Zwischen Berlin und Wien – 1936 und 2018 – eine Lebensgeschichte

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Fliedertochter: Roman (Affiliate Link)
von Teresa Simon

Berlin 2018 – Paulina wird von ihrer Nenn-Oma Toni nach Wien geschickt, um ein Erbe anzutreten.

Berlin 1936 – Sängerin und Tänzerin Luzie träumt von einer Karriere als Schauspielerin und schlägt sich auf der Bühne als Tingel-Tänzerin durch. Die Jüdin flüchtet wegen des steigenden Einflusses der Nazis nach Wien zum nicht-jüdischen Teil ihrer Familie und es gelingt dort, ihre Herkunft zu verschleiern. Nach dem Tod ihrer jüdischen Mutter in Berlin wurde sie von ihrer in Wien lebenden christlichen Tante väterlicherseits schon vor vielen Jahren adoptiert. Sie kommt als Jugendsünde der Tante, die ab dem Moment offiziell ihre Mutter ist, nach Wien und wird Teil der Familie, zu der auch Sohn Peter gehört.

Wien 1936 und 2018 – Du begleitest beim Lesen Luzie auf ihrem Weg durch die Nazizeit in Wien bis zum Winter 1943/44. Es ist die Welt des Theaters, aber auch die der verschlungenen Liebe zu zwei Männern und der Gefahr durch Verfolgung. Das Erbstück, das Pauline in Wien abholen soll, ist das Tagebuch von Luzie, was sie verschlingt. Überreicht wird das Tagebuch von Lena, Peters Tochter. Pauline verbringt einige Tage bei der Familie, die einen Sohn, Moritz, in wiederum ihrem Alter hat. Zusammen mit dem Künstler Moritz und seinem Freund Tamás erkundet sie die Spuren Luzies in Wien. Doch was hat ihre Nenn-Oma mit der Geschichte zu tun? Lies selbst!

Das Buch aus dem Heyne Verlag (Werbung) habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat 496 Seiten. Die ersten 100 habe ich in einem Rutsch verschlungen, die nächsten 150 auch, dann zog es sich ein wenig und am Ende wurde es mir ein bisschen zu kitschig. Dennoch habe ich es gerne gelesen. Es bringt einen Einblick in diese Zeit der Geschichte, den ich noch nie aus Wiener Sicht betrachtet habe.

Warum das Buch Die Fliedertochter heißt, erfährst Du übrigens auf Seite 433. Andrea vom Blog here I am – wir haben einen ähnlichen Romangeschmack – hat kürzlich Werbung für das gleiche Buch gemacht. Vielleicht interessiert Dich eine weitere Rezension?

Kennst Du Romane von Teresa Simon? Wie gefallen sie Dir?

(Affiliate Link)

9 Gedanken zu „Zwischen Berlin und Wien – 1936 und 2018 – eine Lebensgeschichte

  1. Ich kenne die Roman von Teresa Simon nicht.
    Das Cover dieses Buches hätte mich jetzt nicht angesprochen, in einer Buchhandlung darin rumzublättern. Weiß auch nicht, wieso.
    Die Parallelstory hört sich jedoch spannend an, vielleicht werde ich mal reinlesen.
    Aber:
    Für deinen Buchtipp von Meike Winnemuth bin ich dir echt dankbar. Ich habe gleich noch das neueste von ihr gekauft und auch verschenkt. Ideale Lektüre, da jemand noch in Reha muss.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Hast Du die Rezension bei Andrea auch gelesen? Sie schreibt dort, dass sie das Cover auch nicht passend findet. Geht mir auch so. Der Titel passt, aber das Cover wirkt viel zu lieblich dafür.

      Ich lese gerade einen Tipp von Dir – die Lebensgeschichte aus dem Adressbuch der alten Dame. Spannend. Danke Dir für den Tipp!

      Zur Reha liest sich das doch perfekt leicht und dennoch gedankenanregend. Schönes Geschenk dafür!

    • Eben habe ich die Rezension gelesen. Das liest sich interessant und anregend. Aber die Aussage des Covers und der Inhalt scheinen ja leider unterschiedlich zu sein.

      Das freut mich sehr, dass ich dir auch einen Lesetipp geben konnte. Buchtipps zu geben finde ich immer etwas schwierig. Ich bin selbst noch nicht dazu gekommen, es zu lesen.
      Viele Grüße

  2. LIebe Ines,
    danke für den Buchtipp – habe auch Andreas Meinung dazu gelesen und kann mir mit diesen beiden Rezensionen so halbwegs ein Bild machen. Ich denke, das Buch könnte mir auch gefallen, und Wien in jener Zeit ist ja auch das Wien meiner Mutter und meiner 1945 beim letzten Luftangriff über Wien getötetenTante, nach der ich benannt wurde. Es gibt also einen persönlichen Bezug dazu. Schade, dass die Geschichte gegen Ende zu irgendwie kitschig wird, aber wenn er nicht zuuu dick aufgetragen ist, kann ich mit Kitsch durchaus leben.
    Alles Liebe und natürlich Paulekrauler, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/04/fruhlingsmodus-teil-2.html

    • Zu dick ist der Kitsch nicht. Sonst hätte ich es nicht vorgestellt. Im Verlagsbloggerportal habe ich 4 von 5 Sternen vergeben. Also kann ich mir vorstellen, dass es Dir gefällt – gerade mit dem persönlichen Bezug zur Stadt.

  3. Klingt auch nicht schlecht. Ich werde aber mit diesem Buch noch etwas warten, bevor ich es lese. Das andere Buch, das Du vorgestellt hast – die Schwestern vom Ku’damm – habe ich an einem Wochenende verschlungen. Die Geschichte wirkt noch in mir nach. Deshalb warte ich ein wenig, um der Fliedertochter eine Chance zu geben. Aber das Titelbild spricht mich auch nicht an. LG Caro

    • Das Cover blendet man beim Lesen aus. Wenn Dich die Geschichte interessiert, lies es später ruhig. Aber die Schwestern vom Ku’damm gefallen mir besser. Das hatte Zug bis zum Ende und ich freue mich schon jetzt auf Band 2.

  4. :-) Liebe Ines,
    das Buch klingt interessant. Die “Wiener Geschichte” besonders.
    Danke für den Tipp!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Gerade für Wiener oder in Wien lebende stelle ich mir das Buch noch spannender vor als für mich, weil Du viele Schauplätze kennst. Ich kann mir vorstellen, dass es Dir gefällt.

Kommentare sind geschlossen.