir, weil wir beide die Prüfung gemacht haben. Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Polizist dennoch meinen Namen und Adresse notiert hat. Seine Begründung war, dass seine Kollegen bei einer erneuten Kontrolle dann sofort sehen würden, dass ich bereits kontrolliert wurde und der Hund frei laufen darf. Die Bescheinigung hat er von allen Seiten so genau unter die Lupe genommen, dass ich den Eindruck hatte, dass er sowas noch nie gesehen hat.
  27. Unfassbar, aber es gibt hier im Haus immer noch Dinge, die man wegräumen kann, damit weniger zum Einstauben herumsteht. Dabei steht hier eigentlich kaum was.
  28. Online-Farbberatung funktioniert in gewissem Rahmen.
  29. Das weiße Gold namens Klopapier ist das neue statt Blumen.
  30. Schnee versetzt mich auch mit 48 noch in kindliches Erstaunen.
  31. Endlich bin ich das Harzurlaub-Tortenkilo vom Herbst wieder los.

Kaffeekassensturz März

Dass ich die besten Leser_innen überhaupt habe, wusste ich schon vor der Einrichtung meiner virtuellen Kaffeekasse. Dass mir einige diese Leser_innen jetzt auch ab und an meine Arbeit als Bloggerin direkt mit einem finanziellen Beitrag danken, freut mich exorbitant. Hier ein Auszug der Verwendungszwecke, für die die Kaffeekasse geklingelt hat

  • Vielen Dank für eine lange Zeit des Lesens
  • Für Modeberatung in allen Lebenslagen
  • Für einen Espresso, während ich die Seniorinnen-Gymnastik mache
  • Was wär ein Kaffee ohne Kuchen?
  • Lieben Dank für interessante Beiträge in der letzten Zeit: Hoodie, Leuchttürme, Weleda, Kleiderschrankinventur
  • Für Zausel für Leckerli
  • Danke für die vielen tolle Texte
  • Für einen App-Tipp.

und diverse Espressi & Co, die mich wach halten. Der Zausel und ich danken dafür!

Paul im Wald im März 2020

Was hast Du im März gelernt?


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Lesetipp: Sechs Freunde, ein Verlust und nach dreißig Jahren die erneute Frage, wie es dazu kommen konnte

Werbung ohne Auftrag für den Krimi Bis ihr sie findet von Gytha Lodge

Den Krimi hat mir eine Freundin ausgeliehen mit den Worten: “Den zu lesen ist wie bei einem Krimi-Dinner dabei zu sein!” Als Leser erfährst Du ständig neue Wendungen und es tun sich Abgründe auf, die Du für unmöglich gehalten hast. Im Klappentext steht

“Von einer sommerlichen Zeltnacht mit den Freunden ihrer großen Schwester kehrt die vierzehnjährige Aurora nie zurück. Dreißig Jahre später wird ihre Leiche gefunden. In einem Versteck, von dem eigentlich nur die sechs Freunde gewusst haben können. Detective Chief Inspector Jonah Sheens ist fest entschlossen, den Cold Case ein für alle Mal zu lösen.”

Neben dem Todesfall ist der Kernpunkt die Freundschaft der sechs Menschen. Wie haben sich die Beziehungen untereinander in den letzten 30 Jahren entwickelt? Warum blieb die Clique zusammen und nicht daran zerbrochen? Warum haben alle sechs Kleinigkeiten und entscheidende Dinge in der ursprünglichen Ermittlung verschwiegen? Ist der Mörder einer der Freunde oder war es jemand von außen? War es überhaupt ein Mord?

Mehr verrate ich nicht, um Dir die Spannung zu erhalten. Ich habe das Buch am Wochenende fast in einem Rutsch durchgelesen. Gestern Abend fehlten nur noch 50 der 400 Seiten. Mein Mann kommentierte überrascht: “Du warst doch eben erst bei der Hälfte des Buchs?” Pageturner kann man den Krimi auf jeden Fall nennen!

Was liest Du gerade? Hast Du einen Lesetipp für mich?


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Lesetipp: Sauberes Putzen

Werbung – Rezensionsexemplar und Markennennungen ohne Auftrag

Simply Clean für ein gesundes Zuhause
Der Raum-für-Raum-Plan für ein natürliches Zuhause
von Becky Rapinchuk

Die Überschrift klingt für Dich doppelt gemoppelt? Macht Putzen nicht immer sauber? Optisch vielleicht schon. Chemisch nicht unbedingt, wenn man unter sauber auch schadstofffrei versteht. Die Autorin beschreibt ihren Weg vom Chef im Team Keimfrei zum Fan eines wirklich sauberen Zuhauses, das sich leicht und schnell putzen lässt.

