dies & das #29

Werbung für Gestricktes

Foto: rotlilie Strickmanufaktur

Foto: rotlilie Strickmanufaktur

Die Gewinnerin der Überraschung aus der Strickmanufaktur Rotlilie (Werbung) über den Gastbeitrag Selbst getrickt – selbst getragen ist Gretje. Susanne hat für die Verlosung naturfarbene Stulpen aus Kamel und Seide mit leichtem Schimmer passend zur adventlichen Glitzerzeit gestrickt.

Hamburger Beauty-Bloggerinnen

… werden im Kundenmagazin Perle von Budni kurz vorgestellt und sagen, was Budni für sie ist. Die meisten Pressebeiträge über meine Arbeit und von mir kann ich Dir nicht zeigen, weil sie urheberrechtlich geschützt sind und nicht online zur Verfügung stehen. In diesem Fall, auch wenn es nur ein Mini-Beitrag ist, findest Du ihn auf www.perle.hamburg. Im Print-Magazin ist es auf Seite 9, im Online-Magazin auf Seite 8.

Minimalismus im Kleiderschrank

Im Blog The OGNC findest Du den Beitrag Maximal Minimal – die Vorteile einer minimalistischen Garderobe, der mir in vielen Punkten aus der Seele spricht. Wenn im Januar den Rückblick Gute Käufe – schlechte Käufe für 2017 schreibe, werde ich wieder erstaunt sein, wie viele Sachen ich übers Jahr gekauft habe. Mein Sortiment verändert sich in Zahlen aber nicht wesentlich, weil mich übers Jahr auch viele Sachen verlassen. Mir tut es gut, wenige Sachen im Sortiment zu haben und ich finde es einfach, damit zu leben.

In der Tabelle für 2017 habe ich zu den Käufen erstmals notiert, ob sie etwas ersetzen oder ergänzen. Weil ich meine Sachen oft trage und wasche, verschleißen sie schnell. Dafür ist meine Quote an Sachen, die wirklich getragen werden und nicht heil in die Altkleidersammlung geben, extrem hoch.

Wächst Dein Bekleidungssortiment, ist es unverändert oder schrumpft es?

Kleiderschrankinventur Herbst 2017

Kleiderschrankinventur Herbst 2017: Kleiderschrankinhalt in Stückzahlen

Der Herbst hat heuer schon im September angefangen. Da war aber noch nicht mal mir danach, mich an die halbjährliche Kleiderschrankinventur zu machen. Sommerkleider schon wegpacken? Die Hoffnung stirbt zuletzt … Jetzt sind sie gewaschen und beiseite gehängt. Die Stiefeletten und Stiefel für den Herbst und Winter sind geputzt und stehen an der Tür bereit für Laubspaziergänge.

Kleiderschrankinhalt im Oktober 2017

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel erstellt habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, klick in das => PDF Kleiderschrankinhalt. Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten.

Vergleich mit Frühjahr 2017 und Erkenntnis dieser Kleiderschrankinventur

Kleiderschrankinventur Herbst 2017: Differenz zu März 2017 in Stückzahlen

Es sind 13 Teile mehr in der Tabelle als im Frühjahr 2017 im Schrank, die im Wesentlichen Tücher, Mützen und Leggings sind. Gerade bei den Tüchern ist das gut so, denn damit halte ich meinen Einheitslook aus weißer Bluse oder Ringelshirt modisch zeitgemäß und sehe am Ende dann doch nicht immer gleich aus. Vom Füllvolumen sieht mein Schrank immer noch knapp bestückt aus und darf so bleiben. Ein Blazer aus der Liste vom Frühling findet sich jetzt bei den Wollmänteln wieder, weil ich den Gehrock inzwischen zum leichten Oversized-Mantel erklärt habe.

Meine Schuhe wurden erfolgreich auf Stand gebracht. Die Pflichtschuhe waren zu groß geworden und wurden durch neue ersetzt. Meine Lederstiefel zu Kleidern sind zu abgetragen für gut, die werden in der Heide aufgetragen. Dafür habe ich schönen Ersatz in dunkelbraunem Veloursleder gefunden. Stiefeletten bzw. Sommerstiefel haben mich verlassen, weil sie nicht mehr gemütlich waren wegen der Absatzhöhe. Mit dem einen Paar habe ich jemandem noch eine große Freude machen können. Mein Ziel wurde erreicht, weniger und dafür schönere und besser passende Schuhe zu haben. Das Geld habe ich gerne ausgegeben.

Immer noch habe ich mich nicht daran gewöhnt, dass meine Lieblingssneaker für die langen Hunderunden nach einer Frühling-/Sommersaison durch sind trotz Austausch von Innensohlen. Wenn ich mir aber ansehe, wie viele Kilometer ich damit laufe, ist das völlig in Ordnung für Sportschuhe. Im Frühling bitte dunkelblaue Nikes in Größe 38,5 zu mir!

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst auch eine gründliche Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Die Tabelleninhalte kannst Du Deinen Bedürfnisse bei der Art der Kleidung anpassen. Mach es wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt.