Was ist eigentlich in Putzmitteln enthalten? Welche Stoffe sind für wen oder was gefährlich? Was ist sinnvoll einsetzbar? Was steckt hinter bio und natürlich? Wie liest man Etiketten auf Putzmitteln? Welche toxischen Stoffe sollte man meiden?

In dem Buch findest Du eine konkrete Anleitung, wie Du Deinen Haushalt Raum für Raum entgiften kannst. Es ist bei Putzmitteln nicht anders als bei einer Kleiderschrankanalyse: Alles raus aus den Schränken, Schrank säubern, nur wieder einräumen, was Du behalten möchtest, den Rest entsorgen und ggf. durch bessere Sachen ersetzen.

Die “Fünf-Minuten-Tricks mit großer Wirkung” (Seite 75 ff) sind vielleicht etwas simpel, denn unter anderem auf die Idee, im Haus die Schuhe auszuziehen, um Dreck zu vermeiden, kann man auch alleine kommen, oder? Ebenso, dem Hund die Pfoten abzuputzen, bevor er ins Haus darf. Aber es ist wohl wie mit Vielem: Was für den einen selbstverständlich ist, hat der andere noch nie gehört. Dass Weißweinessig Insekten abschrecken und vom Haus fernhalten kann (Seite 200) habe ich vorher zum Beispiel noch nie gehört.

Besonders gut gefällt mir beim Schreibstil der Autorin, dass sie die Fakten verständlich auf den Punkt bringt und im Anhang Quellen als Belege nennt. Die selbstgemachten Putzmittel entsprechen nicht immer dem, was ich verwenden möchte, aber sie zeigt in jedem Fall auf, wie einfach viele Produkte selbst hergestellt werden können. Alternativ zu DIY gibt es am Ende einige Markentipps. Über einen Punkt, den die Autorin auf Seite 70 anmerkt, hatte ich bisher nicht nachgedacht:

“Auch wenn Sie die Chemikalien in ihren versiegelten Behältern nicht riechen, erinnern Sie sich an den Geruch aus der Putzmittelabteilung in Ihrem Lebensmittelgeschäft? Die Toxine werden selbst dann noch freigesetzt, wenn die Flaschen und Kartons verschlossen sind.”

Aus dem Grund werde ich noch heute zwei Flaschen Schimmelvernichter zu den Sachen für den Recyclinghof stellen. Wir hatten im Keller vor Jahren ein Schimmelproblem und aus der Zeit sind die Produkte über. Beim Aufräumen habe ich sie stehenlassen, weil ich dachte, dass man sie vielleicht nochmal brauchen könnte und sie lagernd keinen Schaden anrichten. Ich möchte sie aber im Schimmelfall gar nicht mehr verwenden und wenn ich daran denke, wie die Flüssigkeit riecht, möchte ich sie auch gar nicht mehr im Haus haben. Dieses Beispiel ist perfekt dafür, dass es sich lohnt, das Buch zu lesen, auch wenn man vieles daraus bereits kennt, umsetzt oder bewusst anders handhabt.

Bei Geschirrspülmittel und Geschirrspülertabs verwende ich bewusst weiter konventionelles Putzmittel, weil von mir ausprobierte Öko-Handspülmittel nichts schaffen und mir bekannte Öko-Tabs mit Pauken und Trompeten bei Stiftung Warentest durchgefallen sind. Wer Gegenteilige positive Erfahrung hat, teile die bitte mit mir, damit ich meine Meinung überdenken kann. Sowas wie Trocknertücher oder Weichspüler verwende ich sowieso nicht, auch spezielle Fleckentferner gibt es bei mir nicht. Dafür nehme ich Gallseife.

Vor einigen Wochen war ich beim Aussortieren des Hauses im Keller angelangt. Das hat nicht nur zu einer aufgeräumten Werkbank geführt, sondern auch zu gesäuberten und ausgedünnten Putzmittelregalen. Es ist schon erstaunlich, was sich über die Jahre ansammelt inklusive Giften für den Garten, und nicht mehr verwendet wird.

Fazit

Es lohnt sich, das Buch zu lesen, wenn Du Dein Zuhause schadstofffreier gestalten möchtest.

Hat sich Dein Putzmittelkonsum in den letzten Jahren verändert? Wenn ja: wie?

Das Buch wurde mir vom Narayana Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.


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Zu Hause fit

Werbung ohne Auftrag für Gabi Fastner

Yogamatte für zu Hause

Erinnerst Du Dich noch an mein selbstmitleidiges Gejammer aus dem August 2019 über das Drama, die richtige Sportart zu finden? Nordic Walking habe ich vorher schon gemacht und mache ich weiter gerne. Mir fehlte aber nach dem Aufgeben des Schwimmens und darauf gefolgten Schlingentraining noch etwas anderes dazu und das habe ich Dank des Tipps von Bloggerin Sunny gefunden.

Sunny hat mir die Online-Gymnastikkurse von Gabi Fastner empfohlen, die unter Gabi Fastner – YouTube (Werbung) zu finden sind. Netterweise hat sie mir direkt ein passendes Video herausgesucht, das ich nach wie vor gerne nachturne. Gabi veröffentlicht jede Woche mehrfach neue Videos mit unterschiedlichen Schwerpunkten und benötigten Geräten. Ich schaue mir nur die genauer an, die ohne Geräte oder mit einem Wackelkissen (Ballkissen mit Noppen auf einer Seite) sind, weil ich das zu Hause habe, und die mir von der Länge zusagen.

An den Trainingseinheiten von Gabi Fastner gefällt mir besonders gut, dass

  • ich dafür das Haus nicht zu verlassen brauche. Das bedeutet, dass ich nicht vorher zusätzlich mit dem Hund spazieren gehen muss. Ich brauche meine Kraft also nur für den Sport und nicht eine zusätzliche Hunderunde. Der Hund hat mir am Anfang beim Turnen im Wohnzimmer von seiner Matte aus zugeschaut. Inzwischen verzieht er sich derweil ins Esszimmer, weil er dort in Ruhe dösen kann.
  • außer einer Yogamatte und ggf. dem Wackelkissen keine Geräte dafür benötigt werden.
  • die Einheiten mit etwa 30 Minuten locker vor der Arbeit zu erledigen sind. Ich mache Sport am liebsten morgens.
  • ich mich von Gabi bei den Anleitungen persönlich angesprochen fühle. Sie gibt mir das Gefühl, im selben Raum zu stehen, mich direkt anzusehen und nur mit mir zu sprechen.
  • die Anleitungen verbal exakt formuliert sind und die Umsetzung am Körper der Trainerin sehr gut zu sehen ist.
  • die Trainerin durchtrainiert, aber nicht dünn ist.
  • ich alle ausprobierten Videos bisher durchturnen konnte. Ich bin an keiner Übung gescheitert, spüre aber danach durchaus, dass ich etwas für mich meinen Körper getan habe. Es war mir nie zu viel, so dass ich nicht das negative Gefühl der Übererschöpfung bekomme.

Meine Lieblingsvideos sind

  • Abnehmen ohne Auspowern – 30 min. Kalorien und Fett verbrennen | ohne sich auszupowern | ohne Geräte
  • Zuhause fit 2020 – 25 min. Einsteiger-Fitness für zuhause
  • Rücken fit – Übungen mit dem Ballkissen mit Gabi Fastner

Die Übungen sind gut für meine Hüfte, Rücken, Bauch und Balance. Ich lasse die Videos über den Fernseher im Wohnzimmer abspielen und habe ich genug Platz, um die Matte davor auszubreiten. In der ungenutzten Zeit steht die Matte aufgerollt hinterm Sofa und stört mich nicht. Das Wackelkissen liegt ebenso griffbereit in einem Schrank im Wohnzimmer, in dem Danke meiner letzten Gläser-Ausmüllaktion reichlich Platz ist.

Um zu vermeiden, dass ich Fehler bei der Durchführung der Übungen mache und mir damit schade, habe ich meinen Mann anfangs gebeten, mir dabei zuzusehen und Haltungen ggf. zu korrigieren. Hilfreich war am Anfang auch, dass es morgens draußen noch dunkel war, so dass ich die Wohnzimmerfensterscheibe als Spiegel nutzen konnte. Dass mir zwei Nachbarn dabei ins Fenster schauen können, stört mich nicht. Wenn ihnen nicht gefällt, was sie sehen, sollen sie weggucken.