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst. Du möchtest nicht alleine an das Projekt gehen? Dann buche mich bei image&impression für Deine Kleiderschrankinventur!

Wie verschaffst Du Dir einen Überblick über Deine Kleidung zur aktuellen Saison?

Das Kleiderschrank-Projekt: Outfits aus dem wahren Leben

Werbung für den perfekten Kleiderschrank

(Affiliate-Link auf dem Cover)

In dem Buch Das Kleiderschrank-Projekt (Werbung) von Anuschka Rees, das ich als Rezensionsexemplar bekommen habe, befindet sich auf Seite 39f die Anregung, zwei Wochen lang Outfits mit Fotos zu dokumentieren. Das habe ich im März an 14 Tagen gemacht. Ich habe zwar einen guten Überblick über meine Sachen und weiß, was ich mehr und was weniger trage und meistens auch warum, aber die Fotostrecke interessierte mich trotzdem. Alle Outfits habe ich zudem in einer Exceltabelle erfasst, die Du hier als PDF sehen kannst: Outfits Ines Meyrose März 2017. Du kannst das PDF in der Ansicht vergrößern.

Fotos sagen die Wahrheit

Bilder lügen nicht. Du guckst Dich auf Fotos anders an als im Spiegel. Ich weiß nicht, woran das liegt. Ich kann es mir nur so erklären, dass es daran liegt, dass Du Dich im Spiegel spiegelverkehrt siehst und auf den Fotos so, wie Dich andere Menschen sehen.

Gesamtoutfits, die noch so durchdacht komponiert sind, bestehen manchmal vor dem Spiegel und fallen beim Betrachten von Fotos mit Pauken und Trompeten durch. Das kennen alle Fashionblogger. Auf den Bildern ist sofort sichtbar, was das Problem ist: Längen, Farben oder Weiten.

Die Spiegelselfies veröffentliche ich hier nicht, weil sie zu unscharf sind und nur für meine interne Auswertung bestimmt sind. Die Outfits oder Kompositionsteile, die zu relavanten Erkenntnissen geführt haben, habe ich auf Wunsch einiger Leserinnen Ostern noch mal fix nacheinander angezogen und exemplarisch fotografieren lassen. Da das Osterwetter Schauer und Hagel bereit hielt, hat mein Liebster alles gegeben und sich in den Regen gestellt, um mich unterm Schirm zu fotografieren. Das war mein Ostergeschenk.

Paul im April 2017

Wer sich bei der blauen Bluse weiter unten – das ist die aus dem Beitrag über Orange + Blau – über zusätzliche Tupfer wundert: Das sind Regentropfen zwischen der Aprilwettersonne. Völlig verwirrt war Paul irgendwann vom ganzen Umgeziehe und nicht Spazieren gehen trotz Anziehens und geöffneter Tür.

Mein Stil

Zu meinen Kleidungsstil findest Du Details im Stilprofil, wenn Du mich vorher noch nicht kanntest. Wichtig ist mir in Bezug auf die Figur, mit Kleidung den Blick des Betrachters zum Gesicht zu lenken. Im Hüftbereich möchte ich schmaler wirken und insgesamt möglichst lang. Die Betrachtung meiner Bilder hat zu folgenden Erkenntnissen geführt:

Textile Accessoires

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans und Bluse s.Oliver - gelb und blau kombiniert, Schal Fraas

Bei Tüchern und Schals sieht es am besten aus, wenn die Grundfarbe des Tuchs sich in der Grundfarbe des Oberteils wiederholt.

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans und Bluse und Schal s.Oliver - gelb und blau kombiniert

Helle Tücher zu dunklen Oberteilen funktionieren auch, weil sie den Blick zum Gesicht lenken.

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans und Bluse und Schal s.Oliver - gelb und blau kombiniert

Dunkle Tücher auf hellen Oberteilen sind keine gute Idee, auch wenn sie farblich zur Hose oder dem Oberteil passen, weil es zu gedrungen wirkt.

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans s.Oliver, Sweater Braintree Gelb mit blau kombiniert

Die dunkle Farbe drückt optisch von oben drauf.

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans s.Oliver, Sweater Braintree Gelb mit blau kombiniert

Wenn beide Farben im Oberteil sind, ist die hellere Farbe ebenso schöner als Tuch dazu. Das ganze Oberteil wirkt damit lebendiger.

Farbabstimmung von Schuhen und Hose

Farbkontraste zwischen Schuhen und Hose sind bei mir keine gute Idee, weil es die Beine zu kurz macht. Ausgleichen kann Du das, in dem Du dann Oberteil und Unterteil beides hell wählst. Das kannst Du an diesem Outfit aus dem Archiv sehen:

Ines Meyrose #ootd 20170212 mit Ponté-Shirt Plissee von Lands' End, Lederhose von Oakwood, Boots Camper

Foto: Bärbel Ribbeck

Jetzt kommt das positive Beispiel mit Schuhen in ähnlicher Farbe dazu. Dann funktioniert auch ein kontrastreiches Oberteil damit:

Ines Meyrose #ootd 20170408 Tigerlook - gelb kombinieren - vor Graffiti von www.brozilla.org - Sweater Braintree, Lederhose Oakwood, Sneaker New Balance, Schal s.Oliver

Ton-in-Ton

Dass mir Outfits am besten stehen, die Ton-in-Ton gehalten sind, ist auf dem Foto mit der blauen Bluse deutlich zu sehen. Sie lenken weder von meinem Gesicht ab, noch betonen sie einzelne Körperpartien besonders.