Fit im Homeoffice

Vielleicht gehörst Du zu denen, die in der aktuellen Lage erstmals oder für längere Zeit als gewohnt im Homeoffice arbeiten. Im Homeoffice bewegen sich die meisten Menschen deutlich weniger, als wenn sie außer Haus arbeiten. Der Arbeitsweg fällt weg, der Weg zur Toilette und in die Küche ist kürzer und es gibt vielleicht keinen Grund, die Nase vor die Tür zu stecken. Aber das alles zusammen ist ein Grund, bewusst Bewegung einzuplanen, wenn Du nicht einrosten und zunehmen möchtest, wenn Du das gleiche wie bisher isst.

Auf der Webseite von Gabi Fastner (Werbung) findest Du übrigens den Button Untertützer werden, ähnlich wie bei meiner Kaffeekasse. Dieser Blogbeitrag ist meine Form der Unterstützung, denn ich mache gerne Werbung ohne Auftrag und ohne Entgelt für jemanden, dessen Dienste ich nutze.

Ich bin immer noch gerührt davon, wie schön sich meine Kaffeekasse, die erst seit ein paar Tagen existiert, füllt. Mehr dazu schreibe ich in meinem Beitrag Was ich heute gelernt habe für März.

Machst Du Sport? Wo? Welchen?

Ines’ Kaffeekasse

Espresso

Manchmal braucht es einen konkreten Anstoß, um etwas umzusetzen, das einem schon länger durch den Kopf geht. In diesem Fall ist es die Einrichtung einer virtuellen Kaffeekasse für meinen Blog. Auslöser ist – Überraschung – die Corona-Krise. Bis auf weiteres wurden alle Seminare abgesagt und Privatkunden stornieren reihenweise. Das kann ich verstehen und es wird dazu beitragen, die Infektionsketten zu verlangsamen.

Das bedeutet für mich im Gegenzug aber auch, dass ich in den nächsten Wochen bis Monaten kein Einkommen haben werde. Wenn das Alltagsleben wieder in den Trott kommt, wird es dauern, bis neue Termine gefunden sind. Einige Kunden werden keinen Ersatztermin vereinbaren, weil sie das Geld dafür nicht mehr haben, weil es ihnen wie mir geht. Dann kommen die Sommerferien mit dem vermutlich üblichen Sommerloch. Es trifft mich aktuell in meiner Hauptsaison. Die meisten Privatkunden habe ich im März/April und September/Oktober, weil da die neue Saisonware in die Läden kommt.

Einige Monate kann ich finanziell überbrücken, aber dann wird es eng. Mein Mann wird mich nicht verhungern lassen, aber mir ist meine finanzielle Unabhängigkeit wichtig. Mir ist klar, dass ich mich immer noch in einer Luxusposition befinde mit einem berufsstätigen Partner an meiner Seite. Wir können aber nicht alle über Emanzipation und Selbstständigkeit reden, wenn wir uns hinter einem Partner verstecken.

Die Frage ist, wie ich jetzt und künftig mit meinen Fähigkeiten online mehr Geld verdienen kann, um weiter selbst für mich sorgen zu können. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, zu betteln, sondern eine Leistung anzubieten, die jemand finanziell wertschätzen möchte. Und genau genommen biete ich diese Leistung seit zehn Jahren kostenfrei an. Das möchte ich jetzt ändern.

Das Lesen meines Blogs wird kostenfrei bleiben. Aber es wird ab sofort die Möglichkeit geben, das Lesen der Artikel freiwillig finanziell zu honorieren. Dazu werde ich bei jedem Beitrag unten einen Link einbauen, über den Du via PayPal unkompliziert einen kleinen Betrag an mich überweisen kannst. Wer kein PayPal-Konto hat, findet meine Girokontonummer hier.