Repräsentativ für mein Leben

Die 14 Tage sind aus meinem normalen Berufs- und Privatleben gegriffen. Ich trage die meisten meiner Kleidungsstücke für fast alle Anlässe. Nur so komme ich mit wenig Kleidungsstücken aus. Ich mag das, weil ich meine Lieblingssachen dadurch oft anziehen kann.

Ines Meyrose #ootd 20170416 Jeans s.Oliver, Kaschmirrollkragenpullover AC AppelrathCüppe, Wollstalo Eva schreiber

Nicht repäsentativ für den Rest des Jahres ist, dass die 14 Tage aus der kurzen Übergangszeit zwischen Winter und Frühling waren. Deshalb sind noch Blusen und Rollkragenpullover zeitgleich im Einsatz. Hätte ich die Liste im Winter erstellt, hätte da sehr oft Rollkragenpullover + Tuch aus Wolle + Jeans + Boots gestanden. Das blaue Rollkragenoutfit war mein Lieblinslook im Winter 2016/17. Ich mag die schmale Silhouette.

Die Jeans von s.Oliver ist neu. Endlich habe ich wieder eine Jeans mit geradem Bein in 32er-Länge, die ich zu Boots mit Absätzen tragen kann. Die Jeans von C&A ist dafür zu kurz, sie ist für flache Absätze ideal. So kommt es, dass ich nach Monaten der Abstinenz ständig die La Martina Stiefel getragen habe, die eingestaubt in der Ecke standen, bevor die Jeans zu mir kam. Das letzte Mal hatte ich sie letzten Sommer zu einer weiten Leinenhose an. Getragen habe ich in den 14 Tagen übrigens 42 Teile. Das sind ca. 23 % des Kleiderschrankinhalts.

Selbsterkenntnis aus dem Kleiderschrank-Projekt

Die Erkenntnisse aus den zwei Wochen sind nicht neu, justieren jedoch den Blick auf mich selbst. Es ist erheblich einfacher, als Stilberaterin diese Aspekte bei Kunden zu sehen, weil der Blick nicht von Emotionen geführt wird, als bei sich selbst. Deshalb hat sich die Mühe für mich gelohnt. Die wichtigsten Erkenntnisse sind, dunkle Schals auf hellen Oberteilen zu meiden, auch wenn mir die Farben an sich stehen und zu hellen Hosen helle Schuhe zu tragen.

Eine der Fragen im Buch auf Seite 39 ist, welche drei Adjektive meinen derzeitigen Stil auf den Bildern am besten beschreiben. Mir fällt dazu spontan ein: casual, locker, fröhlich.

Stylingberatung bei image&impression

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungDu bist unsicher, wie Du Deine Outfits auswertest? Du möchtest sicherer bei Farben und Kombinationen werden? Dann buche mich für eine Stylingberatung (Werbung).

Wie zufrieden bist Du mit Deinen Outfits auf Fotos auf einer Skala von 1-10?

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Minimalismus-Challenge 30 Tage

Montblanc Meistertück Füllfederhalter

Minimalismus tut mir gut. Nicht auf die Spitze getrieben, aber in allen Lebensbereichen in der passenden Dosis. Frau Sabienes hat zur Minimalismus-Challenge mit einer Dauer von 30 Tagen aufgerufen. Ihr Ziel dabei: “30 Tage Leichtigkeit für das, was zählt.” Klar, dass ich dabei bin, oder?

Minimalismus in kleinen Schritten

Frau Sabienes hat einen 30 Tage-Minimalismus-Plan dafür entworfen, den ich mit ihrer Erlaubnis hier zeigen darf. Bei ihr findest Du ihn als PDF zum Download. Ich münze die Challenge für mich so um, dass ich nur die Sachen mache, auf die ich Lust habe oder mir gut tun. Ich nehme mir nicht 30 Tage jeden Tag etwas davon vor, sondern einfach bis zum 30. April 2017 alle angestrebten Punkte abgearbeitet zu haben. Das Schöne ist, dass Du den Plan jederzeit starten kannst!

Mein 30-Tage-Minimalismus-Plan nach der Vorlage von Frau Sabienes

  1. Gehe mindestens eine halbe Stunde spazieren
    Mache ich eh jeden Tag mit dem Hund. Meistens eher 2 Stunden.
  2. Setze Dir Ziele für die nächsten 3 Monate
    Darüber habe ich nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir keine messbaren Ziele setzen möchte. Ich könnte jetzt schreiben, mein Gewicht zu halten, im Urlaub nur beruflich online zu sein und mindestens drei neue Rezepte bis Ende Juni 2017 ausprobiert zu haben. Aber ich habe gerade keine Lust auf Ziele, weil mein Leben auch ohne läuft. Mein Leben ist so strukturiert, dass mir Ziele im Rahmen der Challenge zu viel wären.
  3. Bleibe für 24 Stunden offline
    Würde mich mehr stressen als gut tun. Kürzlich habe ich es immerhin mal 18 Stunden geschafft. Das muss reichen.
  4. Miste Deinen Kleiderschrank aus und schmeiße mindestens 5 Teile weg
    Wenn ich 5 Teile wegwerfe, habe ich bald nichts mehr anzuziehen. Aber ein Teil ist noch über den Jordan gegangen, das Warteschleifenkleid der letzten Kleiderschrankinventur. Jetzt muss ich nur noch die Tüte zum Container tragen. Das mache ich diese Woche.
  5. Nehme Dir heute nichts vor
    Das mache ich fast jeden Sonntag.
  6. Meditiere für 15 Minuten
    Nein, ich werde nicht meditieren. Das ist nichts für mich. Ich will keine Blumen in mir wachsen spüren und sehen.
  7. Räume den Ordner Eigene Dokumente auf Deinem Computer auf
    Im Dezember 2016 habe ich eine neue Festplatte im Laptop bekommen und für den Datentransfer bereits etwas aufgeräumt. Jetzt bin ich noch einmal wirklich gründlich durch die Ordner gegangen und habe dabei 96.599 Elemente mit 25 GB gelöscht. Das wird meine Festplatte freuen. Dabei bin ich mir so sicher, dass ich die Dateien nicht mehr brauche, dass ich sogar den Papierkorb danach endgültig geleert habe. Weg ist weg. Fühlt sich gut an!
  8. Kaufe nichts innerhalb der nächsten 24 Stunden
    Darin sehe ich keinen Sinn, weil ich nicht um des Kaufens willens kaufe. Bei mir hieße das, den Kauf auf morgen zu vertagen. Warum?
  9. Verzichte heute auf alle ungesunden Nahrungsmittel (Kaffee, Süßigkeiten, Fast Food, Alkohol etc.)
    Nein, ich genieße die mit jedem Bissen oder Schluck bewusst und gönne mir das. Ich nehme das nicht als selbstverständlich und das reicht mir als Wertschätzung für den Genuss. Ich möchte darauf schlichtweg nicht verzichten. Ohne morgendliches Nutella und Espresso bin ich außerdem nicht sozialkompatibel, nicht mal mit mir selbst.
  10. Fahre heute einen auf einem anderen Weg in die Arbeit, auch wenn Du dadurch einen Umweg machst. Beobachte dabei deine Umgebung.
    Ich bin immer wieder überrascht, wie anders das Umfeld wirkt, wenn man einfach nur andersherum geht. Ich wohne in einer Ringstraße und gehe mit dem Hund normalerweise in einer bestimmten Richtung hin und her. Wenn ich mal im Kreis gehe oder einfach nur auf der anderen Straßenseite hin und der ungewohnten zurück, nehme ich schon ganz andere Dinge wahr.
  11. Räume Deinen Schreibtisch auf
    Dabei ärgere ich mich, dass mein Montblancfüller immer wieder eintrocknet. Nur dieser Füller hat das Problem. Wäre es ein billiger Füller, wäre er lange im Müll. Ein Meisterstück werfe nicht mal ich weg. Doof, oder? Er macht mich nämlich nicht glücklich, wenn ich ihn sehe, und eine Funktion hat er nicht. In Konsequenz müsste ich das Gold daran verkaufen und den Rest wegwerfen. Bringe ich aber irgendwie nicht fertig. Jetzt liegt er auf meinem Schreibtisch, guckt mich schief an und wartet auf eine Entscheidung… Was mache ich denn nun am besten mit ihm? Eine uralte externe Festplatte und ein paar abgeschrieben Filzstifte wurden auch noch aussortiert. Warum sind Seminarteilnehmer nicht in der Lage, mit Kalligraphiespitzen zu schreiben, ohne die Miene rund zu drücken? Ach Mist, jetzt hatte ich eben bei Punkt 12 schon geschafft geschrieben, dabei sollte das heute sein. Also streiche ich den Gedanken wieder und atme den Verlust der Stifte als Arbeitsmaterial weg.