Die Kaffeekasse als Teil meines Einkommens

Selbstverständlich werden die Erträge der Kaffeekasse ordnungsgemäß versteuert und der Krankenkasse für die darauf zu zahlenden Beiträge gemeldet. Ich freue mich, wenn Du etwas für Blogbeiträge bezahlst, die

  • Dir besonders gut gefallen.
  • für Dich einen Mehrwert bieten, so dass Du für Dich daraus etwas gelernt hast und umsetzen kannst.
  • Dir vielleicht sogar eine persönliche Beratung ersetzt haben.
  • Dich schlichtweg unterhalten haben. Ein Buch kostete Geld, Radiohören und Fernsehen auch – warum nicht auch das Lesen eines Blogs.
  • Antworten auf Deine Fragen geben. Du darfst Dir auch weiterhin kostenfrei Beiträge wünschen. Wenn ich Wünsche erfülle und Dir die Antwort hilft, freue ich mich aber natürlich besonders, wenn das von Dir dann künftig auch finanziell honoriert wird.

Mir geht es bewusst nicht darum, große Beträge Einzelbeträge zu bekommen. Die erwirtschafte ich hoffentlich in einigen Monaten wieder offline mit persönlichen Beratungen, Seminaren und Moderationen, bei der einzelne Personen dann auch einen großen Gegenwert bekommen.

Das Modell Kaffeekasse stelle ich mir eher unter dem Motto Kleinvieh macht auch Mist vor. Wenn 100 Leser_innen für einen Beitrag 2 Euro bezahlen, habe ich am Tagesende 200 Euro in der Kasse. So ergibt ein kleiner Betrag vom Einzelnen dann am Ende hoffentlich eine gute Summe für mich.

Alles ist freiwillig!

Es ist völlig in Ordnung, diesen Blog auch weiterhin kostenfrei zu lesen, denn was ich mit der Aktion auf gar keinen Fall möchte, ist auch nur einen einzigen Leser zu verlieren. Jeder Leser ist für mich ein guter Leser, weil nur regelmäßige Besucher und Kommentare dazu führen, dass ich Anzeigenschaltungen auf dem Blog verkaufen und gute Kooperationspartner finden kann.

Wer bereits regelmäßig kommentiert, zeigt mir damit seine Wertschätzung. Das ist für mich genauso viel Wert wie Geld. Wer aber bisher nur schweigend liest, kann sich vielleicht überlegen, in Zukunft ab und an mal doch mal einen Kommentar als Lohn zu verschenken oder etwas für die Beiträge zu bezahlen.

Wenn ich einmal im Jahr bei einem zufälligen Kontakt im Vorbeigehen hören, wie gerne man meinen Blog liest, freut mich das zwar auf der einen Seite, es ärgert mich aber auch, weil mein Blog den Rest des Jahres einfach nur konsumiert wird. Regelmäßiges Feedback ist für mich auch wichtig, damit ich weiß, welche Rubriken ich ausbaue oder reduziere. Ja, ich verdiene Geld mit dem Blog und möchte gelesen werden. Regelmäßiges Feedback nehme ich aber dennoch gerne an, um zum Beispiel zu erfahren, welche Rubriken beliebt sind und welche eher nicht.

Feste Summe oder freier Betrag?

Es gibt bei dem Kaffeekassen-Link zu PayPal die Möglichkeit, einen festen Betrag einzustellen. Das können zum Beispiel 2 Euro sein für einen Beitrag. Ich kann den Link aber auch so einstellen, dass Du den Betrag selbst einstellst.

Dazu bitte ich um Kommentare, ob Du es besser findest, wenn ich künftig unter den Beiträgen einen festen oder freien Betrag einstelle. Beim Bezahlen kannst Du im Vermerkfeld Nachrichten für mich hinterlassen. Da kannst Du mir dann auch gerne schreiben, wofür Du das Geld verwendet wissen möchtest. Dazu fallen mir ganz viele Sachen ein

  • Blogbeiträge aus der Vergangenheit
  • Stiltipps
  • Farbtipps
  • Espresso, Schokolade, Rotwein oder Eis für meine Nerven
  • Leckerlies für den Hund – er würde sich auch ab und an mit Fotos bedanken
  • zum Decken der Kosten fürs Bloggen wie Hostingkosten, Laptop, Smartphone für die Fotos
  • Steuervorauszahlungen
  • Krankenversicherung
  • oder einfach zu freien Verfügung.

Die Kaffeetasse ist bereit!

Wenn Du etwas in meine virtuelle Kaffeetasse geben möchtest, kannst Du das ab sofort unter diesem Link zu PayPal tun: Ines’ Kaffeekasse. Ich danke allen Leser_innen von Herzen, die meine Arbeit damit wertschätzen!

Jetzt bin ich gespannt auf das Feedback und freue mich auf einen virtuellen Kaffee mit Dir!

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