  12. Bemühe Dich heute um eine positive Grundhaltung, beschwere Dich nicht und lästere nicht über andere
    Gar nicht so einfach, aber geschafft! Nachtrag: Fast, siehe Punkt 11. Ich arbeite daran … die positive Grundhaltung ist übrigens meine Lebensbaustelle … noch Fragen?
  13. Schminke Dich heute nicht
    Das mute ich mir nicht zu, denn ohne Puder im Gesicht mag ich meinen Anblick im Spiegel nicht und meine Haut fühlt sich nicht gut an. Darauf verzichte ich mir zu Liebe nicht.
  14. Probiere heute etwas ganz Neues aus, egal was
    Da kommt wohl am ehesten ein Rezept in Frage. Durch die Kochwochen habe ich in letzter Zeit auch schon ab und an mal was Neues ausprobiert. Die Lasagnesuppe von Melierecipes ist zum Dauerbrenner geworden und die Sauerkrautlasagne von Uschi hat mit Hack dazu auch Potenzial, im nächsten Winter wieder aufzutauchen.
  15. Miste Deine Kontakte auf den Sozialen Medien aus
    Erledigt, vor allem die Folgen-Entfolgen-Spieler gelöscht
  16. Lies ein Buch, statt fernzusehen
    Erledigt
  17. Überlege Dir 3 Dinge oder Angelegenheiten, für die Du dankbar bist (und sei es dann)
    Arbeit, Mann und Hund zu haben. Ja, dafür bin ich täglich dankbar.
  18. Miste Deine Kosmetikartikel aus
    Das habe ich vor zwei Monaten gemacht und doch findet sich immer wieder etwas.
  19. Mache jemandem ein unerwartetes Geschenk
    Erledigt, ich habe eine Freundin spontan zum Mittagessen eingeladen.
  20. Verrichte eine ganz banale Tätigkeit wie Abspülen ganz bewusst und konzentriert
    Erledigt
  21. Miste Dein Bücherregal aus
    Ergebnis: Eine Tüte voller Altpapier. Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass man Bücher ohne handelbaren Wert wegwerfen darf. Ergänzend dazu habe ich noch einen Karton mit Briefen aussortiert. Schon interessant, was mir mal wichtig war aufzuheben.
  22. Lasse heute ganz bewusst den Computer aus
    Dafür nehme ich einen Tag am Wochenende, dann geht das.
  23. Koche ein Gericht aus regionalen und saisonalen Lebensmitteln
    Kartoffelpü, Vichymöhren und Bratwurst. Alles von hier aus der Gegend.
  24. Mache Sport
    Mache ich eh jede Woche ein- bis zweimal neben den ganzen Hunderunden. Ich gehe Schwimmen mit Wassergymnastik und mache Nordic Walking.
  25. Miste Dein Adressbuch aus
    Das ist wie mit den Kosmetikartikeln. Selbst wenn man denkt, man hat da nichts Überflüssiges, findet sich immer wieder Datenmüll an. Mein Adressbuch führe ich digital. Da ist das Aufräumen fix gemacht. Dafür habe ich eine Wartzeit im Auto zwischen zwei Kundentermine genutzt. Wichtig bei digitalen Adressbüchern und Kalendern: Ab und an mal eine Sicherung machen. Das mache ich wöchentlich.
  26. Mache eine Tätigkeit, die Du noch nie gemacht hast
    Hmmm … hat jemand eine Idee, was ich machen könnte?
  27. Überlege Dir, wie du aktiv Deinen täglichen Müll reduzieren könntest
    Eine echte Herausforderung. Ich könnte auf Einmalhandschuhe in der Küche verzichten. Mit verfärbten Nägeln laufe ich aber nicht gerne herum. Ich bilde mir ein, schon relativ wenig Müll zu produzieren. Dafür läuft der Geschirrspüler täglich, weil wir z.B. viele Verpackungen wieder verwenden bei der Vorratshaltung und die gereinigt sein wollen.
  28. Ruf einen Freund oder Freundin an, von dem/der Du schon lange nichts mehr gehört hast
    Beim Durchgehen des Adressbuchs ist mir keiner eingefallen, den ich anrufen möchte. Möchte jemand von mir angerufen werden?
  29. Räume alle Dekoartikel in deiner Umgebung auf einen Platz, entstaube sie und arrangiere sie neu (oder lasse sie ganz weg)
    Das hat zwei Orchideen das Leben gekostet. Nach jahrelangen Blühzeiten waren sie jetzt nur noch Staubfänger. Sie hatten ihre Chance in den letzten Wochen – jetzt nicht mehr. Ich werde zwei schön blühende dafür kaufen gehen. So viel zum Thema Minimalismus …
  30. Gönne Dir heute ein ausgedehntes Schaumbad
    Oh ja!

Wer macht mit?

Buchreview: Das Kleiderschrank-Projekt

Werbung zum Lesen


(Affiliate-Link auf dem Cover)
Das Kleiderschrank-Projekt: Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum (Affiliate-Link) von Anuschka Rees1

Sieht es bei Dir so aus?

Kleiderschrankinhalt_Ines_Meyrose_fuer_graphitti-blog.de

Dein Kleiderschrank ist voll, aber jeden Morgen die Frage: Was ziehe ich an? Das ist Dir ein Gräuel? Dann stimmt etwas nicht mit Deinem Sortiment. Entweder passt es nicht zueinander oder nicht zu Dir. Oder Du kaufst ständig neue Sachen einfach um des Haben Willens und ziehst die Sachen nur selten an? Fast Fashion ist Dein Motto, aber es gefällt Dir nicht mehr? Damit bist Du Kernzielgruppe des Buchs Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees. Mehr über die Autorin Anuschka Rees findest Du übrigens in ihrem Blog.

Das Kleiderschrank-Projekt: Reduktion für Einsteiger

Im Kleiderschrank-Projekt werden einfache Strategien und Übungen gezeigt, um Deinen eigenen Stil zu entwickeln und Kleidung bewusster zu kaufen. Die Empfehlungen sind unabhängig von Trends, Figur-, Stil-, Farbtypen. Alle, die allergisch auf Schemata und Schubladendenken reagieren, werden den Anregungen gegenüber offen sein. Letztendlich geht es darum, auf Deine Intuition zu hören und zu schauen und selbst zu entscheiden, in was Du Dich am besten fühlst und leiden magst.

Inhaltlich behandelt die Buch die Grundlagen der Bestandsaufnahme, die Entdeckung des eigenen Stils, die Zusammenstellung einer zu Dir passenden Garderobe und die Kunst des Einkaufens mit Hinweisen zu Qualität und Sitz der Kleidung.

Dokumentation des echten Lebens

Bei der Bestandsaufnahme empfiehlt Anuschka Rees, zwei Wochen lang eine Fotodokumentation der getragenen Outfits zu machen mit den Hinweis zum Anlass, z.B. Kundentermin, Treffen mit einer Freundin oder Sofatag. Wenn Du diese Übung in zwei Wochen machst, die Deinem durchschnittlichen Wochenablauf entsprechen, siehst Du schnell, welche Sachen Du oft trägt und welche im Schrank bleiben. Damit sind wir wieder bei meiner Grafik oben mit den Lieblingsklamotten …

Auf Seite 39f im Buch findest Du einen Fragebogen zur Bestandsaufnahme, den Du bei Betrachtung der Fotos auswerten kannst. Die Fragen dazu finde ich klug formuliert und durchdacht. Die Leser_innen kommen mit wenigen Gedanken dazu, den Kern des eigenen Stils und der Bedürfnisse zu reflektieren.

Praxisbeispiel

Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! hat bereits 2016 einige aufschlussreiche Beiträge mit der Überschrift What I wore mit Fotodokumentation veröffentlicht, in denen sie ihre Bürooutfits von Montag bis Freitag mit Fotos dokumentiert und kommentiert hat. Spaßeshalber mache ich das für mich auch gerade ausgelöst durch das Lesen des Buchs. Die Spiegelselfies werden hier nicht veröffentlicht. Ich überprüfe damit nur, ob meine Selbsteinschätzung stimmt. Die Liste der getragenen Sachen und Anlässe dazu mit Auswertung würde ich bei Interesse hier im Blog zeigen. Bitte kommentiere das bei diesem Beitrag, wenn Du es gerne lesen würdest.

Auch wenn ich ziemlich genau weiß, warum ich welche Sachen aus meinen Schrank oft trage und welche seltener, ist es interessant, das auf Fotos gesammelt zu sehen. Bei anderen Menschen – sprich meinen Kunden und Bloggerinnen, die ich lese – ist das auch für mich als Imageberaterin immer einfach als bei mir selbst. Mit ein wenig Betriebsblindheit ist jeder geschlagen. Deshalb also auch für mich der kleine Test.

Outfit-Formel

Der zweite Punkt, der mich neben den Fragen zur Bestandsaufnahme dazu bringt, das Buch gerne zu empfehlen, sind Praxisbeispiele zur Outfit-Formel. Die Outfit-Formel ist bei Anuschka Rees das, was bei mir Einheitslook heißt oder auch Uniform genannt wird. Die Kunst ist dabei, Kombinationen zu wählen, die zu Deinem Stil perfekt passen und in denen Du Dich wohlfühlst. Bei mir sind das zum Beispiel

  • Frühling: Gerade geschnittene dunkle Jeans, langärmelige weiße Bluse, Boots
  • Sommer: Bikerjeans von Please!, Ringelshirt mit minimal 3/4-Arm, Sneaker
  • Herbst/Winter: Jeans, Kaschmirrollkragenpullover, Stiefeletten oder Stiefel

Im Buch findest Du ab Seite 152 einen Outfit-Plan für zwei Wochen, der auf zwei Outfit-Formeln basiert. Es ist immer wieder spannend, mit wie wenig Teilen gefühlt unendlich verschiedene Looks funktionieren. Wir brauchen alle viel weniger als wir denken.

Fazit

Leser dieses Blogs und Menschen, die sich schon länger mit ihrer Kleidung und Ihrem Konsumverhalten in Form von Kleiderschrankinventuren, Bewertungen der Käufe im Rückblick und Fehlkäufe beschäftigen, werden wenig Neuigkeiten im Kleiderschrank-Projekt finden. Aber gerade wer am Feinschliff arbeiten möchte, wird mit dem Fragebogen zur Bestandsaufnahme noch Denkanstöße bekommen. Einsteiger in das Thema finden mit Sicherheit diverse praktikable Anregungen.

Danke an den DuMont (Werbung) Buchverlag für das Rezensionsexemplar. Weil es in dem Buch um kontrolliertes und reduziertes Konsumverhalten geht, verlinke ich es bei Traude Rostroses Aktion A New Life.

(Affiliate-Link)

  1. Aus dem Englischen von Rasha Khayat – Originaltitel The curated closet. A simple system for discovering your pesonal style and building your dream wardrobe bei Ten Speed Press, Berkeley. []

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2017

Kleiderschrankinhalt-201703-Stueckzahlen

Herbst und Winter sind vorbei, meine Sinne sind auf Frühling gepolt! Dazu gehört für mich die Kleiderschrankinventur zum Frühjahr. Auch wenn die warmen Sachen noch im Einsatz sind, habe ich einen Blick auf die kommende Kleidungssaison geworfen und mir Gedanken gemacht, ob mein Kleiderschrankinhalt passend für mich ist oder von etwas zu viel oder zu wenig da ist.

Zeitaufwand für die Kleiderschrankinventur

Die Kleiderschrankinventur geht bei mir fix. Die Tabelle drucke ich aus, gehe damit einmal durchs Haus und trage die Stückzahlen als Striche ein. Das dauert etwa 20 Minuten. Dann übertrage ich die Zahlen in die Excel-Tabelle, was Du natürlich auch sofort beim Zählen bereits machen könntest. Ich notiere mir Anmerkungen auf dem Zettel, die für meine Überlegungen hilfreich sind, deshalb gehe ich den Zwischenschritt über Papier. In diesem Blogbeitrag steckt erheblich mehr Zeit als in der Kleiderschrankinventur an sich.

Wie oft ist die Kleiderschrankinventur sinnvoll?

Wenn Du Deinen Kleiderschrank regelmäßig inspizierst oder genau weißt, was sich darin befindet, vor Fehlkäufen oder unnützen Spontankäufen sicher bist, brauchst Du so eine genaue Inventur nicht alle sechs Monate zu machen. Im Abstand von ein bis zwei Jahren tut es aber trotzdem gut, weil es eine andere Wirkung hat, sich die Sachen in Summe einmal bewusst vor Augen zu rufen, als sie nur im Kopf zu haben.

Vor allem, wenn Du Deinen Kleiderschrankinhalt einige Jahre nicht vollständig überblickt hast, empfehle ich Dir, das einmal gründlich zu machen. Zudem kann der Kleiderschrank von innen dabei entstaubt werden, was Motten abhält. Wenn Du die Inventur zum ersten Mal machst, probiere bitte alle Teile an, die Du in der letzten Saison nicht getragen hast. Nur so siehst Du, ob sie noch passen und Du sie noch magst. Das dauert dann erheblich länger als 20 Minuten, lohnt sich aber.

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst auch eine gründliche Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Die Tabelleninhalte kannst Du Deinen Bedürfnisse bei der Art der Kleidung anpassen. Mach es wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt. Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

Kleiderschrankinhalt im März 2017

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel erstellt habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, klick in das => PDF Kleiderschrankinhalt.

Vergleich mit Herbst 2016 und Ausblick

Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten. Es sind 13 Teile weniger in der Tabelle als im Herbst 2016. Das gefällt mir.

Die Softshelljacke von der Warteschleife im Herbst habe ich der Mutter einer Freundin geschenkt. Im Moment ist ein Kleid von Zay in der Wartschleife, das mir viel zu groß ist => zum Foto von 2014. Es entspricht Größe 48. Der Unterstoff ist aus dehnbarem Jersey. Es ist unglaublich bequem, vorteilhaft geschnitten mit dem Überstoff und angenehm zu tragen. Die Spitze hat ein paar Katscher, die nicht mal mich stören, weil sie im Spitzenmuster untergehen. Möchte jemand das Kleid geschenkt haben? Detailfragen und Fotos gerne per Mail.

Kleiderschrankinhalt-201703-Bestandsdifferenzen

Bisher sehe ich für den Herbst/Winter 2017 keinen Bedarf an neuen Sachen. Mal sehen, wie das in sechs Monaten aussieht. Neu gekauft habe ich letzte Woche eine Jeans, zwei Blusen, ein T-Shirt und ein gelbes Tuch als Ersatz für aussortierte Teile => hier auf Instagram zu sehen. Das stand alles auf meiner Wunschliste und ist bereits in den Zahlen enthalten. Für ein zweites Sommerkleid ist noch Platz im Schrank und im Herz. Vielleicht findet mich das noch. Schön wären auch Sommerschuhe, die zum Rock gut aussehen und trotzdem kilometertauglich sind.

Fazit

Die Menge meiner Kleidung und Accessoires passt zu meinem Leben. Ich möchte weiter daran arbeiten, die Dinge länger zu behalten. Da ich nur wenige Sachen habe und diese oft wasche, verschleißen sie mehr, als wenn ich viele Sachen hätte. Trotzdem ist da Spielraum nach oben.

Wie sieht es mit Deiner Frühlingsgarderobe aus?

Kleiderschrankinventur Herbst 2016 – mach mit!

Kleiderschrankinventur zum Herbst 2016 - Stückzahlen

Es ist mal wieder Zeit für die Kleiderschrankinventur. Mein Kleiderschrank und Schuhschrank wurden umsortiert von Frühlings-/Sommergarderobe auf Herbst/Winter 2016. In den letzten zwei Wochen habe ich beim Tragen und Aussuchen der Tageskleidung schon immer genau überlegt, ob ich die richtigen Sachen für den Herbst zur Verfügung habe oder mir etwas fehlt. Der lang ersehnte dunkelbraune Kaschmirrollkragenpullover ist im Spätsommer endlich zu mir gekommen. Im Moment fehlt mir nichts.

Zeitaufwand für den Garderobencheck

Die Kleiderschrankinventur geht bei mir inzwischen in Windeseile. Mehr als 20 Minuten habe ich dafür nicht gebraucht, weil ich die Sachen dabei nicht anprobiert habe, denn ich kenne alle Teile genau und habe es bei Zweifelsfällen in den letzten Wochen bereits nebenbei gemacht. Die letzte Tabelle dient als Vorlage, wird schnell ausgedruckt und mit ihr in der Hand gehe ich fix zu den Stellen im Haus, an denen Kleidung liegt. Dann übertrage ich die aktuellen Zahlen in die Tabelle und mache mir Gedanken dazu. Das schreiben dieses Beitrags und bearbeiten der Grafiken dafür dauert erheblich länger als die Kleiderschrankinventur an sich.

Wie oft muss die Kleiderschrankinventur sein?

Wer seinen Kleiderschrank regelmäßig inspiziert oder genau weiß, was sich darin befindet, vor Fehlkäufen oder unnützen Spontankäufen sicher ist, braucht eine so genaue Inventur nicht alle sechs Monate zu machen. Im Abstand von ein bis zwei Jahren tut es aber trotzdem gut, weil es eine andere Wirkung hat, sich die Sachen alle einmal bewusst vor Augen zu rufen, als sie nur im Kopf zu haben.

Vor allem, wenn Du Deinen Kleiderschrankinhalt einige Jahre nicht komplett gesehen hast, empfehle ich Dir, das mindestens einmal gründlich zu machen. Außerdem kann der Kleiderschrank dann von innen gleich mal entstaubt werden, was Motten abhält. Wenn Du das zum ersten Mal machst, probiere bitte alle Teile an, die Du in der letzten Saison nicht getragen hast. Nur so siehst Du, ob sie noch passen oder Du sie noch magst.

Leserservice: Tabelle als Download

Du willst Dich auch an die Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die offene Excel-Tabelle als Download: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Du kannst die Tabelle inhaltlich Deinen Bedürfnisse anpassen. Bei Blazern ergänzt Du beispielsweise Hosenanzüge und Kostüme, bei Shirts vielleicht Polos, Röcke werden in Sommer und Winter oder kurz und lang differenziert – ganz wie es zu Deinem Kleiderschrankinhalt passt. Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

Kleiderschrankinhalt im Oktober 2016

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel generiert habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, guck in das => PDF Kleiderschrankinhalt.

Vergleich mit Frühling 2016

Bei Accessoires habe ich wie immer Schmuck & Brillen nicht mitgezählt, weil mir das zu persönlich ist. Unterwäsche, Schlafzeug, Sportbekleidung und Hausschuhe sind ebenfalls nicht enthalten. Die Wanderschuhe habe ich erstmalig mit in die Tabelle genommen, weil ich sie im Alltag auch trage. Trotzdem sind acht Teile weniger in der Tabelle als im Frühling. Das gefällt mir.

Ich bin froh, mich von einigen Schuhen getrennt zu haben, die ich nicht mehr getragen habe, und von zu groß gewordener Kleidung und von Sachen, die aufgetragen waren. Im Frühling war ich noch nicht bereit dazu, jetzt war der Moment dafür gekommen.

Ausblick auf den Frühling 2017

Der Plan ist, dass mich im kommenden Frühling nach einem Urlaub eine Caprihose, mein Fehlkauf des Sommers 2016, weil der Stoff auf der Haut schwitzig ist, und ein Sommerkleid, weil es erheblich zu groß ist, am Strand verlassen werden. Damit verbleibt für den Frühling in der Stadt nur Sommerkleid. Also weiß ich schon jetzt, dass ich bei der Frühlingsmode nach einem schönen Kleid die Augen offen halten mag, denn der Trend geht zum Zweitkleid :) .

Ansonsten bin ich für den Frühling 2017 aus heutiger Sicht gut gerüstet. Ob ich T-Shirts oder Blusen dann zu ersetzen habe, hängt davon ab, wie oft ich sie im Winter tragen werde und in welchem Zustand sie sich dann befinden.

Fazit

Die Menge meiner Kleidung Accessoires passt zu meinem Leben. Ich möchte weiter daran arbeiten, die Dinger länger zu behalten und weniger neue Sachen zu kaufen.

Wie verschaffst Du Dir einen Überblick über die Garderobe zur aktuellen Saison?

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